Frage von Monsieurdekay, 103

Kann man es wirklich so sagen, dass Menschen mit Depressionen und anderen seelischen Belastungen mit hoher Wahrscheinlichkeit an Krebs erkranken?

Antwort
von FelixFoxx, 56

Das eine hat mit dem anderen erst einmal nichts zu tun. Liegt aber eine Krebserkrankung vor, führt eine pessimistische Lebenseinstellung sehr oft zu einer verkürzten Lebenserwartung im Vergleich zu anderen an Krebs erkrankten Menschen.

Antwort
von Diddy57, 13

Hallo, ich würde mal sagen nein. Zumindest was mich angeht. Ich bin weder depressiv noch Pessimist oder sonst irgendwie negativ eingestellt. Trotzdem hatte ich im Mai 2015 eine große Darm OP gehabt. Da saß auf einmal ein ca.5 cm großer bösartiger Tumor ca.10 cm vom Schließmuskel aus entfernt. Ergebnis,-Tumor beseitigt, Hintern zugenäht und dafür einen künstlichen Darmausgang bekommen. Man könnte auch sagen, ich trag mein Ar.chloch jetzt seitlich vor dem Bauch.:-)

Aber damit nicht genug. Da ich ja vom Sternzeichen her Zwilling bin muß ich ja alles doppelt haben. Da dachte ich mir so, takkerst du dir mal noch eben ein ca.4,6 cm großen Tumor an die linke Niere. Hab den aber blöderweise in die Mitte gesetzt, so das die ganze Niere raus mußte. Das war im letzten August gewesen.

Ich bin aber noch genauso gut drauf wie vor den OP's auch, kein bischen depri oder sonst was. Das Leben geht schließlich weiter und ich hab noch viel vor. Auch noch mit 58 Jahren.:-))

Antwort
von Bambi201264, 21

Davon ausgehend, dass wir ALLE (!) eigentlich Krebs haben, wie mir mal ein Onkologe erklärte, der "gesunde" Körper die Krebszellen aber eliminiert, würde ich Deine Frage bejahen.

Weiterführend kannst Du Dich mit dem Thema "Psychoneuroimmunologie" befassen.

Expertenantwort
von beamer05, Community-Experte für Medizin, 8

... "man" kann es "wirklich so sagen",

ABER: es ist falsch!

Ein gut lesbarer Artikel, der (die Ergebnisse einer Studie)  lesbar erklärt:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/medizin-seelenschmerz-macht-keinen-kre...

Antwort
von landregen, 46

Nein, das kann man so nicht sagen.

Es soll wohl stimmen, dass Menschen, die an Depressionen leiden, ein erhöhtes Risiko für Krebs haben. Das bedeutet aber überhaupt nicht, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an Krebs erkranken.

... wobei es auch Studien gibt, die das Gegenteil behaupten,  siehe hier: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/848380/depressione...

Antwort
von Mikromenzer, 6

Nein, aber sie sind anfälliger dafür.

Antwort
von Griesuh, 51

Das wäre genau so als wenn du sagen würdest : jeder Raucher bekommt Lungenkrbs und jeder der Alkohol trinkt wird Alkoholiker.

Kommentar von Monsieurdekay ,

naja nicht ganz, eigentlich hat ja Krebs keine psychische Ursache

Kommentar von Griesuh ,

Woher weist du das denn?

Dir ist bekannt, dass psychische Störungen ( z. Hypochondrie)

auch tatsächliche körperliche Erkrankungen hervorrufen können??

Oder umgekehrt, dass es alleine durch psychische Strärke zu wundersamen Heilungen kam?

Antwort
von 16Denis, 54

Jaein. Wen man krank is und sich immer weiter runter macht is die wahrscheinlichkeit höher

Antwort
von egglo2, 17

Es wird immer wieder über einen solchen Zusammenhang diskutiert, aber es gibt keine Beweise!!

Die Daten dazu sind sehr wiedersprüchlich.

Wenn dich das interessiert, schau auf die Seite vom DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum), da bekommst du umfangreiche Infos dazu.

https://www.krebsinformationsdienst.de/leben/krankheitsverarbeitung/psyche-und-k...


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