Frage von michahb64, 25

Kann man in den Tod "hineinschlafen" oder ist Sterben immer ein harter Kampf mit dem Tod?

Antwort
von MarkusGenervt, 17

Es kommt immer auf die Umstände an.

Wenn Du durchsetzt bist mit Metastasen an den richtigen Stellen und Morphium hilft auch nicht mehr, dann krepierst Du elendig unter Schmerzen. Allerdings sind das eher die Ausnahmen. Es findet sich immer ein Hammer-Mittel, was Dich dann zügig einschlafen lässt.

Aber oft ist es so, dass einfach Dein gesamter Organismus und auch der Kreislauf immer schwächer wird. Dadurch wird Dein Gehirn immer weniger mit Sauerstoff versorgt und Du wirst ganz müde und dämmerst langsam hinüber … Das kann man sich nur wünschen.

Und dann bist Du … Nein – das war nicht gefragt ;-)

Aber ich geh jetzt auch schlafen. – Nein, nein, ganz normal x-)

Antwort
von fspade, 9

Wenn du an einer zum Tode führenden Erkrankung leidest und unter guter palliativmedizinischer Betreuungs bist, solltest du nicht leiden müssen. Leider ist gute palliativmedizinische Betreuung noch nicht selbstverständlich, obwohl du einen Anspruch darauf hast.

Allerdings hängt es auch ganz wesentlich davon ab, ob du dein Sterben akzeptierst und mit dem Leben gut abgeschlossen hast. Das kannst du nur selber tun.

Antwort
von nowka20, 10

das hängt ganz von deiner aktivität im leben ab

Antwort
von holodeck, 11

Man kann hinüberdämmern. Vor allem dann, wenn man mit Morphinen sediert wird.

Ob das wünschenswert ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Es gibt durchaus Menschen, die sind bei ihrem Tod gern dabei. Und glaubt man den Berichten von Sterbebegleitern, dann ist das Sterben spätestens ab dem Zeitpunkt der Akzeptanz eine friedliche und zutiefst spirituelle Erfahrung des Loslassens von Allem.

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