Frage von brallini 14.03.2010

kann man gegen ein Gerichtsurteil einspruch legen

  • Hilfreichste Antwort von Holleholle 14.03.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Unter bestimmten Voraussetzungen kann man auch nach Fristablauf Widerspruch gegen ein Urteil einlegen oder ein Wiederaufnahmeverfahren machen. Aber da sollte Dir ein fachkundiger Anwalt helfen.

  • Antwort von daaff 14.03.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich würde direkt zu dem zuständigen Gericht gehen, dort gibt es auch Beratung.

  • Antwort von treulose 14.03.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn dann hätte er damals in Berufung gehen können und hätte Einspruch erheben müssen, so hat er die Strafe geduldet bzw. akzeptiert. Ob nach 10 Jahren noch was geht bezweifel ich stark. Da hättet ihr vielll früher aktiv werden müssen. Und ausserdem wäre ihm ein Dolmetscher gestellt worden.

  • Antwort von Pinsel11 14.03.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn nicht innerhalb einer bestimmten Frist Widerspruch eingelegt wird,ist das Urteil rechtskräftig.Ein rechkräftiges Urteil wieder anzufechten ist mehr als schwierig.Ohne Rechtsanwalt wird das wohl nie was werden.Speziell in diesen Fall sehe ich mehr als schwarz.

  • Antwort von Nachtflug 14.03.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist hier der Zusammenhang?wer haftet für den Hund eines Freundes,wenn dies ein Unfall verursacht

    Da ist der Bruder oder sonstwer mit einem Anwalt gut beraten, denn das macht ja einen sehr komplizierten Eindruck.

  • Antwort von wellihamster 14.03.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Einspruch kann nur dein Bruder einlegen. ( § 517 ZPO Berufungsfrist Die Berufungsfrist beträgt einen Monat; sie ist eine Notfrist und beginnt mit der Zustellung des Urteils )dejure.org/gesetze/ZPO/517.html

  • Antwort von diemama40 14.03.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    mangelnde deutsch kenntnisse? Dolmetscher einen Anwalt? warum hat er sich nicht vertreten lassen..bzw damals schon einspruch erhoben ..

  • Antwort von brallini 14.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wie ist es mit der Mitschuld, wenn der andere nicht auffindbar ist, kann von mein bruder die komplette summe verlangt werden,oder halbe halbe....

  • Antwort von Fragen1001 14.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ES geht nicht um die Schuldfrage! Die Frist ist vorbei. Das hätte er sich früher überlegen müssen.

  • Antwort von tobiascpi 14.03.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    du kannst gegen jedes Urteil was vom Gericht gestellt worden ist einspruch einlegen

  • Antwort von sumira 04.11.2010

    Definitiv ja, aber ob ihr dann recht bekommt ist ne andere Frage. Es wird dann auch nicht mehr das selbe Gericht sein das läuft über mehrere Instanzen. Notfalls bis ganz nach oben.

  • Antwort von wunhtx 15.03.2010

    Es liegt ein Versäumnisurteil vor. Gut, aber wer hat in den vergangenen zehn Jahren gezahlt ?

    Dein Bruder auch ?

    Wie willst Du heute begründen, dass er Deiner Ansicht nach unschuldig war, wenn erst, nachdem der andere ins Ausland geflüchtet ist, reagiert wird.

    Ich sehe hier keine Gründe, dass ein Gericht das Verfahren neu eröffnen müßte.

    Mal abgesehen davon, dass es zwar der Hund des Anderen war, aber dieser - zumindest möglicherweise vorübergehend Deinem Bruder die Aufsicht überlassen hat.

    Während er im Laden war - also Deine Meinung, der Hundehalter sei verantwortlich, ist dann wohl nicht so zu sehen, wenn Deinem Bruder der Hund ausgebüchst ist.

    Wie willst Du beweisen, dies wurde sicher im Urteil geklärt, dass Dein Bruder, auch nicht vorübergehend, die Aufasicht für den Hund übernommen hat ?

    Gibt es beweiserhebliche Gründe, dass ein Gericht zu einer völlig anderen Auffassung kommen könnte.

    Ich sehe keine neuen Gründe.

    Es ehrt Deine Versuche zu helfen, aber Dein Bruder hätte sofort reagieren müssen.

  • Antwort von juergenius 15.03.2010

    Eine Wiederaufnahme ist wohl das Komplizierteste im Deutchen Juristenrecht!

    Es ist zum einen ein trifftiger Grund nötig, dann ein gewillter Staatsanwalt, der diese Wiederaufnahme bewilligt und bei Gericht beantragt!

    Soweit mal die Streitpunkte untergrabend!

    Der Ton hier ist auch nicht immer der Beste, leider! Es ist doch ein Forum zum Meinungsaustausch und da darf man schon schreiben was man denkt, aber die Höflichkeit nie vergessen!

    Danke für Eure Aufmerksamkeit!

    Rechtsmittel nennt das jeder Jurist, egal ob Einspruch, Widerspruch oder Revision! Alle Rechtsmittel sind zu jedem Urteil möglich, abgesehen von der Einstufung der Schwere der Tat.

    Da gibt es gemeine Verhandlungen an den Amtsgerichten mit eben den oben angeführten Rechtsmittel (Revision dort ist meist so. Sprungrevisio und verfolgt ausschließlich Verfahrensfehler!)zulässig. Einreichfrist 8 Tage ab Urteil. Nach Rechtskraft des Urteils nur mit erheblichen Schwierigkeiten!

    Beim Schöffengericht mit 3 Richtern gibt es noch den Widerspruch und die Revision, Jedoch vor der großen Kammer mit 3 Berufsrichtern und 2 Schöffenrichtern ist nur noch das Rechtsmittel der Revision zugelassen! Einreichfristen sind 8 Tage, Begründungsfristen meist 4 Wochen.

  • Antwort von Volker13 14.03.2010

    Das Urteil ist längst in Rechtskraft erwachsen! Eine Berufung ist wegen fristablauf nicht möglich! eine Wiederaufnahme des Verfahrens ohnehin nicht!

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