Frage von Finuba, 75

kann man keine waldgrundstücke kaufen?

Hey da ich mir gerne eine primitive Waldhütte bauen möchte und man dies nicht machen darf wenn einen das Grundstück nicht gehört. habe ich nachgesehen wie viel denn ein Waldgrundstück kostet. allerdings sind da immer riesige Flächen von mehreren 1000 m2 und die meistens sehr teuer sind wollte ich fragen ob man auch kleine flachen von 200-500 m2 kaufen kann oder ob man da immer das gesamte Grundstück kaufen muss . danke für eure gilfe

Antwort
von Terrier74, 7

Die Hoffnung kann ich dir nehmen. Selbst wenn der Wald dir gehört, darfst du dort keine Hütte bauen. Egal wie einfach und primitiv die ist.

Antwort
von GravityZero, 51

Gekauft werden kann was angeboten wird. Aber selbst wenn du es kaufst wird der Bau einer Hütte dort rechtlich nicht möglich sein.

Kommentar von Finuba ,

ist mir klar das man eine baugenehmigung braucht um ne hütte zu bauen die frage ist eher ob man von 22000 m2 angebot auch nur 500 m2 kaufen kann oder ob man dann das gesammte kaufen muss

Kommentar von GravityZero ,

Dazu müsste die Fläche geteilt werden, sofern möglich. Das kannst du beim zuständigen Amt, bzw. bei der Gemeinde erfahren. Baugenehmigung meine ich gar nicht, denn du wirst sicher keine bekommen für den Bau im Außenbereich.

Antwort
von kabbes69, 8

Da wirst du vermutlich ein Problem haben. Oft ist der Wald im Eigentum des Forstes oder der Gemeinde. Es gibt auch kleinere Flächen Privatwald, nur denke ich nicht, dass diese dann deine Wünsche erfüllen würden. Selbst wenn du eine solche Waldfläche findest, darfst du dir dort legal eine solche Hütte eher nicht errichten. Da hättest du vielleicht eher Chance ein nicht mehr genutztes Forsthaus zu mieten, falls es solche bei euch auch gibt? Evtl könntest du auch noch versuchen vom Forst oder der Gemeinde ein Stück Wald zu pachten, aber mit der beabsichtigten Nutzung wäre ich dann auch eher zurückhaltend. 

Antwort
von tachyonbaby, 36

Frag doch einfach mal bei kleineren Gemeinden an, ob es dort  Waldgrundstücke zu kaufen gibt, die Deinen Vorstellungen entsprechen.

Eine bewohnbare Waldhütte würde ich da allerdings nicht erwähnen, denn die bekommst Du in aller Regel nicht genehmigt.

Ein Bekannter von mir hatte Glück mit so einem Waldgrundstück. Dort stand bereits eine kleine Waldarbeiterhütte, die er als Wochenendhütte hergerichtet hat und die im Fall der Fälle sogar mit Ofen als Notquartier dienen kann.

Kommentar von Finuba ,

wie meinst du das soll ich da einfach bei der gemeinde anrufen und nachfragen ob sie waldgrund verkaufen und nach 500m2 fragen ?

Kommentar von tachyonbaby ,

Ja. Warum denn nicht? Wie willst Du sonst an Waldgrund kommen? Kleinere Waldgründe werden zumeist im Gemeindekreis angeboten, weil man nicht unbedingt fremde Städter haben will.

Aber mal dumm nachgefragt: Was willst Du mit popeligen 200 bis 500 qm Waldgrund??? Mit 500 qm Waldgrund kannst Du doch gar nichts Richtiges anfangen. Die reichen nicht einmal um für ein Jahr dort Ofenholz rauszuholen, ohne einen Teil kahlzuschlagen (und so schnell wächst Holz auch nicht nach).

500 qm sind viel zu übersichtlich um dort eine kleine "unsichtbare" Hütte hinzustellen. Da läßt sich nicht einmal ein kleines Feld mit Gras anbauen. Nein, Scherz beiseite. Sinn ergibt so ein Waldgrund nur, wenn Du dort wenigstens Dein Überleben sichern könntest, wenn hier das große Morden beginnt. Dazu sollte der Waldgrund möglichst tief im Wald liegen und wenigstens über eine Quelle oder Grundwasser verfügen.

Das Bruchholz sollte für den Fall der Fälle aufgesammelt und trocken gelagert werden. Auch wäre es sinnvoll ein kleines Stück des Grundes für die Selbstversorgung mit Gemüse/Wildkräuter vorzubereiten. Super wäre auch ein Hang, in den man sehr leicht einen Unterschlupf bauen und gut tarnen kann.

Dabei sollten natürlich Gemüse-/Wildkräuteranbaufläche, Holzlager und Versteck nicht unmittelbar nebeneinander liegen, weil man sich sonst viel zu schnell verrät oder man baut direkt dort einen kleinen Unterstand als Ablenkung, der aber nur so notdürftig sein darf, daß er nicht zum Bleiben einlädt. Außerdem müssen "Pirsch"wege angelegt und gepflegt werden, die frei von kleinen Ästen sind, damit man sich selber geräuschlos durch den Wald bewegen kann.

Dann sollte der Waldgrund aus Mischwald bestehen, denn nur nachwachsende Laubhölzer bieten genügend biegsames Baumaterial ohne den Grundbestand antasten zu müssen und die Immergrünen bieten auch im Winter Deckung.

Du merkst, daß man in so einen Waldgrund schon ein paar "Denk-Stunden" investieren sollte und unter 1 ha würde ich da nicht anfangen.

Antwort
von Lestigter, 25

Eigentlich schon, immer wieder , auch kleine, sprich ein Hektar, was ja nur rund 100x100 Meter wären:

Du suchst 200 oder 500 m²? -wie soll der "Wald" da aussehen, das sind grad mal  25 auf 20m... - Da sollen noch Bäume, eine Hütte und was noch Platz haben? - "Wald" nennt sich das nicht mehr, das ist unrealistisch

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-grundstuecke-garten/waldfl%C3%A4che/k0c207

http://kleinanzeige.focus.de/grundstuecke/wald-grundst%C3%BCcke-kaufen.html

Müsste man nur noch wissen, in welchem Postleitzahlgebiet Du suchst...

Antwort
von hanslernt2, 32

Willst du dort wohnen? Und nur aus waldmaterial rede mal mit dem Förster. Der duldet das bei uns netter kerl

Kommentar von Finuba ,

nein das soll eher ein lager werden das mann da öffters so erlebnissurlab im wald machen kann

Kommentar von Luftkutscher ,

Das kann der Förster doch gar nicht entscheiden

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