Kann man etwas unternehmen, wenn nicht die im Vorgespräch zur Op besprochene Operation durchgeführt wurde?

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4 Antworten

Da wärst du vermutlich am besten beraten wenn du dich an einen Anwalt wendest der auf Patientenrechte spezialisiert ist. Der Link hilft vielleicht ein bisschen: www.anwalt.de

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Kommentar von Thaliasp
18.12.2015, 11:21

Ohne Anwalt geht eh nichts, es wird aber teuer. Ihr müsst alles schildern und unbedingt erwähnen dass für eine andere Methode unterschrieben wurde.

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Kommentar von Thaliasp
18.12.2015, 17:02

Vielleicht ist es allgemein so dass Sachen die man vor 10 oder noch mehr Jahren operiert hat heute nicht mehr operiert werden. Während ich deinen Kommentar gelesen habe kam mir meine eigene Geschichte in den Sinn. Im Herbst 2013 hatte ich einen Unfall. Ich bin mit dem linken Fuss auf einer Treppe einfach umgeknickt. Die Abklärung ergab dass alle Bänder des Fusses angerissen waren. Ich bekam für 4-6 Wochen eine Aircast Schiene. Mit Krücken konnte ich den Fuss belasten. Nachher bekam ich noch Physiotherapie. Ich muss sagen die Sache ist gut ausgegangen. MEIN HAUSARZT HAT GESAGT DASS SO ETWAS VOR 10 und noch mehr Jahren operiert worden wäre. Ich könnte mir vorstellen dass das Vorgespräch nicht ausführlich war. Es hätte vermutlich erwähnt werden sollen dass solche Sachen heute eher nicht mehr operiert werden. Na ja, bald wisst ihr mehr. Alles Gute.

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Schau mal, ob es in der Klinik eine Patientenvertretung gibt. Diese würde ich dann zuerst ansprechen.

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Kommentar von flameangel68
18.12.2015, 16:21

das ist ein guter Tip, danke

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Eine Operation ist kein Produkt, das bestellt u gekauft wird. 

Bei einer Operation kann immer etwas passieren (auch Positives), das zuvor nicht sichtbar war. Der Arzt entscheidet, was sinnvoll ist.

Allerdings bin ich als Sportler auch ein Gegner von operativen Maßnahmen. Vieles lässt sich heute durch Physiotherapie bewerkstelligen. Ich würde mir einfach mehrere Meinungen einholen, aber ganz sicher nicht an dieser Stelle. Konsultiere Sportmediziner.

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Kommentar von flameangel68
18.12.2015, 16:27

Klar kann immer etwas unvorhergesehenes passieren. Das wäre im diesem Fall gewesen, dass der Knorpel und der Miniskus auch geschädigt wären. Ich habe Mit den Physiotherapeuten heute gesprochen und die meinten, wenn die Sehne wirklich durch ist, lässt sich durch Physiotherapie nichts mehr machen, nur bei einer eingerissenen Sehne wäre das möglich.

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Falls du sie verklagen willst,wird das schwierig.Denn du bist in der Beweispflicht.Ohne Anwalt für Medizinrecht geht das sowieso nicht und teuer wird das allemal,solltet ihr nicht im Rechtsschutz sein der solche "Kunstfehler" übernimmt..Es ist allerdings so,dass ja eigentlich etwas anderes abgesprochen wurde.Normalerweise hätte die operierende Ärztin dich vorher informieren müßen.Wie alt ist deine Tochter?Eigentlich werden im Vorgespräch alle Szenarien besprochen.


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Kommentar von flameangel68
18.12.2015, 16:25

Meine Tochter ist 20, aber ich war bei allen Gesprächen dabei und es wurde definitiv etwas anderes abgesprochen, als das, was gemacht wurde.Dazu hätte meine Tochter auch nie ihr ok gegeben.

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