Wie prueft Ihr das ? Sowohl im privaten wie allenfalls geschaeftlichen Bereich. Interessant auch Meinung, vertraut und enttaeuscht !

Natürlich! Auch nach etlichen Reinfällen werde ich mir lieber tausendmal eine blutige Nase holen, wenn ich mal wieder mit dem Kopf gegen die Wand gerannt bin, als darauf zu verzichten, unter Umständen einen Menschen zu verpassen, dem man vertrauen kann. Wenn es niemanden mehr gibt, dem ich vertraue, gibt es kein soziales Umfeld mehr für mich; und dann bin ich tot.

Ich vertraue grundsätzlich erst einmal. Das Leben und die Erfahrung lehrt: es war nicht immer richtig. Meistens erkenne ich das hinterher.

wie heisst es so schön, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Leicht blauäugig durch die Welt zu gehen, wäre naiv.
Zuviele Enttäuschungen prägen, lassen Zweifel zu.
Aber wenn ich vertraue dann blind. Kann mich immer auf die Meinung meiner Freundinnen verlassen, denn keine wünscht mir nach dem Erlebten, Schlechtes!
...dinnen ? Neid keimt. Ego ime monos. Hab aber Sonne,,,
Patron am 11. Oktober 2007 07:51 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. - hast du gewußt, dass dies zitat von lenin ist?
demosthenes am 11. Oktober 2007 13:32 @Patron:
Der Spruch wird Lenin fälschlich zugeschrieben.
Tatsächlich schrieb er: Nicht aufs Wort glauben, aufs strengste prüfen - das ist die Losung der marxistischen Arbeiter.
Wenn man diesen Spruch einmal abklopft, dann hat Lenin wohl eher gemeint: "Misstrauen ist gut, Kontrolle ist besser".

Vertrauen entsteht durch langsame Annaeherung, Gespraeche, gemeinsame Meinungen und Erlebnisse.
Ich pruefe das nicht, es ergibt sich.

Für gewöhnlich vertraue ich erstmal, außer wenn mir mein Gefühl absolutes Unwohlsein bei dieser Person meldet. Das funktioniert meistens sehr gut.

Ohne Vertrauen kann ich nicht leben. Und sehr oft kann ich vorher nicht nachprüfen, ob mein Vertrauen in mein Gegenüber gerechtfertigt ist. Sonst dürfte ich in kein öffentliches Verkehrsmittel einsteigen, in keinem Restaurant essen, ja, mich nicht mal aus dem Haus wagen. Ich muss im Normalfall einfach vertrauen und kann nicht vorher groß abwägen ("Ob der Tunnel vielleicht gerade dann einstürzt, wenn meine U-Bahn durchfährt?"). Und wenn's doch schief geht? Ja, dann war mein Vertrauen zwar nicht gerechtfertigt, aber ich habe mich wenigstens nicht von dem abhalten lassen, was ich in meinem Alltagsleben tun muss. Wie schon Kierkegaard sinngemäß sagte: "Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, aber leben muss man es vorwärts."

Ob ich einen Menschen vertrauen kann, schätze ich nach einer gewissen Kennenlernphase ein. Von vornherein bin ich immer skeptisch eingestellt. Erst nach einen gewissen Zeitraum und dem verhalten des neuen kennen gelernten Menschen schätze ich es ein!
Grunsätzlich bin ich ein positiver Mensch und gehe an Fremde mit einer Portion Skepsis ran nach dem Motto: GLAUBE AN DAS GUTE IM MENSCHEN, ABER VERLASS DICH AUF DAS SCHLECHTE!

Ich entscheide das immer aus dem Bauch heraus. Meistens liege ich richtig. Aber irren ist menschlich.
Tolle Einstellung!