kann man geringfügig Beschäftigte mahnen?

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8 Antworten

Natürlich kann der Schuldner auch bei einem 450€ Job gemahnt werden. Wenn der Schuldner nicht zahlt oder Zahlungsunwillig ist kann man auch einen Gerichtsvollzieher beauftragen die offene Summe einzutreiben.
Du kannst versuchen einen Schuldtitel zu erwirken. Dieser ist dann 30 Jahre vollstreckbar

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Du kannst sie selbst schriftlich anmahnen. Setz ihr eine angemessene Frist mit der Androhung dass du den gerichtlichen Mahnbescheid beantragst, wenn sie die Frist verstreichen lässt. Auch dafür benötigst du keinen Anwalt.

Und ja, auch geringfügig Beschäftigte darf der Anwalt mahnen. Nur holt er sich sein Geld erst mal bei Dir.

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Kommentar von Machtgarnix
19.09.2016, 10:10

habe ich schon gemacht. Trotzdem keine Reaktion

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Schreib ihr erstmal selber, dann sparst Du Kosten. Vielleicht kannst Du ihr kleinere Raten anbieten. Setze ihr eine Frist, z.B. 14 Tage.

Wenn dann nichts kommt, würde ich an Deiner Stelle auch einen Mahnbescheid beantragen. Das kannst Du selber, dafür brauchst Du keinen Anwalt. Dann halten sich die Kosten auch in Grenzen.

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Kommentar von Machtgarnix
19.09.2016, 10:09

habe ich auch schon versucht

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Sie wird sich das Geld bei dir geliehen haben, weil sie offiziell nicht kreditwürdig ist. 

Banken prüfen das vorher und sichern sich ab. Wenn Sie unterhalb des Pfändungsfreibetrag liegt wird ihr kein Unternehmen Geld leihen.

Deshalb hat sie es sich von dir geliehen. Weil sie es im Zweifelsfall nicht zurück zahlen muss so lange sie so wenig verdient.

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"kann man geringfügig Beschäftigte mahnen?"

Eine Mahnung kannst du in jeder beliebigen Höhe und an jeden schicken. Das klingt komisch, ist aber so. Du darfst auch jedem hier in D einen Mahnbescheid schicken. Nur- die Kosten musst du selber dafür vor strecken und bei Widerspruch musst DU vor Gericht beweisen, dass der Anspruch zu recht besteht.

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Kommentar von mepeisen
19.09.2016, 12:33

Eine Mahnung kannst du in jeder beliebigen Höhe und an jeden schicken. Das klingt komisch, ist aber so. Du darfst auch jedem hier in D einen Mahnbescheid schicken. Nur- die Kosten musst du selber dafür vor strecken und bei Widerspruch musst DU vor Gericht beweisen, dass der Anspruch zu recht besteht.

Ganz so einfach ist es nicht. Absichtliche Falschangaben führen ggf. zu einer Täuschung und das ggf. zu einem Betrugstatbestand.

Frei erfundene Sachen sollte man nicht eintreiben.

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Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

Du kannst ihr einen Mahnbescheid schicken und bekommst dadurch einen vollsteckbaren Titel.

Die Vollstreckung wird dann wohl schwer sein, aber du hast erst mal den Titel.

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Kommentar von SirKermit
19.09.2016, 13:36

"Du kannst ihr einen Mahnbescheid schicken und bekommst dadurch einen vollsteckbaren Titel."

Den bekommst du durch einen MB garantiert noch nicht. Entweder wird dem MB widersprochen, dann erfolgt eine Verhandlung, in der du den Anspruch beweisen musst. Wer nicht widerspricht, hat allerdings ein echtes Problem. Es ergeht ein Versäumnisurteil. Grob gesagt.

Hier http://www.ra-kotz.de/mahnverfahren.htm ist das ein wenig detaillierter dargestellt.

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wer sich Geld leiht muß es auch zurück zahlen! http://www.finanztip.de/mahnverfahren/

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Kommentar von Machtgarnix
19.09.2016, 10:12

da steht aber nicht von 450 Eurojobber dabei, nur allgemeine infos

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Wenn es einen rechtsgültigen Vertrag gibt, dann kannst du sie auf jeden Fall mahnen und eine Frist setzen.

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Kommentar von SirKermit
19.09.2016, 14:24

"Wenn es einen rechtsgültigen Vertrag gibt,"

Den gibt es doch garantiert. "Pumpst du mir x Euro?" "ja, aber nur, wenn du den in 3 Raten zu y Euro zurückzahlst." "Okay, abgemacht." - Vertrag mündlich abgeschlossen.

Sollte er mündlich abgeschlossen worden sein, dann stellt wie immer sich die Frage nach der Beweisbarkeit.

Aus dem ersten Beitrag: "und mit Ihr einen Vertrag mit Rückzahlung in monatlichen Raten gemacht". Das deutet für mein Verständnis auf schriftlich hin.

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