Frage von DasDuelon, 198

Kann man gläubiger Christ sein ohne an Gott zu glauben?

Komische Frage ich weiß, aber bei mir ist es tatsächlich so das ich gar nicht an Gott glaube. Auch das meiste was in der Bibel steht glaube ich nicht. Ich glaube eher an der Evolutionstheorie. Trotzdem gehe ich gerne zur Kirche und lese auch gerne und regelmäßig die Bibel und glaube an das Gute in Jesus Christus usw. Ich schätze sehr die Werte und die Anschauung des christlichen Glaubens, aber wie kann das gleichzeitig bei mir so sein??

Antwort
von Herb3472, 64

Wenn Du nicht an die Lehren der Kirche und an Gott glaubst, bist Du kein Christ. Selbstverständlich steht es Dir jedoch frei, christliche Ideale wie Nachstenliebe und Vergebung hochzuhalten und christliche Gebote zu befolgen.

Antwort
von ProfFrink, 34

Auch das meiste was in der Bibel steht glaube ich nicht.

Das macht nichts. Das meiste ist auch schwer zu glauben.

Ich glaube eher an der Evolutionstheorie.

Das gibt sich mit der Zeit.

und glaube an das Gute in Jesus Christus

..aber das ist nur ein kleiner Teil im Wesen Jesu Christi. Du hast Ihn noch nicht als Machtfaktor erlebt.

aber wie kann das gleichzeitig bei mir so sein??

Der Grund ist: Die Seele dürstet nach Gott. Und wenn dieser Durst gestillt wird, dann geht es einem natürlich besser. Die Lektüre der Bibel hat auf gläubige wie auch auf ungläubige Menschen gleichermassen einen ungemein heilsamen und belebenden Effekt. Es ist eine bekannte Tatsache, dass das Wort Gottes ein lebendiges Wort ist. Es entfaltet eine Wirkung, wie ich immer wieder beobachten kann.

Antwort
von Unsinkable2, 23

Kann man gläubiger Christ sein ohne an Gott zu glauben?

Um "Gläubiger" zu sein, muss man logischerweise an etwas glauben. ;)

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Aber wenn du das Adjektiv "gläubiger" weglässt und nur fragst: 

"Kann man Christ sein, ohne an Gott zu glauben?"

dann ist die Antwort schlicht: "Ja, natürlich! Der Glaube an Gott kann dabei sein; muss aber nicht."

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Die Begründung findest du bei Jesus in der Bibel. Zwar gibt es unzählige Stellen, doch zwei davon sind wirklich plakativ:

  • Die Seligpreisung in der Bergpredigt (Matthäus 5, 1 - 12) Hier steht AN KEINER EINZIGEN STELLE, dass du dafür an irgendwen oder irgendwas glauben musst.
  • Der Ablauf des Weltgerichts (Matthäus 25, Verse 31 - 46) Auch hier steht AN KEINER EINZIGEN STELLE, dass dein Glaube oder Nicht-Glaube an irgendwen oder irgendwas dieses Urteil beeinflusst.

Hier beschreibt Jesus selbst (und nicht irgendein Dritter), wer "selig" ist bzw. wird und nach welchem Maßstab beim Weltgericht geurteilt wird.

Und an keiner einzigen Stelle findest du auch nur den leisesten Hinweis darauf, dass der Glaube oder Nicht-Glaube an irgendwen oder irgendwas diese beiden wichtigen Dinge beeinflusst. 

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Mit anderen Worten: Nach Jesus' Worten ist es egal, ob du an Gott glaubst oder nicht. Zum Christen - also zum "Nachfolger von Jesus" - macht dich die Tat; nicht der Gedanke und auch nicht das Wort.

Das gilt auch unberücksichtigt der Tatsache, dass viele Christen Jesus einen Lügner nennen und sich lieber auf Paulus oder Johannes berufen, die beide etwas anderes behaupten. Denn wie sagte Jesus im Vers Mt 5, 11? "Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch"

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Du kannst also auch nachts auf dem Friedhof weiße Kaninchen opfern; das ändert nichts an den Tatsachen, die du in der Bibel nachlesen kannst: Du kannst trotzdem "selig" werden und "das Reich ererben", denn es ist die Tat, die dich Gott näher bringt. 

Einfacher ausgedrückt: 

  • Durch die Tat wirst du automatisch Christ*, ob du willst oder nicht; und ob du an Gott glaubst oder nicht.
  • Durch den Glauben kannst du zum Christen* werden, wenn daraus die Motivation zur Tat kommt. 

* "Christ" meint hier nicht das religiöse Glaubensbekenntnis der Zugehörigkeit zu einer Religion oder ähnliches; sondern die Nachfolge. 

Denn es gibt keine Möglichkeit, sich "christlich" zu verhalten, und nicht Christ (i.S.d. Nachfolge) zu sein; aber es gibt sehr wohl die Möglichkeit, zu behaupten, Christ zu sein, aber die Nachfolge (i.S.d. Befolgens der Worte Jesus') zu verweigern.

Antwort
von Slugger375, 128

Ich finde das ist auf jeden Fall möglich und auch gar kein Problem
Man muss als Anhänger eines Glaubens nicht vom jedem einzelnen Punkt des Glaubens überzeugt sein und kann und soll sich sogar immer eine eigene Meinung bilden

Dementsprechend brauchst du dir da gar keine Sorgen machen und kannst gerne selbst entscheiden was du tun und an was du glauben möchtest :)

Antwort
von PeterSchu, 92

Ich finde, man muss seiner Lebenseinstellung nicht unbedingt einen Namen geben und muss sich damit auch nicht in eine Schublade stecken lassen.

Meines Erachtens sind zum Beispiel die christlichen Gebote überwiegend geeignet, auch einem Menschen, der nicht an einen Gott glaubt, als Richtschnur zu dienen. Dann würde ich aber nicht sagen "Ich bin Christ" sondern "Ich glaube an christliche Grundsätze".

Dementsprechend betrachtet man die christlichen Grundsätze auch eher im Hinblick auf das Zusammenleben von Menschen, und nicht im Zusammenhang mit dem Beten oder dem Singen von Liedern.

Kommentar von matmatmat ,

Meines Erachtens sind zum Beispiel die christlichen Gebote überwiegend  geeignet, auch einem Menschen, der nicht an einen Gott glaubt, als Richtschnur zu dienen.

Das geht nicht so ganz in meinen Kopf... Hast Du dir die Gebote in letzter Zeit mal angesehen? Du sollst keinen Gott neben mir haben. Du sollst den Namen Gottes nicht Mißbrauchen. Du sollst meinen heiligen Feiertag Ehren.... alles ziemlich sinnlos ohne einen Gott und ohne heiliges. Die restlichen Gebote sind Selbstverständlichkeiten die es davor auch schon gab (du sollst nicht stehlen ist so alt wie Besitz) oder geradezu pervers, denn "du sollst nicht morden" gilt nicht für die Akte von "töten" (= gottgefälliges morden).

Vielleicht vor 3000 Jahren mal sinnvoll, inklusive dem alles sehenden, alles wissenden Richter, aber heute? Alles in allem keine gute Regelsammlung.

Kommentar von PeterSchu ,

Wenn es heißt "du sollst nicht töten" dann gilt das auch so. Es ist eine andere Frage, was irgendwelche Menschen daraus machen.

Zudem hab ich geschrieben "überwiegend". Und von den 10 Geboten sind meines Erachtens nur die ersten drei reine Verhaltensregeln gegenüber Gott und der Religon. 7 gegenüber 3 ist nach meiner Rechnung überwiegend.

Und dass bestimmte Verhaltensregeln selbstverständlich sind, möchte ich auch so nicht unterschreben. Wenn sie selbstverständlich wären, bräuchten wir unsere Gesetze nicht.

Kommentar von matmatmat ,

Selbstverständlich in einem Sinne von "Das ist sicher nicht erst mit dem alten Testament erfunden worden".

Im "Original" sind es zwei unterschiedliche Vokabeln, die eine wird meist mit töten (ein Leben beenden), die andere mit morden (ungerecht und gegen die Gesetze ein Leben beenden) übersetzt. Ich kann leider die entsprechenden Sonderzeichen hier nicht eintippen.

Das würde das Buch ja *noch* unsinniger machen, wenn im gleichen Buch "du sollst töten" und "du sollst nicht töten" drin steht.

Kommentar von Wurzelstock ,

Kubikmat - es macht nichts, wenn Du hier keine hebräische Zeichen eingeben kannst.

Schreibe doch bitte mal einfach die drei Radikale des Kal von den beiden unterschiedlichen Vokabeln aus. Ich komme dann schon zurecht. Dankbar wäre ich auch für die Angabe der jeweiligen Stelle in der Schrift. :-)

Antwort
von Rocker73, 83

Ist doch wurscht, ob manche das als sinnlos oder nicht ansehen!

Hauptsache es macht dich glücklich und bereichert dein Leben! Und das tut es anscheinend, guck: Das Christentum soll uns Denkansätze geben, wie man leben kann, um ein ausgefülltes und harmonischen Leben zu leben (3 mal leben hintereinander, puh) Man muss nicht alles befolgen oder wörtlich nehmen, um ein Christ zu sein. Man hat die Möglichkeit, sich am Tisch zu bedienen und unterschiedliche Aspekte in sein Leben zu lassen.

Nur so ist Religion überhaupt erst mit unserem modernen Leben und anderen Ansichten vereinbar.

LG

Antwort
von SelinaPlath, 18

Nein das geht nicht!

Ich kann nicht überzeugter Vegetarier sein, aber jeden Tag Fleisch essen! Ich kann ja auch nicht überzeugter Evolutionist sein, aber nicht an die Evolution glauben. Genauso ist es als Christ. Man kann kein Christ sein, wenn ich nicht an Gott glaube!

Egal wie du dich bezeichnen möchtest, aber als Christ kannst du dich nicht bezeichnen. Das eine geht nicht ohne das andere.

Die Christliche Lehre dreht sich fast nur um Gott! Die Lehren Jesu Christi drehen sich auch ständig um Gott!

Gott ist die Zentrale Lehre des Christentums!

Antwort
von LordofDarkness, 65

Du findest die moralische Lehre des Christentums ansprechend, ohne aber alle Glaubensaspekte des Christentums zu teilen. Das ist an sich nicht schlimm, aber dich selbst als Christen betrachten, kannst du in dieser Form nicht... Erst recht nicht, wenn du nicht an Gott glaubst. Der Gottesglaube ist ja bei allen abrahamitischen Religionen der zentrale Inhalt.

Bestimmte Lehren "deiner" Religion nicht zu teilen, kann auch problematisch sein. Du fühlst dich von Jesus' Lehre angesprochen? Jesus selbst hat auch an die Sintflut geglaubt, und sich in einem der Evangelien bei einem Gleichnis direkt auf sie bezogen. Man kann also schonmal nicht uneingeschränkt Jesus' Überzeugungen teilen, wenn man einen Aspekt leugnet, den er als unumstrittenen, historischen Fakt anerkannte.

Alles ist irgendwie miteinander vernetzt. Ich empfinde auch Sympathie für viele Inhalte des christlichen Glaubens, aber es wäre absolut anmaßend von mir, mich deshalb als Christ zu bezeichnen. Ich glaube nicht an ein erstes Menschenpaar, an Riesen, die Arche Noah oder daran, dass man Wasser in Wein verwandeln kann.

...was aber nicht bedeutet, dass man sich nicht durch die biblischen Geschichten inspirieren und zu einem moralischen Leben anleiten lassen kann ;-)

Antwort
von nachdenklich30, 83

Ich befürchte, Du schmeißt da zu viel in einen Topf. Sorry.

Evolutionstheorie: Da "glaubt" man nicht dran. Sondern man nimmt zur Kenntnis, dass es eine recht gute Beschreibung der Realität ist.

Bibel: Ist eine großartige Sammlung von Geschichtsschreibung, Liedern (Lyrik), religiöse Satire, Geschichten von Erlebnissen mit Gott, Romanhaftem, Briefen, Evangelien, Ermahungen, Übertreibungen, Zuspitzungen, Liebesgeschichten: Niemand muss glauben, dass das alles "genau so" geschehen ist. Gott mag all das (insbesondere auch gute Literatur), und er hat es uns so gegeben, wie es ist, damit es uns beim Leben hilft.

Den Rest von Deiner Aufzählung finde ich ok.

Ich verstehe nur nicht, wie Du bei all dem zur Behauptung kommst, Du würdest nicht an Gott glauben...

Antwort
von matmatmat, 63

Du kannst ein guter Mensch sein ohne an Gott zu glauben (da bist Du nicht alleine). Du kannst in die Kirche gehen ohne an Gott zu glauben (auch da bist Du sicher nicht alleine).

Aber wie willst Du denn Christ sein ohne an Gott (und damit an die göttlichkeit von Jesus und die korrektheit seiner Lehren) zu glauben? Das ist doch die Definition von Christ!

P.S.: Was hat denn Evolutionstheorie mit Glaube zu tun? Das versteh ich nicht.


Kommentar von DasDuelon ,

Weil beides in eine andere Richtung geht. Auf der einen Seite Adam und Eva, auf der anderen eben die Evolution

Kommentar von matmatmat ,

Nö. Moderne Christen (sogar die katholische Kirche!) haben längst verstanden, das Evolution ein Fakt ist und Evolutionstheorie die beste Erklärung dazu. Die Stecken nur noch ihren Gott oben drauf und sagen der hat es sich ausgedacht / die Evolution gemacht und der Text in der Bibel wäre die Kurzfassung und die Menschen hätten es damals nicht besser verstehen und aufschreiben können. Für alles andere muß man blind, taub und sturköpfig gleichzeitig sein.

Aber Evolution ist ein Fakt, da gibt es nichts zu "glauben" oder lustiger noch "nicht zu glauben". Felsenfeste Beweise und 150 Jahre Forschung....

Kommentar von mrauscher ,

Du irrst, Matmatmat, die Evolution ist durch überhaupt gar nichts bewiesen und noch weniger die Enstehung des Lebens. Man hat diese Lüge versucht 150 Jahre in die Köpfe der jungen Studenten zu blasen, so lange, bis die gar nicht mehr darüber nachdenken konnten, ob das überhaupt stimmen kann. Die haben ja nicht einmal die Zeit, nachzuprüfen, ob das stimmt oder nach der Wahrheit zu suchen. Noch einmal: Die Moderne Wissenschaft hat nachgewiesen, dass der Zufall das Leben nicht erfinden konnte. Die einzige alternative ist die Schöpfung. Soll ich noch einmal alle Wissenschaftler aufzählen, die damit konform sind? Einstein und Darwin sind jedenfalls auch dabei. Darwin hat sich Gedanken über die Artenvielfalt gemacht. Hervorragende Leistung! Über die Entstehung des Lebens hat er keine Beweise gefunden. Einstein und Darwin glaubten beide an Gott und an die Schöpfung. Also bitte matmatmat, bei der Wahrheit bleiben und nicht populistitsch werden. Darin ist Trump sehr gut, willst Du ihn toppen?

Kommentar von matmatmat ,

Da scheint in deinem Kopf einiges durcheinander zu gehen... Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll?

Evolution ist die Tatsache, die wird beobachten können durch die Veränderungen die wir sehen, durch DNA analysen, Untersuchung von Fossilien, untersuchungen an derzeit lebenden Spezies, ...

Evolutionstheorie ist das Erklärungsgebäude, unsere beste Erklärung, nach viel Nachdenken und Experimenten, wie man diese Tatsache erklären kann.

Die Evolution funktioniert nicht mit "purem Zufall", es handelt sich um zufällige Mutationen und die sehr bestimmte, Umweltabhängige Selektion.

Evolution und Evolutionstheorie erklären nicht den Ursprung des Lebens. Ist auch gar nicht Teil der Theorie. Dieser Themenbereich nennt sich abiogenese.

Glaubst du wirklich, 150 Jahre lang wären alle Wissenschaftler und alle Studenten die mal zu Wissenschaftlern werden so dumm und würden bestehendes Wissen einfach nachplappern? Die Evolutionstheorie ist erheblich überarbeitet, neu gedacht und verfeinert worden in dieser Zeit, weil man sie immer wieder in Frage gestellt hat. Die Art zu denken die Du meinst findest du (vielleicht) in einer Klosterschule, aber selbst dort denken die Leute über die Texte und deren Interpretation nach.

Auch "argumente aus authorität" ein Denkfehler sind, Du hast sie Erwähnt, also hier Zitate. Weder Darwin (spät in seinem Leben) noch Einstein waren gläubige Menschen:

"The word god is for me nothing more than the expression and product of human weaknesses, the Bible a collection of honourable, but still primitive legends which are nevertheless pretty childish." und "For me the Jewish religion like all others is an incarnation of the most childish superstitions" - Einstein, aus einem Brief an den Philosophen Gutkind

"In my most extreme fluctuations I have never been an atheist in the sense of denying the existence of a God.— I think that generally (& more and more so as I grow older) but not always, that an agnostic would be the most correct description of my state of mind." Darwin, aus einem Brief an Fordyce

Kommentar von mrauscher ,

Du scheinst mit Beleidigungen vorwärts kommen zu wollen und ohne Argumente, das geht so nicht. Außerdem hast Du das Thema verfehlt. Es ist bewiesen, dass das Leben nicht durch Zufall enstehen kann und auch wenn Du dich in dein Labor stellst und Ursüppchen nach Ursüppchen rührst. Du kannst da Deine ganze Intelligenz reinstecken und Hilfe von sonst jemanden holen. Es bleibt dabei, in Eurem Ursüppchen wird auch nach 4 - 5 Milliarden Jahren kein Leben enstehen, Blitz und Donner wird da auch nicht helfen und reinpinkeln wäre gemogelt, denn im Urin befinden sich Bakterien. Also bitte nur im Reinraum!  Das Thema Evolution ist nicht vordergründig, sondern erst einmal die Entstehung des Lebens. Bringe also bitte Fakten rüber und keine Beleidigungen. Niemand kann beweisen, dass der Zufall das kann der Mensch kann es auch nicht: Leben aus anorganischen oder organischen Stoffen zu erzeugen, das kann nur der Schöpfer. Und so lange das als Fakt gilt, bleibt die Schöpfung als einzige Alterinative stehen. Und so sieht es auch die moderne Wissenschaft. Das Leben ist nicht zufällig auf dieser Erde entstanden, sondern jemand, der deutlich intelligenter ist, als wir, hat das Universum und das Leben geschaffen. Soll ich es noch einmal erklären? Ist wirklich so simpel und das ganze hat mehr als 13,8 Milliarden Jahre gedauert. Das ist die moderne Wissenschaft ab Darwin, lieber matmatmat!

Kommentar von Wurzelstock ,

Ach Quatsch, Duelon! Auf der einen Seite die Evolution, auf der anderen meine Rente. An deren pünktliche Zahlung glaube ich fest. Sie evolutioniert sogar. Mein Glaube ist sicher rechtgläubiger als der eines Urzeitkrokos, das unentwegt Eier legte, damit auch mal eine Nachtigall schlüpft ;-))

Kommentar von DasDuelon ,

ok

Kommentar von Wurzelstock ,

Nein, Matkubik. Die Definition von "Christ" ist weder ein Glaube, noch eine Korrektheit, sondern der Sachverhalt einer Zugehörigkeit: Christianus - einem Christus zugehörig.

Kommentar von matmatmat ,

Und wenn man an den nicht glaubt ist man trotzdem Christ? Krass. Dann habe ich da auch ein Restrisiko, mich hat man damals auch mit Wasser bekippt.

Kommentar von Wurzelstock ,

Was geht man denn der Glaube und die Selbsteinordnung eines anderen Menschen an? Willst Du wieder die Gesinnungsschnüffelei einführen? Manmanman, matmatmat!

Kommentar von matmatmat ,

Wo ist das Fakt, daß man mir damals Wasser über den Kopf geschüttet hat Gesinnungsschnüffelei bei anderen Leuten???

Kommentar von Wurzelstock ,

Dein Kom enthält eine Frage. Darauf habe ich Antwort gegeben, und nicht auf dein Gefaktel.

Kommentar von matmatmat ,

Was hat meine Frage ob man Christ sein kann, wenn man nicht an Christus glaubt damit zu tun das ich von auch nur einem einzigen Menschen auf dem Planeten wissen möchte, ob er das auch tut oder nicht? Das ist ja noch absurder als ich vermutet habt.

Kommentar von Wurzelstock ,

Mat, werden wir deshalb vielleicht wieder konkret. Ich warte auf die beiden Vokabeln für 'Töten' und 'Morden'.

Kommentar von matmatmat ,

"ratsah" (morden) statt "harag". Hier ist mal ein längerer Artikel dazu was wo verwendet wird, auch in der Tora:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6703

Ich kann wie gesagt die Sonderzeichen nicht tippen auf diesem PC.

Kommentar von Wurzelstock ,

"... Sondern dass sich darin die legitime Entscheidung ausdrückt, die ganze Skala möglicher Bedeutungen der hebräischen Wurzel abzudecken..."

Das ist ein Zitat aus deinem verlinkten Zeitungsartikel, der deine "Zweibedeutungslehre" relativiert. Ich wollte das überprüfen, finde aber im Web weder ein benutzbares Wörterbuch für Althebräisch, noch eine Bibel zum Nachschlagen. Vielleicht habe ich nicht lang genug gesucht.

Es ist aber einfacher für mich, dies mit Hilfe meiner eigenen Bücher zu tun, wenn ich wieder zu Hause bin. Leider ist das frühestens in 14 Tagen der Fall. Ich werde es aber ganz sicher nicht vergessen. Denn das Thema hat Kaugummicharakter.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Einem Christus, und nicht dem anderen?

Ich hatte immer gedacht, die Christen glauben an nur einen Gott.

Kommentar von matmatmat ,

Na, vorsicht, der eine Gott sind aber drei Leute. Er hat doch sich zu uns geschickt um sich an sich zu opfern um uns davon zu erlösen das er auf uns wütend ist weil er uns gemacht hat wie er uns gemacht hat wofür er dann auch für sich angemessen gelitten hat.

Kommentar von mrauscher ,

Du bist schlecht belesen, lieber matmatmat. Hättest Du gelesen, würdest Du wissen, dass Gott seinen Sohn geschickt hat. Jesus. Das ist Religionsuntericht, 2. Klasse. Und um Weihnachten hört man das auch öffters. Du hast das wirklich nicht gewußt? Und mit drei Leuten hast Du Dich offensichtlich auch etwas verzählt. Es sind Myriaden und Myrianden. Die Myriade steht für eine Anzahl von 10.000 (altgriechisch μυριάςmyrias „zehntausend“, „unzählbare Menge“). Der Plural Myriaden steht meist für eine unzählbare Menge.

Das ist die Menge der Wesen, die an der Schöpfung des Universums und des Lebens beteiligt waren und sich um dieses immer noch kümmern. Sie kümmern sich um die Funktionalität des Universums, unserer Galaxie, unseres Sonnensystems unserer Erde und die Meschen selbst. Und da gibt es noch viel Handlungsbedarf für Verbesserungen und das wiederum ist die Aufgabe von Jesus bei seiner zweiten Wiederkunft, welche möglicherweise schon geschehen ist. Auf unserem Planeten als Mensch war aber nur einer von ihnen. Jesus, der Sohn Gottes (JHWH, Jahwe). Das kann man wirklich alles lesen und es aus der Bibel erfahren oder eben hier in gutefrage.net

Gruß Matthias

Kommentar von Wurzelstock ,

Thomas, ich hätte vielleicht auch das Nomen kursiv schreiben müssen. Die Bezeichnung 'Christianos' ist ja ursprünglich eine Fremdbezeichnung, die von diesen sektiererischen jüdischen Gruppen übernommen wurden, und jahrhundertelang erbitterten Streit erzeugte. Er gipfelte in einer gegenseitigen Verfluchung zwischen Juden und Christen im 5. (??) Jahrhundert.

Doch auch untereinander rauften sie in erbitterten Ernst um die Identität ihres Christus, wobei die Angehörigen des Rabbi Jesus und ihre Nachfahren, die Judenchristen, schließlich auch rausflogen aus der 'Gemeinschaft der Heiligen'. Diese Judenchristen - Ebioniten - waren sich untereinander auch wiederum nicht im Klaren, was es mit der Natur des Rabbi Jesus auf sich hatte. Es gab Gemeinden, die ihm folgten, ihn verehrten, aber von einer göttlichen Natur nicht das geringste endecken konnten.

DasDuelon-"Paradoxon" ist also eine historische, durch und durch christliche Streitfrage. Wenn Du dir mal ansiehst, wie die Diskussionspartner hier miteinander umgehen, und wie sie argumentieren, dann weißt Du auch, wie das vor 1700 Jahren war: Genauso ;-)  

Antwort
von joergbauer, 37

Daß du gerne die Bibel liest, und in die Kirche gehst, zeigt doch auch, daß du spürst, daß da vermutlich mehr dahinter steckt als nur eine fromme Wohlfühlatmosphäre!? Also, man kann sich sicherlich nicht "gläubiger Christ" nennen und nicht auch an Gott glauben. Das ist Selbstbetrug und ergibt ja auch keinen Sinn. Das Wort "Christ" besagt ja, daß man an Jesus Christus glaubt oder sich zumindest auf ihn beruft. Von daher könntest du dich maximal als religiös Interessierter bezeichnen, aber weder als Christ noch als gläubig.

Die Bibel muss man mit einem gläubigen Herzen lesen und auch mit entsprechender Hilfe und Unterstützung. Was du nicht verstehst, das kannst du erstmal hintenanstellen. Fange mit den Evangelien an - besonders dem Johannes-Evangelium wo die Hauptsache gut erklärt wird. Da geht es um Gottes Sohn Jesus Christus und das Evangelium von der Vergebung der Sünden. Darum sollte man glauben, damit man erlöst und frei wird und ewiges Leben hat und ein sinnvolles Leben auf Erden.

Um alles besser zu verstehen und zu einem echten Glauben zu kommen, solltest du in eine freikirchliche Gemeinde gehen (keine Kirche)  und dort mit Christen reden und gemeinsam lernen und an Gott glauben. Man kann zusammen beten, singen und die Bibel studieren, sich Predigten anhören etc. Man wird nicht ärmer oder dümmer wenn man das tut und verpasst auch nicht sein Leben oder versauert. Das sind alles blöde Vorurteile. Das Leben als echter Christ ist schön und sinnvoll, gibt Kraft und Perspektiven und bereichert einen in jeder Hinsicht. Alles Gute!

Antwort
von PonyH, 49

Das Christentum definiert sich durch den Glauben an Gott, sympathisiert man nur mit den Ansichten und dem Drumherum wie z.B. der Gemeinschaft ist man auch nicht "gläubig". Der Glaube an die Existenz Gottes treibt diese Menschen erst so an so zu handeln. "DasDuelon" beantwortet sich seine/ihre Frage eigentlich schon von selbst, denn wie kann man gläubig sein ohne an etwas zu glauben?

Kommentar von KaeteK ,

"DasDuelon" beantwortet sich seine/ihre Frage eigentlich schon von
selbst, denn wie kann man gläubig sein ohne an etwas zu glauben?

....ohne an Gott zu glauben...

Viele Menschen glauben an etwas...aber Gott ist nicht etwas, sondern der Schöpfer und Erhalter aller Dinge

1. Korinther 8,4
und daß kein [anderer] Gott ist, als nur einer.5 Denn wenn es anders solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden (wie es ja viele Götter und viele Herren gibt),6 so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von welchem alle Dinge sind,und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind, und wir durch ihn.

lg

Antwort
von comhb3mpqy, 66

Du kannst Dich mit den Meinungen der Kirchen zur Wissenschaft und Evolutionstheorie beschäftigen.

Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt,
dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil
gehen.

Antwort
von Bolonese, 20

Ich denke nein, den wer Jesus liebt muss auch Gott lieben und umgekehrt. Man muss beide annehmen und lieben, man kann sich da nicht einfach einer aussuchen. Für mich ist das keine Frage, ich liebe Gott & sein Sohn Jesus seid ich lebe. Auch ergibt sich alleine schon dadurch eine sinnlose Frage weil Jesus bekanntlich bei Gott war bevor er bei uns Mensch wurde, also einen Menschlichen Körper hatte, desswegen kann man Gott da gar nicht weglassen, also genauso wie wenn man sagt, ok das Baby ist da ich sehe es, aber die Mutter...Nee, die gibt es nicht, will ich nicht sehen, ist nur ne Erfindung. Verstehst du was ich meine? :) Eine Welt/Universum ohne Schöpfer (Gott) kann es niemals geben, von nichts kann niemals was kommen. Überleg mal :)


Antwort
von ghandi10, 45

Nein...um wirklich christ zu sein musst du deine eigene fehlbarkeit und deine unzulänglichkeit gott gegenüber erkennen und gottes geschenk der vergebung durch jesus christus annehmen und gott die führung über dein leben geben
Wenn du nicht an gott glaubst kannst du auch seine gnade, die du brauchst, nicht in anspruch nehmen

Kommentar von Wurzelstock ,

Hmmm...Rabbi Jesus scheint das etwas einfacher gesehen zu haben als Du: Matth. 19, 16ff

Kommentar von ghandi10 ,

Dann lies mal Matthäus 19, 26...menschen können von sich selbst aus nicht in den himmel kommen, aber gott kann es ihnen schenken

Außerdem wie willst du in GOTTES reich kommen wenn du nicht mal sn GOTT glaubst

Kommentar von Wurzelstock ,

Nein, Gandhiboy, ich lese nicht Matthäus 19, 26. Denn was da auch immer stehen mag - Du hast Recht. Ob es da steht oder nicht :-}

Antwort
von chrisbyrd, 24

Gläubige Christen erhalten ihr Wissen über "Gott und die Welt " aus der Bibel, die von sich selbst behauptet, Gottes Wort und Offenbarung für die Menschheit zu sein (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Wenn es keinen Gott geben würde, würde die Bibel völlig falsch liegen und dann würde es auch nicht den Christus geben, den die Bibel beschreibt.

Ein paar Bibelverse, die mir dazu einfallen:

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Hebräer 11,6).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr errettet!" (Epheser 2,4-5).

"Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt" (Apostelgeschichte 14,17).

"Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat. Obwohl die Menschen Gott schon immer kannten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken. Statt dessen beschäftigten sie sich mit belanglosen Dingen und konnten schließlich in ihrer Unvernunft Gottes Willen nicht mehr erkennen." (Römer 1,20-21).

Kommentar von mrauscher ,

Danke chrisbyrd, wir sind uns nie begegnet. Dennoch sind wir uns in allen Punkten einig. Schön. Woran das wohl liegt...?

Antwort
von fricktorel, 34

Du widersprichst dir.

Jesu ist der Sohn Gottes, der zu unserer Erlösung den Tod am Kreuz erlitten hat (Röm.6,23).

Durch ihn kommst du zu Gott  (Joh.6,44).

Wenn der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) gefangen ist (Offb.20,2), wirst auch du zur Wahrheit" finden (Joh.17,17; Offb.20,5).

Antwort
von Andrastor, 97

Ich glaube eher an der Evolutionstheorie

Die Evolutionsheorie hat nichts mit Glauben zu tun. Sie ist die wahrscheinlich am besten bewiesene Theorie der Welt.

Du kannst sie verweigern (was viele Strenggläubige tun), aber das ist mehr als närrisch und anachronistisch.

Wenn du nicht an Gott glaubst und den Inhalten der Bibel nicht glaubst, bist du kein gläubiger Christ. Die Werte welche die Bibel vermittelt, machen dich nicht zu einem Christen, sondern dein Glaube.

Ausserdem sind die "Werte" welche die Bibel vermittelnt nicht unbedingt etwas was man als psychisch gesunder, sozialfähiger Mensch schätzen sollte.

Kommentar von Rocker73 ,

"Ausserdem sind die "Werte" welche die Bibel vermittelnt nicht unbedingt
etwas was man als psychisch gesunder, sozialfähiger Mensch schätzen
sollte. "

Ja, was wären wir schon mit Nächstenliebe und Barmherzigkeit...

Töten verbieten, ha, was sind das denn für geistig Eingeschränkte, klauen verbieten, Respekt vor Vater und Mutter haben *kopfschüttel* Barbaren!

Kleiner Denkansatz: Es ist in Ordnung, wenn du mit diesen Sachen nichts anfangen kannst. Aber: Hör auf, Leute, die andere Denkweisen haben, als sozial oder psychisch eingeschränkter zu bezeichnen und so auf sie herabzusehen.

Kommentar von matmatmat ,

Hast Du das Buch wirklich mal gelesen?

Du sollst nicht "morden". Aufforderungen zum "töten" gibt es einige: Zum Beispiel Kinder zu töten, die ihren Eltern Schande machen. Menschen zu töten die Homosexuell sind, ...

Und eines der größten Beispiele für Moral das uns so genannt wird gibt seine eigene Tochter perversen Raufbolden die an der Tür klopfen, damit die was zu vergewaltigen haben und er sich in Ruhe mit seinem Gast unterhalten kann.

Jaja, super Beispiele. Würde ich heute genauso machen... Nicht.

Kommentar von Wurzelstock ,

Pardon, Kubikmat, die Bibel kann man nicht einfach "lesen", und dann glauben, man würde sie kennen. Das gilt zwar auch für den Quran. Der behandelt in jeder Sure andere jeweils aktuelle Probleme. Aber in der Bibel wechselt die Perspektive nicht nur von Buch zu Buch - es wechseln auch die Autoren.

...und was Lots Töchter angeht: Ich hätte sein Angebot angenommen, denn es ist selten. Ich hätte die Mädchen auch ganz sicher nicht vergewaltigt. Es wäre auch ohne Nötigung eine klasse Party geworden. Vielleicht hätten sie mich ja sogar anschließend mitgenommen, als es Pech und Schwefel hagelte...

Kommentar von Andrastor ,

Ja, was wären wir schon mit Nächstenliebe und Barmherzigkeit...

Ach, dann ist Sklavenhandel also Barmherzigkeit und Nächstenliebe?

Töten verbieten, ha, was sind das denn für geistig Eingeschränkte,
klauen verbieten, Respekt vor Vater und Mutter haben *kopfschüttel*
Barbaren!

Auf dem Papier verbieten, aber dann Völkermord gutheißen und sogar dazu auffordern, ebenso wie zur Versklavung anderer auffordern, etc.etc.

Aus dir spricht das blanke Unwissen. Sag hast du das Buch dass du hier zu verteidigen versuchst, jemals gelesen?

Kommentar von matmatmat ,

Stimmt, die Sklaven! Da ging ja sogar Luther, der alte Judenhasser noch drauf ab, das die Bauern sich gefälligst in ihr Gottgegebenes Schicksal fügen sollen. Auch super Werte.

Kommentar von Rocker73 ,

Ich bin evangelischer Christ und habe mich mit der Bibel auseinandergesetzt, ja.

Ich weiß, dass darin viele Dinge stehen, die nicht vereinbar mit unseren sozialen und ethischen Normen sind. Diese werden auch ausselektiert, weil ich sie als Belastung für unsere Gesellschaft ansehe.

Es steht sowieso nirgends, dass ich mich an alles, was in diesem Buch steht, zu halten habe!

Jeder muss seinen Weg im Christentum finden, vorrausgesetzt, dass er niemanden damit schadet!

Wo wurde in der Bibel ein Völkermord verherrlicht? Quelle, bitte!

Kommentar von Andrastor ,

und habe mich mit der Bibel auseinandergesetzt

Das heißt du hast einige ausgewählte Stellen gelesen und den Rest ignoriert, nicht wahr? Oder kannst du ehrlich behaupten sie tatsächlich gelesen zu haben? AT und NT?

Diese werden auch ausselektiert,

Womit du zugibst dir deine eigene Religion zusammenzubasteln aus den Teilen der Glaubensgrundlage die du persönlich als angebracht betrachtest.

Genau dasselbe macht die IS auch, indem sie sich ausschließlich auf die Stellen des Korans bezieht, in welchen die Handlungen für den (heiligen) Krieg beschrieben sind.

Es steht sowieso nirgends, dass ich mich an alles, was in diesem Buch steht, zu halten habe!

Wie kannst du es als Gläubiger wagen, dich über das Wort deines Gottes zu stellen? Wenn du eine Seletkion triffst woran du dich hältst und woran nicht, dann begehst du nach den Richtlinien deiner Religion Blasphemie!

Wenn in der Bibel steht das Gott höchstpersönlich ein Gebot erteilte, oder dieses durch seine Propheten mitteilen ließ, hast du dich als gläubiger Christ daran zu halten, ansonsten erwartet dich, laut deiner eigenen Religion die Hölle.

Jeder muss seinen Weg im Christentum finden, vorrausgesetzt, dass er niemanden damit schadet!

Ein Gebot oder eine direkte Aufforderung Gottes zu brechen oder zu missachten, ist im Christentum eine Totsünde!

Und warum sollte "niemandem schaden" das einzige Gebot sein an das man sich laut Bibel zu halten hätte? Das ist lediglich deine subjektive, persönliche Auslese, nicht jedoch was in der Bibel steht.

Wo wurde in der Bibel ein Völkermord verherrlicht?

Kannste haben:

(4. Mose 25,4-5)

"Nimm alle
Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne
(...) Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor
(ein anderer Gott) gehängt haben."

Völkermord an einer ganzen Glaubensrichtung

(5. Mose 20,16-18):

"Du sollst nichts leben lassen,
was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an
den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und
Jebusitern. "

Völkermord mit Aufzählung der Völker welche ermordet werden sollen.

(4. Mose/Num. 31,15-18):

"Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (...) So tötet nun alles,
was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr
Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für
euch leben."

Und hier hätten wir zum Abschluss für die heutige Gräuelstunde noch den Aufruf tatsächlich alle Einwohner zu töten, bis auf die kleinen, jungfräulichen Mädchen, welche als Sklavinnen verschleppt wurden.

Kommentar von DasDuelon ,

@matmatmat du verwechselst anscheinend sehr oft das alte Testament mit dem neuen Testament oder? Die Werte von denen ich in meiner Frage Bezug genommen habe waren eher die wovon auch Andrastor schreibt anstatt von deinen

Kommentar von Andrastor ,

Das Neue Testament negiert das Alte Testament nicht, daher sind die Werte des AT gleich den Werten des NT. Nicht nur das, das AT hat sogar mehr Aussagekraft als das NT, denn as AT bezeichnet sich selbst an mehrfacher Stelle als das wortwörtliche Wort Gottes, während das NT von Menschen verfasst wurde.

Wer also an die Bibel glaubt, ist gezwungen das AT dem NT vorzuziehen, oder betreibt Rosinenpickerei, bzw. Heuchelei.

Kommentar von matmatmat ,

Dem vielleicht in inner-glauben-logik hinzuzufügen:

Matthäus 5, 17+18:

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Dennich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe.

In "Jesus eigenen Worten". Die alten Gesetze haben bestand. Die meisten Christen sehen das auch so, sonst würden die nicht ständig mit genauso angestaubtem Kram wie "die 10 Gebote" ankommen, oder? Die sind auch im AT.

Kommentar von ferdinand12354 ,

Die Gesetze, die Gott Mose gegeben hat für die Juden, haben für die Christen der heutigen Zeit keinen Bestand mehr. Das waren die mosaitischen Gesetze für die Israeliten. Sonst müssten die Christen immer noch Tieropfer für Ihre Sünden bringen, den Sabbat halten und vieles mehr. Jesus hat selber gesagt:

"Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander liebhabt. Dabei wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt." - Johannes 13,34

Noch etwas von Jesus:

"Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." - Matthäus 22,37-40

Kommentar von Andrastor ,

Ja, das sind zusätzliche Gebote, die als Zusatz, nicht als Ersatz dienen.

Kleiner aber feiner Unterschied.

Damit begehen alle Christen Blasphemie, da sie meinen dass gewisse Gesetze für sie keine Gültigkeit mehr hätten.

Kommentar von matmatmat ,

Und warum bespricht man dann im Religionsunterricht die 10 Gebote oder bekommt immer mal vorgehalten die seien die "christliche Grundlage unserer Gesellschaft"? Nee, so einfach ist das sicher nicht vom Tisch gewischt.

Kommentar von ferdinand12354 ,

Römer 6, 14:

"Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade."

Galater 2,16:

"Wir sind von Natur Juden und nicht Sünder aus den Heiden, doch weil wir wissen, dass der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesum Christum, so glauben wir auch an Christum Jesum, auf daß wir gerecht werden durch den Glauben an Christum und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzeswerke wird kein Fleisch gerecht."

Römer 7,4-6:

"Also seid auch ihr, meine Brüder, getötet dem Gesetz durch den Leib Christi, dass ihr eines anderen seid, nämlich des, der von den Toten auferweckt ist, auf dass wir Gott Frucht bringen. Denn da wir im Fleisch waren, da waren die sündigen Lüste, welche durchs Gesetz sich erregten, kräftig in unsern Gliedern, dem Tode Frucht zu bringen. Nun aber sind wir vom Gesetz los und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, also dass wir dienen sollen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.

Kommentar von Andrastor ,

Und wieder ein Glaubensverteidiger der nicht in der Lage zu sein scheint eigene Worte und Sätze zu formulieren und sich auf sinnentleertes Nachplappern beruft.

Braves Schäfchen.

Antwort
von nowka20, 34

das macht gar nichts, denn gott hat dich so lieb, wie du bist

Antwort
von Wurzelstock, 45

Wo ist denn eigentlich Dein Problem, Duelon?

Wenn die "Werte und die Anschauung des christlichen Glaubens" die Maxime deines Handels bestimmen, dann stehst Du in der Nachfolge des christlichen Religionsstifters. Wenn Du dich an die Seite derer stellst, die das auch tun, dann ist das eine Frage der Solidarität, und nicht des Glaubens. Ich, jedenfalls, würde dir dein Christentum nicht streitig machen. Auch dann nicht wenn Du nicht an einen Gott glaubst.

Antwort
von hummel3, 38

Deine Frage ist ein Widerspruch in sich selbst! - Christ ist, wer an das Evangelium von Jesus Christus glaubt und das schließt Gott untrennbar mit ein.

Pass' doch bitte in der Kirche zukünftig besser auf und lies auch das NT aufmerksamer.

 

Antwort
von MeGusta97, 49

Es tut mir leid, aber mit dieser Attitüde bist du keinesfalls ein gläubiger Christ. Das Christentum dreht sich nun mal im Grunde genommen um den Glaube an Gott, bzw. baut auf Gottesfurcht / Gottesglaube auf. Nur weil du dich für dass Christentum, die Bibel interessierst, bist du kein Christ.

Es scheint mir als würde sich mittlerweile jeder zweite für alte Schinken wie Bibel und Koran interessieren, so oft wie diese beiden Schriften im Internet zerpflückt und durch-analysiert werden, aber naja...

Wurdest du denn getauft? Hattest du eine Konfirmation, eine Kommunion?

Kommentar von DasDuelon ,

Konfirmation. Ich bin evangelisch

Kommentar von KaeteK ,

Im Himmel wird es nur erlöste Menschen geben, auch Kinder Gottes, genannt. Erlöst durch den Glauben an Jesus Christus..Bist du denn errettet? Nur das zählt...

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.876

Antwort
von mazii2808, 52

Ich bin UNGLÄUBIG weil ich noch nie Götter gesehn habe also kein Beweis und man muss keine komischen Bücher lesen 📖 ein Mensch weiss selber klar und deutlich was gut ist und was nicht!

Man kann als Ungläubiger genau so viel oder bessere Taten machen

Kommentar von joergbauer ,

Da müsstest du aber viele Dinge als nicht existent ansehen, weil du sie noch nie gesehen hast...

Kommentar von mrauscher ,

Mazii2808, Du irrst. Die meisten Dinge im Universum sind unsichtbar. Übrigens auch die Radiowelle oder elektromagnetische Welle. Du hast diese Wellen nie gesehen, aber Du glaubst an sie! Schalt Dein Radio oder Fernseher ein. Probiers mal! Da geht was!

Und ein großer Teil unserer Daten hier in gutefrage.net werden auch mit elektronmagnetischen Wellen transporiert, wenn sie mal nicht über Kabel oder Lichleiter laufen. Und wenn über Lichtleiter, dann sieht man dieses Licht auch nicht, da es außerhalb unseres sichtbaren Bereiches ist.

So ist das mit Gott und seinen Myriaden von Helfern. Sie befinden sich außerhalb des für uns sichtbaren Bereiches. Aber ihre Aktivitäten sieht man jeden Tag auf`s Neue. Allein durch die wunderbare Natur, das Leben u.s.w. - Diese Auswirkungen beweisen die Existenz Gottes und er ist nicht allein! - Das der Zufall Leben generieren kann, ist ein Scherz. Das wird nie passieren, wer daran glaubt, sollte am Besten jeden Tag nach Mekka fahren und lange, lange, lange beten, denn so ein Glaube erfordert unendlich viel Glaube. Und vor allem die Fähigkeit unlogisch denken zu können, muß man dann auch noch mitbringen! Kannst du das alles? Unlogisch denken und so einen Quatsch glauben? Der Zufall ist tod, Gott lebt!

Antwort
von DerGovenor, 102

Nein das würde sich gegenseitig ausschließen 

Kommentar von astroval18 ,

Aber anscheinend ist das hier ja der Fall

Kommentar von KaeteK ,

Dann ist das eine von Menschen gemachte Religion.

Hebräer 11
6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.

lg

Antwort
von mrauscher, 64

Gott existiert, sein Sohn existiert und der wird viele Dinge auf diesem Planeten ändern. Die Kirchen haben keine guten Karten. Sie waren immer verlogen und haben Menschen ausgebeutet und verfolgt. Warum wird das nicht offen besprochen? -  Die Entstehung des Lebens durch Zufall, das ist nur ein Glaube. Dafür gibt es Null Beweise und dazu braucht man wirklich Glauben. Dieser Glaube aber ist schon tod. Gott hat das Leben geschaffen. Ob du noch in die untergehende Kirche gehst oder nicht, spielt überhaupt gar keine Rolle. Aber in den Kirchen gibt es immerhin Menschen, die wirklich an Gott glauben. Sie haben die Wahrheit über ihre Kirche nur noch nicht verstanden. Ich zitiere lediglich aus der Bibel. Die sagt ganz klar, dass die Religionsgruppen und Sekten, die Lügen verbreiten, von diesem Planeten verschwinden werden. Siehe Offenbarung. Dort werden sie als Babylon die Große bezeichnet, die mit der Politik herumhurt. Und Bablyon als Vorreiter, diese Stadt ist auch vom Planeten ausradiert worden. Lies die Offenbarung, dort ist alles bestens beschrieben und einfach erklärt.

Kommentar von telemann2000 ,

Dem kann ich nur zustimmen,

Es gibt tatsächlich keine EINZIGE Religion oder Gemeinschaft, die das Wohlgefallen und Gunst Gottes hat

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