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kann man jemanden belangen, der nachweislich vermittelte tiere schlecht behandelt hat?

gefragt von gartenfeegartenfee am 14.01.2009 um 17:32 Uhr

ich habe dieser tage schlechte nachrichten bekommen über von mir vermittelte tiere (2 meerschweinchen). eine frau hat diese so vernachlässigt, daß sie nicht einmal ein halbes jahr alt geworden sind. als diese schon fast gestorben waren, hat sie sich per email an mich gewandt, ob ich sie wieder zurücknehme. d.h. sie war definitiv nicht in der lage, für diese verantwortung zu übernehmen.

ich bin darüber sehr böse. die frau hat auf den ersten blick einen guten eindruck gemacht. aber das sagt ja noch nicht viel. manche borderliner z.b. machen auch auf den ersten blick einen guten eindruck. (ich habe als sozialarbeiterin zeitweise damit zu tun gehabt). was nun warum gewesen ist, kann ich nicht exakt sagen. aber ihr verantwortungsloses verhalten zuletzt ließ mich immer mehr sauer werden. dabei war es immer in netten worten verpackt, aber erkennbar verantwortungslos trotzdem.

ich habe einen vertrag mit der frau gemacht, schriftlich. und frage mich jetzt, ob ich das recht habe, diese frau für ihre tierquälerei zur verantwortung zu ziehen. weiß da jemand rat?

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recht x 35.047 tiere x 14.285 meerschweinchen x 713 tierschutz x 209 verantwortung x 125

ZwergS04
beantwortet von ZwergS04 am 14. Januar 2009 17:33
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Beim Tierschutzverein anzeigen und zwar unverzüglich!!!

Kommentar von E7cb9ed3efe9d6e4a4bd8a8181ba19a7smallhagebe am 14. Januar 2009 17:35

Beim Tierschutzverein "anprangern", aber anzeigen doch ausschließlich bei der Polizei?!

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. Januar 2009 17:44

na ja, soweit wie bei der polizei anzeigen würde ich nicht gehen. denn richtig hieb- und stichfeste beweise habe ich ja doch nicht, nur ihre seltsamen emails. aber irgendwie zur verantwortung ziehen halt. damit sie sichd as merkt, daß man so nicht mit tieren umgeht.

Kommentar von calljoker am 14. Januar 2009 19:11

Verstehe ich nicht: Du schreibst "nachweißlich". Das schließt für mich ein, dass Du einen Beweis hast. E-Mails können auch als Beweis zugelassen werden.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. Januar 2009 19:23

na ja, es ist ja mehr der verlogene tonfall, der sehr auffällt. ich glaube kaum, daß dieser "tonfall" polizeilich als beweis durchgeht. es ist halt deutlich, wie sie zu vertuschen sucht, daß sie die tiere falsch behandelt hat. ich habe ihr diverse hinweise gegeben. sie immer nur: ja, ja. aber keine einsicht. hat weiter ihr ding gefahren, ist nicht zum tierarzt gegangen (ich wollte ja, aber...) das ist für mich schon sehr deutlich, weil ich ne menge erfahrung habe, auch in der vermittlung von tieren. aber viele eindrücke hat man eben nicht dabei, auf die man bauen kann, nur einige wenige. und die waren überwiegend gut. nur kleinigkeiten, die ich schon bei der übergabe merkwürdig fand.

Kommentar von 1b4500a6b519a914aabd81427d15e17bsmallZwergS04 am 15. Januar 2009 08:15

Jaja, man sagt aber "anzeigen"

Kommentar von Fb0328ba7b2c4a98a26158c1d1b044b7smallMelanie11 am 15. Januar 2009 22:44

Ich habe den Tierschutzverein auch mal auf eine schlechte Tierhaltung aufmerksam gemacht, aber die meinten, sie könnten nur etwas tun, wenn der Tierhalter sie dann auch nach dem Rechten sehen ließe, was auf Deutsch soviel heißt, wie: Sie können gar nichts tun.


anonym
beantwortet von putenkopf am 15. Januar 2009 06:42
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wenn du beweisen kannst, daß die tiere wegen einer schlechten haltung gestorben sind, kannst du sie beim veterinärsamt und bei der polizei anzeigen. ich würde dafür sorgen, daß diese frau keine tiere mehr bekommt. melde es einem tierschutzverein oder tierheim. es gibt eine schwarze liste und laß sie eintragen. hast du nicht nachkontolliert wie es den tieren dort ergeht? ich hätte es gemacht. es wird höchste zeit, daß das heimtierschutzgesetz entlich verabschiedet wird.

Kommentar von 0c755df87f5ca50a9e669a853f25efabsmalldarkmaiden am 15. Januar 2009 10:09

ich denke auch, es sollte jetzt zu allererst darum gehen, dass sie keine Tiere mehr bekommt, die sie so verelenden lassen kann! Ob es einen erzieherischen Effekt haben könnte, im Sinne von "so geht man nicht mit Tieren um, merk dir das" möchte ich bezweifeln. Aber wenn man erreichen kann, dass sie keine Tiere mehr bekommt, wie auch immer das umzusetzen ist, dann wäre das doch auch einen Gang zur Polizei wert. Aber dazu können dir Tierschutzvereine oder Tierheime sicher mehr Auskunft geben. Und inwiefern deine "Beweise" ausreichend sind, muss die Polizei dann selbst entscheiden.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 15. Januar 2009 10:13

veterinärsamt ist ne gute idee. schwarze liste auch.

mit dem kontrollieren - das sagt sich immer so leicht. ich habe momentan beruflich täglich von früh bis in die nacht zu tun, um das arbeitspensum zu schaffen. selbst mein eigener haushalt hängt schon hinterher. ich schaff es oftmals kaum einkaufen zu gehen zwischendurch etc. immer nur mal ein paar minuten zwischendurch. und das jetzt den 4. monat.

aber ich würde auch gerne dafür sorgen, daß die frau keine tiere mehr bekommt. das habe ich ihr auch geschrieben, daß sie sich besser keine mehr anschaffen soll.


anonym
beantwortet von calljoker am 14. Januar 2009 19:15
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wenn Du die Quälerei nachweisen kannst, dann kannst Du sie anzeigen. Das hat nichts mit Deinem Vertrag zu tun. Es sei denn, Du möchtest sie privatrechtlich belangen. Zum Beispiel, weil sie sich nicht an den Vertrag gehalten hat. Dann kann man Schadenersatz oder Schmerzensgeld geltent machen. Oder auch eine Vertragsstrafe...

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. Januar 2009 19:29

mir geht es weder um schadensersatz, noch um schmerzensgeld. das wäre sowieso minimal. so teuer sind meerschweinchen nicht.

ich möchte einfach begreift, was sie da angestellt hat. so eine anzeige bei der polizei verläuft meist im sande. die haben da ganz andere kaliber zu tun hier vor ort. tierquälerei steht bei denen bei all der gewalt hier im ort etc. ganz sicher nicht auf der prioritätenliste. entsprechend lange würde es ohnehin dauern, bis überhaupt was passiert. wahrscheinlich würde es eher eingestellt.

und siehe oben, ich habe eben KEINEN hieb und stichfesten beweis, nur diese verlogenheit, die da die ganze zeit durchkommt. und die verantwortungslosigkeit.

ich sehe da für mich mehr den pädagogischen anspruch, daß die frau wenigstens mal begrieft, daß tiere verantwortung bedeuten. udn zwar täglich!


ochse2008
beantwortet von ochse2008 am 3. Juli 2009 08:41
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auf jeden Fall dem nächsten tierschutzverein in deiner Umgebung bescheid geben,denen schildern was los ist.Diese können dich dann die Sache genauer anschauen und das nötige tuen,solche Leute wissen wie sie vorzugehen haben und was sie zutun haben.


KarlRamseier
beantwortet von KarlRamseier am 15. Januar 2009 20:59
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Anzeige bei der Polizei! Ordungsamt einschalten! Veterinäramt! Tierschutzverein melden!Vielleicht hat sie das ja mit noch mehr Tieren gemacht!


anonym
beantwortet von z5180z am 14. Januar 2009 17:35
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Also erstens find ich´s krass, das du jetzt mit Borderlinern kommst, denn in allen Menschen kann man sich täuschen - hat ja nix mit einer Erkrankung zu tun. Und anzeigen würde ich sie auch - denke aber nicht, das es viel bringt.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. Januar 2009 17:43

es war nur ein beispiel, daß ich aus der praxis kenne. jedenfalls ist sie sehr unverantwortlich. und das hat, nach meiner erfahrung, sehr häufig mit solchen psychischen krankheiten zu tun. ein egsunder mensch läßt ein tier nicht verhungern oder vernachlässigt es so eklatant. jedenfalls meine erfahrung.

Kommentar von z5180z am 14. Januar 2009 18:03

Ja es gibt viele kranke Menschen, ob diagnostiziert oder nicht... soetwas macht man nicht, da geb ich dir auf jeden Fall recht. fand es bloß unpassend, dies als Beispiel anzubringen... LG

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. Januar 2009 18:18

tut mir leid, das war gerade das, was mir als erstes eingefallen ist. ich will hier wirklich niemandem zu nahe treten. und gerade jemand, der als borderliner diagnostiziert wurde, hat nicht gerade ein leichtes leben. ich weiß das schon. aber die anderen habens mit ihm auch nicht leicht. tja. nun ja, es gibt aber vieles auf der welt. und die übergänge sind sowieso fließend. ich hab da schon so manches gesehen und auch verständnis für vieles. nur, weißt du, wenn es um die armen unschuldigen tiere geht, dann kann ich auch richtig sauer sein. eben weil die sich gar nicht wehren können. das muß man auch denen begrieflich machen, die so etwas tun. ja, und gerade darum ging es mir ebend hier mit dieser frage.

Kommentar von z5180z am 14. Januar 2009 18:22

Ich glaube dir das, ist schon ok... mir ging es auch nicht um die Borderliner an sich... du hättest auch jede andere Gruppierung als Beispiel benennen können XD

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 14. Januar 2009 19:01

na, aber da hätten die sich dann auch angegriffen gefühlt, nicht? ich find das sowieso blöd mit den diagnosen. da hat jeder sein eigenes schiksal, was ihn/ sie zu dem gemacht hat, was ihm dann diagnostiziert wird. das ist immer so eine negativ-definierung. aber ich denke, daß man eher mit der positiven vorankommt. denn negativ sind solche leute ja meist schon ausreichend behandelt worden. darum sind sie ja meistens so.

aber jetzt ufert das hier ein bißchen aus. hätt ich bloß kein beispiel geschrieben! jedes wäre ja falsch gewesen. kir gings um die tiere. und da hat eben aus meiner sicht niemand das recht, die so schlecht zu bahandeln, daß sie aus gram, unterernährung oder was immer sterben (müssen). ich bin darüber soooo sauer!!!! und ich würd ihr eben gerne zeigen,d aß sie dafür eine vernatwortung trägt, nicht grad bei der polizei. das nützt ja doch nichts. sondern einfach ganz praktisch, damit sies begreift, was sie getan hat (bin halt doch immer irgendwie "pädagogisch" drauf, obwohl ich das gar nicht mehr arbeite)


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