Frage von brallini,

kann man gegen ein Gerichtsurteil einspruch legen

mein bruder wurde damals verurteilt weil er nicht zum gericht erschienen ist(der grund mangelnde deutschkenntnisse) In dem Gerichtsurteil wurde er und noch so ein bekannte verurteilt, an einer Person schmerzensgeld und die unfallkosten zutragen. weil der Bekannte seinen Hund auf die straße rannte und angeblich mein bruder in den moment die aufsicht hatte,während der bekannte sich im geschäft was holte. Mittlerweile nach 10 Jahren kommen die Rechnung alle an mein Bruder von den Anwälten und wollen vom ihm das geld, der andere ist mittlerweile ins ausland geflüchtet. Ich möchte gegen dieses gerichtsurteil angehen, weil mein Bruder keine schuld trägt,weil es der hund des anderen ist und er darauf zu achten wie er den hund anbindet, mein bruder war zur falschen zeit am falschen ort! ich weis nicht wo ich nachschauen kann, über die rechtslage. danke vorab

Hilfreichste Antwort von Holleholle,
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Unter bestimmten Voraussetzungen kann man auch nach Fristablauf Widerspruch gegen ein Urteil einlegen oder ein Wiederaufnahmeverfahren machen. Aber da sollte Dir ein fachkundiger Anwalt helfen.

Kommentar von Volker13,

Völliger quatsch. Doch nicht nach 10 Jahren

Kommentar von Holleholle,

So bitte nicht. Wenn dann bitte mit Begründung und nicht mit Beleidigung. Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Wiederaufnahmeverfahren auch bei Rechtskräftigkeit im Rechtsstaat möglich. Das ist aber eines der schwierigsten juristischen Themen.

Kommentar von brallini,

so hab ich es auch gelesen, das es geht. Aber mir da weiterhelfen,kann nur der anwalt und das dann mit prozesskostenhilfe. viel hat es mir ja was gebracht die frage hier zustellen, ein versuch sollte man machen da es reichlich zeugen gibt!die nicht vernommen wurden.

Antwort von daaff,
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Ich würde direkt zu dem zuständigen Gericht gehen, dort gibt es auch Beratung.

Kommentar von brallini,

KLar gibt es dolmetscher, nur die briefe vom gericht muß man lesen können!!! ich wusste von der sache nicht,erst jetzt wo er mit den briefen von den anwälten zu mir kam.

Kommentar von daaff,

??

Kommentar von brallini,

upps.

Antwort von treulose,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn dann hätte er damals in Berufung gehen können und hätte Einspruch erheben müssen, so hat er die Strafe geduldet bzw. akzeptiert. Ob nach 10 Jahren noch was geht bezweifel ich stark. Da hättet ihr vielll früher aktiv werden müssen. Und ausserdem wäre ihm ein Dolmetscher gestellt worden.

Antwort von Pinsel11,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn nicht innerhalb einer bestimmten Frist Widerspruch eingelegt wird,ist das Urteil rechtskräftig.Ein rechkräftiges Urteil wieder anzufechten ist mehr als schwierig.Ohne Rechtsanwalt wird das wohl nie was werden.Speziell in diesen Fall sehe ich mehr als schwarz.

Antwort von Nachtflug,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ist hier der Zusammenhang?wer haftet für den Hund eines Freundes,wenn dies ein Unfall verursacht

Da ist der Bruder oder sonstwer mit einem Anwalt gut beraten, denn das macht ja einen sehr komplizierten Eindruck.

Kommentar von brallini,

ja genau. brauche dringend hilfe

Kommentar von Nachtflug,

Nach 10 Jahren kann man erfolgreich alles abstreiten. Befrage noch mal den Anwalt, oder suche Dir einen Anwalt, der da engagierter ist.

Kommentar von brallini,

das weiss ich auch. nur kostet ein Anwalt auch viel geld, bevor ich es investiere wollte ich die chancen meines Bruders sehen, oder muß sich mit der strafe abfinden

Kommentar von diemama40,

dein bruder wird dies als lehrgeld weiterhin zahlen müssen..weil nach 10.jahren untätig sein hat er jegliche frist versäumt..und er wird ja auch damals schon alt genug gewesen sein..mit briefen die er selber nicht lesen konnte zu jemanden zu gehen der helfen könnte. das war ihm hoffentlich eine gute Lehre..das man nichts vor sich her schieben bzw verheimlichen sollte...

Kommentar von brallini,

er war damals grad 18 geworden! so und die summe häuft sich auf 10000€ das ist ein wert wie ein kleinwagen, wo doch der andere dies sein hund gemacht hat. das geht mir nicht in den kopf rein

Kommentar von Nachtflug,

Ja, der Anwalt kostet Geld, aber man kann auch Prozesskostenhilfe beantragen.

Antwort von wellihamster,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Einspruch kann nur dein Bruder einlegen. ( § 517 ZPO Berufungsfrist Die Berufungsfrist beträgt einen Monat; sie ist eine Notfrist und beginnt mit der Zustellung des Urteils )dejure.org/gesetze/ZPO/517.html

Antwort von diemama40,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

mangelnde deutsch kenntnisse? Dolmetscher einen Anwalt? warum hat er sich nicht vertreten lassen..bzw damals schon einspruch erhoben ..

Antwort von brallini,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

wie ist es mit der Mitschuld, wenn der andere nicht auffindbar ist, kann von mein bruder die komplette summe verlangt werden,oder halbe halbe....

Kommentar von Belinda5353,

Schuld hin oder her .Das Urteil ist Rechtskräftig!Da kann man nichts mehr machen!Lg

Antwort von Fragen1001,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ES geht nicht um die Schuldfrage! Die Frist ist vorbei. Das hätte er sich früher überlegen müssen.

Antwort von tobiascpi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

du kannst gegen jedes Urteil was vom Gericht gestellt worden ist einspruch einlegen

Kommentar von brallini,

Gibt es keine Frist! nur dumm das ich damals nicht dagewesen war

Kommentar von marlylie,

doch, natürlich gibt es fristen - und die dürfte bei deinem bruder vorbei sein...

Antwort von sumira,

Definitiv ja, aber ob ihr dann recht bekommt ist ne andere Frage. Es wird dann auch nicht mehr das selbe Gericht sein das läuft über mehrere Instanzen. Notfalls bis ganz nach oben.

Antwort von wunhtx,

Es liegt ein Versäumnisurteil vor. Gut, aber wer hat in den vergangenen zehn Jahren gezahlt ?

Dein Bruder auch ?

Wie willst Du heute begründen, dass er Deiner Ansicht nach unschuldig war, wenn erst, nachdem der andere ins Ausland geflüchtet ist, reagiert wird.

Ich sehe hier keine Gründe, dass ein Gericht das Verfahren neu eröffnen müßte.

Mal abgesehen davon, dass es zwar der Hund des Anderen war, aber dieser - zumindest möglicherweise vorübergehend Deinem Bruder die Aufsicht überlassen hat.

Während er im Laden war - also Deine Meinung, der Hundehalter sei verantwortlich, ist dann wohl nicht so zu sehen, wenn Deinem Bruder der Hund ausgebüchst ist.

Wie willst Du beweisen, dies wurde sicher im Urteil geklärt, dass Dein Bruder, auch nicht vorübergehend, die Aufasicht für den Hund übernommen hat ?

Gibt es beweiserhebliche Gründe, dass ein Gericht zu einer völlig anderen Auffassung kommen könnte.

Ich sehe keine neuen Gründe.

Es ehrt Deine Versuche zu helfen, aber Dein Bruder hätte sofort reagieren müssen.

Antwort von juergenius,

Eine Wiederaufnahme ist wohl das Komplizierteste im Deutchen Juristenrecht!

Es ist zum einen ein trifftiger Grund nötig, dann ein gewillter Staatsanwalt, der diese Wiederaufnahme bewilligt und bei Gericht beantragt!

Soweit mal die Streitpunkte untergrabend!

Der Ton hier ist auch nicht immer der Beste, leider! Es ist doch ein Forum zum Meinungsaustausch und da darf man schon schreiben was man denkt, aber die Höflichkeit nie vergessen!

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

Rechtsmittel nennt das jeder Jurist, egal ob Einspruch, Widerspruch oder Revision! Alle Rechtsmittel sind zu jedem Urteil möglich, abgesehen von der Einstufung der Schwere der Tat.

Da gibt es gemeine Verhandlungen an den Amtsgerichten mit eben den oben angeführten Rechtsmittel (Revision dort ist meist so. Sprungrevisio und verfolgt ausschließlich Verfahrensfehler!)zulässig. Einreichfrist 8 Tage ab Urteil. Nach Rechtskraft des Urteils nur mit erheblichen Schwierigkeiten!

Beim Schöffengericht mit 3 Richtern gibt es noch den Widerspruch und die Revision, Jedoch vor der großen Kammer mit 3 Berufsrichtern und 2 Schöffenrichtern ist nur noch das Rechtsmittel der Revision zugelassen! Einreichfristen sind 8 Tage, Begründungsfristen meist 4 Wochen.

Antwort von Volker13,

Das Urteil ist längst in Rechtskraft erwachsen! Eine Berufung ist wegen fristablauf nicht möglich! eine Wiederaufnahme des Verfahrens ohnehin nicht!

Kommentar von Holleholle,

Hobbyjurist?

Kommentar von juergenius,

@Volker13

Kann ich so nicht gelten lassen!

Kommentar von Volker13,

Die Wiederaufnahme ist nicht möglich. Es müssen neue Beweise und Gründe hinzukommen, die zum damaligen Zeitpunkt nicht bekannt waren.

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