Ist dies nötig, ist die Umstellung groß? Oder tut man sich gar nicht so schwer? Wer hat Erfahrungswerte?
Es gibt Fahrschulen, die das anbieten. Erkundige dich einmal bei den Fahrschulen deiner Gegend. Aber mach dir im Übrigen keine unnötigen Sorgen. Alles halb so schlimm. Man hat zwar immer wieder mal eine Schrecksekunde zu überstehen und ist immer am Denken, aber die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen Rücksicht auf dich.
Ich fand die Umstellung nicht sonderlich schwer. Allerdings half mir wahrscheinlich der Umstand, dass ich bevor ich mit Auto gefahren bin ziemlich viel mit dem Rad unterwegs war. Den Stadtverkehr finde ich weniger gefährlich als die "Single-Track-Roads" weil man dort bei Gegenverkehr eher verleitet ist in die falsche Richtung auszuweichen. Die markierten Fahrbahnen in der Stadt oder in Ortschaften sind da weniger problematisch.

Das ist überhaupt kein Problem nach meiner Erfahrung. Ich habe lediglich zwei Kilometer nach der Fähre dazu gebraucht. Nur das Abbiegen an grösseren Kreuzungen ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Ich war mit Wohnwagen in England unterwegs.
Natürlich ist es anfangs ungewohnt und natürlich muss man sich mehr konzentrieren, aber "kritisch" kann es eigentlich nur werden, wenn Dir auf sonst völlig leerer Strasse plötzlich jemand entgegenkommt und Du in Versuchung gerätst, dann zur falschen Seite auszuweichen.
Hallo Legolas alles halb so schlimm. Ich muss sehr viel umstellen von links nach rechts oder umgekehrt.
Meine Eselsleiter
"Ich sitz immer in der MITTE der Strasse"

Wir sind mal mit ner Fähre von Hamburg nach Newcastle gefahren und dort natürlich an Land gleich in den Linksverkehr.
Am Anfang konzentrierst Du Dich automatisch sehr und ich verspreche Dir, dass es auf Anhieb klappt, wenn Du schon ein paar Jahre Auto-Erfahrung hast. (Anfänger/innen tun sich hier vielleicht schwerer.) Schon nach wenigen Kilometern hast Du das Gefühl, dass das alles gar nicht so schwer sei. Du wirst dann irgendwann ein Rechtssteuer-Auto vermissen und verstehen, warum die Briten in Deutschland meist mit Rechtssteuer-Autos defensiver fahren -- Du siehst einfach beim Überholen weniger.
Wichtig ist, vor Kreisverkehren noch mal gut nachzudenken. :-)
Für uns war der wichtigste Punkt der, morgens von Campingplätzen aus die "richtige Spur" zu finden. Netterweise haben die meisten Briten und Schotten auf den Campingplätzen mit internationalem Flair auch entsprechende Schilder, die uns morgens wieder daran erinnern, dass hier alles andersrum fährt.
Nach 3.500 km Fahrpraxis in einem Schottlandurlaub war es fast ungewohnt, nach der Rückkehr in Hamburg wieder "normal" auf der rechten Seite zu fahren. Das komische Gefühl verlor sich aber während der ersten 50 km Autobahn nach Hause gleich wieder.
das links fahren ist nicht so schlimm, man hat ja viele Orientierungen. Das vorausfahrende Fahrzeug, Fahrbahnmarkierungen und anderes.
Für mich ist jedesmal alles das was mehr oder weniger im Unterbewustsein passiert schwieriger, z.b der Blick in den Rückspiegel der plötzlich links vor dir und nicht wie gewohnt rechts ist oder der 2. Gang .den man normalerweise mit der rechten Hand zum Körper hin schaltet der wird plötzlich mit der linken Hand vom Körper weggeschaltet.- Verschalten war an der Tagesordnung. Aber sonst ist alles halb so schlimm
Die Schrecksekunden hast Du sogar als Fussgänger!:-))
So ist es...;-))