Realito am 03.07.2009 um 22:54 Uhr
ist es denkbar?

Beweise für seine Existenz:
Beweisfähig mit Wissenschaft = 0
Beweisfähig mit Logik = 0
Beweisfähig mit Vernunft = 0
0 + 0 + 0 = Alles ??? WOW, das nennt man aus ... Gold machen bzw. Geld.

"Wie klein und mickrig müsste Gott sein, wenn er sich in Menschen Kopf begreifen ließ"
Vielleicht ist er das ja, will es aber nicht einsehen.
treulose am 3. Juli 2009 22:59 Dafür wird dich der Blitz beim kacken treffen :-)

Ist die Frage ironisch gemeint? Und die gewünschte Antwort 0 (leere Menge?) Dein Nickname lässt mich das vermuten.
Solipsist am 4. Juli 2009 18:12 Ich muss sagen ich find die Frage herrlich.
valentin301 am 5. Juli 2009 10:47 Ja, das schon, sie ist, sagen wir mal, irgendwie valentinesk, könnte also von mir ein.

Nein, ist nicht denkbar. Etwas mathematisch - und damit fassbar - zu beschreiben, was größer ist als unser Verstand, ist in sich unlogisch.

Nein, Gott lässt sich nicht in Mathematik einzwängen. Er ist größer als alles.

Denbar wäre zum Beispiel eine einmfache
NUmmerologen wissen, was ich meine.
Raimund1 am 3. Juli 2009 22:58 eins:
Einzigartigkeit, z. B. in Bezug auf Gott (5. Mose 6,4), Einmaligkeit (Jesaja 42,8), Einigkeit (Johannes 10,30; 17,21; Galater 3,28), z.B. auch in der Ehe (1. Mose 2,24; Matthäus 19,6; Epheser 5,28-32)
Taqwa am 4. Juli 2009 01:28 Na da hat wohl jemand die Trinität vergessen?!
1 passt nur auf Judentum und Islam
Raimund1 am 4. Juli 2009 02:26 Ich meinte Gott
ich meine nicht religiöse Interpretationen
Gritti am 5. Juli 2009 13:55 Die Trinität bezeichnet nicht 3 Götter.
Daq Gott kein Individuum mit einem Körper ist:wohl kaum

Der Pastor Paul Schulz hat diese Frage - "Ist Gott eine mathematische Formel?" - in einem Buch vor Jahrzehnten aufgeworfen und wurde deshalb seines Amtes enthoben.
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Ich glaube nicht, dass Gott eine Formel ist. Unsicher bin ich, ob Gott MATHEMATISCH beschreibbar wäre.
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Meine Vorstellung ist: "Gott ist das, was ist". Das ist sowohl Konsens unter modernen Theologen als auch die Aussage der biblischen Moses-Story - wo Gott dem Moses seinen Namen offenbart: "ICH BIN". Das ist 1. Person Einzal vom Verb "sein". Gott ist nach eigener Angabe also "sein" oder "Das Sein". Und wenn das Sein sich seines Seins bewußt ist, ist es bewußtes Sein = Bewußt-Sein. Alles voll plausibel. Keine Widersprüche. Noch Fragen?
Was aber, wenn ich besoffen bin und einen Teil meines Bewusstseins verliere? Verliere ich dann auch Gott?
heureka47 am 3. Juli 2009 23:14 Du "verlierst" im "Koma" nicht wirklich dein Bewußtsein, du - Bewußtsein - verlierst nur den Kontakt zur Außenwelt.
Du hast dann ja noch den anderen Teil Deines Bewutseins, da ist er dann.
heureka47 am 3. Juli 2009 23:27 Welchen "anderen Teil"? Der Mensch ist ein Bewußtsein, denke ich, und HAT einen Körper. Bewußtsein ist ewig. Körper ist sterblich.
Saarland60 schrieb aber, wenn er ein Teil seines Bewustseins verliert, das ist so, wenn er sich halb tot gelacht hat, dann ist er ja noch halb lebendig!
Sei mal nicht so streng! Was weiss Heureka47 schon von meinem Bewusstsein und meiner Aussenwelt? :-))
heureka47 am 4. Juli 2009 12:20 Dein Bewußtsein ist von der selben Bauart und aus demselben Material wie jedes Bewußtsein im Universum.
So, so! Bewusstsein ist gebaut und aus Material? Hohlblocksteine? Alu-Spritzguss? Sperrholzapplikationen?
heureka47 am 4. Juli 2009 17:40 Worauf bist du aus? Willst du nur dumme Sprüche ablassen und dich an deiner "Intelligenz" aufgeilen oder willst du weiterkommen in deiner Entwicklung zum bedingungslosen Glücklichsein??
Ich habe nicht die geringsten Ambitionen, am "bedingungslosen Glücklichsein" teil zu nehmen.
Mir genügt es durchaus, mit meinen zwar atheistischen, aber dafür "intelligenten" und im Kant'schen Wortsinn "aufgeklärten" Kumpels gelegentlich einen zu heben :-)
Grüß Dich und Prost, Solipsist, übrigens!
heureka47 am 4. Juli 2009 23:02 Schönes Leben noch!
Nun, ich kann jetzt schon nicht klagen. Trotzdem danke für den guten Wunsch :-)
Nun Gott ist das alles in allem also muss man Gott nicht Mathematisch beschreiben, denn er ist die Mathematik selbst. Wenn wir in die leztendliche Wirklichkeit zurückkehren dann wird uns sowiso alles offenbart werden.

Nein. Eine Beschreibung von Gott fällt eher unter die Naturwissenschaften, Mathematik ist dafür nur das Instrument.
Was sagt Max Planck dazu:
Max Planck: "Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.
Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie."

Das glaube ich nicht. Es gibt Sachen die WEIß man und es gibt Sachen die GLAUBT man..
heureka47 am 3. Juli 2009 23:05 Es gibt Menschen die GLAUBEN, daß es Gott gibt und solche, die WISSEN, daß es Gott gibt.
Solipsist am 4. Juli 2009 11:28 Es gibt niemanden der weiß das es Gott gibt.
Im besten Fall glauben sie es zu wissen :-)
mathematik kann nur vorhandenes bestätigen. also nein!
Das ist absolut falsch und gilt bestenfalls für die angewandte Mathematik, nicht für die reine Mathematik.
heureka47 am 3. Juli 2009 23:08 Mathematisch kann "Unendlichkeit" beschrieben werden. Aber so weit ich weiß, konnte noch nicht bewiesen werden, daß es sie tatsächlich gibt. Äätsch! ;-))
Wie willst du ihn beschreiben, etwa x=10-20y?
heureka47 am 3. Juli 2009 23:09 Nein: x=n*y
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x = das göttliche universelle (Über-)Bewußtsein und y sind die "Unterbewußtseine", z.B. die menschlichen individuellen Bewußtseine. n steht für die hier nicht konkret zu benennende Zahl der Unterbewußtseine.

Versuchs mal mit der:
1 wie jemand schon anmerkte
mal das UNENDLICH"Zeichen"
das müsste so in etwa hinkommen.
Also etwas Einzigartiges, das keine seiner Eigenschaften mit etwas/jemand anderem Teilt und Unendlich ist(also ohne Anfang und Ende)

Vielleicht ist nicht nur die Materie durch den Urknall in Milliarden Sonnen und Planeten zerstäubt wurden, sondern auch die Ernergie, der Geist und jeder Mensch hat den Fünkchen von Gottes Geist.
Wenn man Gott somit einen Raum oder einen Körper geben würde, wäre das meines Glaubens nach nicht möglich.
Es gibt einen relativ verlässlichen Wissenschaftler, der die Mathematik des Korans z.T. entschlüsselt hat. Das Buch ist sehr komplex, aber doch sehr interessant. Dauert noch etwas, bis es das auf deutsch gibt, muss es noch übersetzen :)
Davon ausgehend, daß Gott, das universelle Bewußtsein, etwas "Höherdimensionales" als der Mensch oder die materielle Welt ist, könnte eine UMFASSENDE Beschreibung Gottes mit den Mitteln der Dreidimensionalität scheitern!
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Ich glaube, der Mensch hat das Potenzial, TEILASPEKTE von Gott wahrzunehmen - z.B. kann der Mensch in seinem Bewußtsein Kontakt mit Gottes Bewußtsein haben. Das ist aus zahllosen "mystischen" und ähnlichen Erfahrungen bekannt. Der Mensch kann - in seiner Eigenschaft als Energiewesen - die (Bewußtseins-/Liebes-)Energie Gottes fühlen/spüren.
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Aber der Mensch kann, wie es scheint, Gott nicht in seiner Gänze / Vollständigkeit wahrnehmen / erfassen.
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So wie eine Fläche, ein Wesen der Zweidimensionalität, die Teil eines Körpers ist, nicht den Körper, ein Wesen der Dreidimensionalität, erfassen oder verstehen kann, zu dem sie gehört.
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Man kann auch eine Fläche nicht in Kubikzentimetern beschreiben und das Volumen eines Körpers nicht in Quadratzentimetern. Beides gehört einfach zu verschiedenen Dimensionen...
"Aber der Mensch kann, wie es scheint, Gott nicht in seiner Gänze / Vollständigkeit wahrnehmen / erfassen."
Ein klassischer Zirkelschluss.
Onkel Saarland lässt sich auch wieder blicken.
wie schön.
@ Saarland 60: Vor allem finde ich auffällig den kleinen Durchmesser deiner ArgumentationsPLATTform.
Man kann auch eine Fläche nicht in Kubikzentimetern beschreiben und das Volumen eines Körpers nicht in Quadratzentimetern. Beides gehört einfach zu verschiedenen Dimensionen...
Aber das Mathematik mehr als Mengenlehre und Dreisatz ist weißt Du?