Frage von 240529091606035, 274

Kann man folgender Aussage von Donald Trump Glauben schenken oder nur Wahlprobaganda?

"Wenn ich US-Präsident bin, vernichte ich den IS in 72 Stunden. Egal ob 100 000, 250 000 oder 500 000 Soldaten dafür einmaschieren müssen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von bronkhorst, 135

Donald Trump wüsste wahrscheinlich nicht mal, wo seine Truppen dazu einmarschieren müssten.

Schon die Vorstellung ist so komisch, dass man fast geneigt wäre, ihm Erfolg bei den Wahlen zu wünschen, um sich dann dieses Schauspiel mal anzuschauen.

Leider denke ich so etwas immer gleich weiter und hoffe dann doch nicht, dass es so weit kommt, weil solche Schauspiele meist schnell sehr teuer werden - an Menschenleben wie auch an materiellen wie ideellen Werten.

Antwort
von kami1a, 69

Hallo! In den USA ist der Unterschied zwischen Wahlkampf und Regierungspraxis noch wesentlich größer als in Deutschland. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 23

Erstens: Das ist kompletter Schwachsinn. Es sei denn, Herr Trump hätte Rambo-Gene in der Familie.

Es ist ja nicht so, dass die USA nicht schon seit rund 15 Jahren erst die al Quaida, dann die Taliban und nun den IS "zu vernichten" versuchen. Wenn Herr Trump also nicht irgendeine Wunderwaffe entdeckt hat, steht es also nicht zu erwarten, dass die USA nun in 3 Tagen schaffen, was sie in 15 Jahren nicht geschafft haben.

Zweitens: Gibt's dafür auch eine Quelle?

Antwort
von JBEZorg, 31

Wann haben sich je Politiker an ihren Wahlversprechen orientiert?

Als Propagandagag kann er dass wenn auch nicht in 72 Std. evtl. machen. Die Mittel hätte er. Er müsste aber vorher gründich bei der CIA und dem Department of State ausmisten und die richtigen Leute in Pension schicken. Dann könnte er mit ausreichendem Wissen über IS-Strukturen. die er von den og. Leuten bekommen würde in der Lage mit einem massiven Militäreinsatz IS zu überrollen.

Die Frage ist: was weiter? Das hatten wir schonmal. Es standen schon die USA als BEsatzer in Irak. Und am Ende kamm IS heraus.

Antwort
von ES1956, 104

Lächerlich. Nach Bin Laden haben sie 10 Jahre gesucht.

Kommentar von FreeIce553 ,

und in 6 std gekillt

Kommentar von koten ,

Also 10 Jahre und 6 Stunden ...

Antwort
von palzbu, 75

Im
US-Wahlkampf wird immer wieder suggeriert, die Amerikaner hätten nur die Wahl zwischen zwei Parteien bzw. Kandidaten. Wie ein Blick auf die Parteispenden zeigt, sind beide Kandidaten von den gleichen Interessen gesponsert. 

Die Wahlen in den USA sind Hollywood in höchster Vollendung.

Es geht bei den Wahlen in den USA um den publikumswirksamen Kampf zwischen zwei Managementteams der gleichen Auftraggeber (Wall Street,
militärisch-industrieller Komplex, Lobbys, etc.). 

Kein Medium in den USA machte sich ernsthaft die Mühe, weiteren Kandidaten ebenfalls eine Möglichkeit zur Darstellung zu geben.

Es
ging in den USA sogar soweit, dass die Präsidentschaftskandidatin der grünen
Partei vor 4 Jahren festgenommen wurde, als sie sich Zugang zur Debatte
zwischen den zwei "Haupt-Kandidaten" verschaffen wollte. Hauptsache
niemand stört die Illusionsshow, welche alle vier Jahre abgezogen wird, und der
amerikanische Wähler glaubt weiter an "Demokratie". Zum Schluss wählt
das Volk in (freier und geheimer Wahl!!) dann einer der beiden Kasperle, der
genau das zu machen hat, was vorher in Hinterzimmern beschlossen wird. 

Obama hatte so viel vor, wurde von den Deutschen als Heilsbringer bejubelt, was hat
er erreicht? Regiert wird von der Hochfinanz die auch dieses ganze Schmieren-Theater bezahlt.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Das könnte man bei Trump ja nur hoffen, dass es so ist.

Denn der ist zu blöd für die internationale Bühne. Es wäre zum Lachen, wenn die USA kein Atomwaffenstaat wären.

Kommentar von palzbu ,

Keine Angst. Die Hochfinanz will die Erde finanziell beherrschen, nicht vernichten. Die Präsidenten-Kasperle haben keine echte Macht, egal wie sie heißen.

Antwort
von Artus01, 83

Dafür haben die Amerikaner in Hiroshima und Nagasaki damals noch nichtmal 72 Stunden gebraucht. Mr. Trump ist einer der da auch kein Probleme mit hätte.

Die kommende Wahl wird zeigen wo es mit Amerika hingeht.

Antwort
von AntiRedlich, 74

Man kann ihn mit hitler vergleichen. Also... Lassen wir es lieber nicht so kommen, sonst haben wir noch vor 2077 einen Fallout.

Kommentar von Nobody42111111 ,

und dem is wollen sie den friedensnobelpreis geben, stimmts ? 

Expertenantwort
von uni1234, Community-Experte für Recht, 28

Kurze Antwort: Was meinst Du wie lange es dauert 500.000 Soldaten nach Syrien zu transportieren? Mehr als 72 Stunden jedenfalls...^^

Antwort
von clemensw, 83

Ja, Trump ist so blöd und glaubt das. Schließlich hat unter Bush die US-Armee ja auch in 72h den Iran "erobert".

Es ist aber ein massiver Unterscheid, ein Land einzunehmen und es anschließend zu befrieden und in einen stabilen Staat umzuwandeln. 

Das Erste beherrschen die Amis perfekt (s. Irak, Afghanistan, etc.), das Zweite ist ihnen seit 1949 nicht mehr gelungen.

Antwort
von Reanne, 107

Er braucht die Zustimmung vom Kongress, so leicht wird ihm das nicht gemacht, die Amis wollen ihre Jungs lebendig haben, nicht tot.

Antwort
von Bananensandwich, 120

Das ist in der kurzen Zeit defintiv nicht machbar. Selbst wenn er mit weit über einer Million einmarschieren würde.

Außerdem wäre so ein massiver Einmarsch derartig Kontraproduktiv.

Die Amerikaner sollen mal die Geschichte begreifen wie sich der islamistische Terror über die Jahrzehnte erst entwickeln konnte.

Kommentar von liquorcabinet ,

Was bringt es denn irgendwo einzumarschieren, wenn der IS sich längst über die ganze Welt verbreitet hat?!

Kommentar von Bananensandwich ,

Deshalb sage ich ha dass dies kontraproduktiv ist.

Das Handeln vieler Terrororganisationen ist ursächlich im imperialistischen vorgehen der USA:

Beispiel Osama bin Laden.

Antwort
von RipeClown, 16

Das hat man im Irak auch gesagt. Nach 2 Wochen erobert. Der eigentlich Krieg begann nachdem sie den Irak "erobert" haben.

Afghanistan war das auch so.

Antwort
von rolfmartin, 15

Dieser "Trump" ist ein Gaukler. Was er vorträgt ist Augenwischerei! Für mich bedeuten seine Aussagen, um Shakespeare zu zitieren: "Much ado about nothing." Man sollte ihn nicht unterschätzen aber auch nicht überbewerten!  

Antwort
von Apfelkind86, 7

Naja, Trump hätte nach eigener Aussage ja auch in Wild-West-Manier die Attentäter von Paris im Alleingang zur Strecke gebracht.

Er selbst wird seinen Schwachsinn vermutlich wirklich glauben, manche verblödete Anhänger vielleicht auch noch. Sonst aber niemand.

Antwort
von R3lay, 134

in 72h bringst du nicht mal so viele Leute über den Tümpel könnte mir aber gut vorstellen das es ein Bush III wird

Antwort
von koten, 52

Wo will er denn einmarschieren? In Frankreich? In Belgien? Von dort kamen die Attentäter von Paris und Brüssel. Oder in die USA? Der Attentäter von Orlando wurde in den USA geboren.

Kommentar von ponter ,

Der "Attentäter" von Orlando war kein Terrorist, sondern ein Amokläufer.

Kommentar von koten ,

In den Medien ist auch jetzt (Di. 10:00) immer noch von einem Attentäter die Rede, nicht von einem Amokläufer.

Woher hast Du Deine Information?

Antwort
von earnest, 38

Typisch Großmaul.

Möge dieser durchgeknallte Politclown der Welt erspart bleiben.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community