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Jeden Dienstagabend um sechs beginnt an der Pommern-Schule in Berlin-Charlottenburg der Unterricht. In Raum neun steht die Lehrerin Doris Sarstedt vorn an der Tafel und fragt die Eltern, die vor ihr einen Stuhlkreis gebildet haben, nach den Hausaufgaben. Eigentlich war es nur eine einzige Aufgabe: Ermutigen Sie Ihr Kind! Eine Woche hatte ihre Klasse Zeit, die heute aus vier Müttern besteht, um diese eine Aufgabe mit ihren Kindern zu üben. Trotzdem haben es nicht alle geschafft.
Dass einige Schüler ihre Fähigkeiten besser ausschöpfen als andere, hat mit den Eltern zu tun. „Erziehung kann man nicht outsourcen“, sagt A. Timm und zitiert Fernsehmoderator Günther Jauch. Viele Eltern geben ihre Kinder in der Schule ab und erwarteten, dass diese dann nach 13 Jahren mit dem Abitur nach Hause kommen, sagt der 62-jährige Schuldirektor im Vorruhestand. Er möchte die Eltern an ihre Verantwortung erinnern: Sie sollten sich als die „Lerncoaches“ ihrer Kinder verstehen und mir ihrer Erziehung und der richtigen Motivation die Weichen für ein erfolgreiches Schulleben stellen. Besonders wichtig sei es, dass das Kind merke, dass seine „Intelligenz formbar ist“ und es nicht einfach „zu dumm für Mathematik“ ist.


















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