Ich lag im Krankenhaus, als mein 10 Jähriger Sohn sein Abschlusszeugnis bekam, somit hatte ich auch den Schulbericht nicht gelesen. Jetzt mußte mein Sohn sein Zeugnis in der weiterführende Schule abgeben und habe den Bericht jetzt erst gelesen. Ich bin so sauer, da hat die doch glatt reingeschrieben er hatte den Unterricht gestört und im Hof sei er dauernd in Streitigkeiten verwickelt gewsen. Ich habe dafür gesorgt, daß der Verursacher nicht mehr in seiner Klasse ist.Ich denke nun, die in der Neuen Schule sehen meinen Sohn als Ruhestörer und Hofstreiter. Am liebsten würde ich der Lehrerin Meine Meinung schreiben, weil doch ein Verursaceher schuld daran ist.
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Naja,...wenn die Lehrerin das geschrieben hat, wird vielleicht auch etwas wahres dran sein. Man glaubt natürlich immer an die Unschuld des eigenen Kindes, doch manchmal sind die garnicht so unschuldig, wie sie vor den Eltern tun. Wenn Dein sohn allerdings wirklich kein Störenfried ist, dann wird er ja die Lehrer in der neuen Schule schnell überzeugen können, dass sein zeugnis nicht gerechtfertigt ist. Dann machen sich die Lehrer ein eigenes Bild von ihm.

Warum sollte die Grundschullehrerin die Unwahrheit geschrieben haben? Da hat sie nichts davon. Ich mache selbst immer wieder die Erfahrung, dass Eltern aus allen Wolken fallen, wenn man sie mit dem Verhalten ihrer Kinder konfrontiert. In der Regel können Lehrer dies besser einschätzen als die Eltern. Ich habe jedenfalls noch nicht erlebt, dass ein solcher Bericht zurückgenommen worden ist. Warum sollte irgend ein Lehrer die Noten verändern, nur weil es den Eltern nicht gefällt?
Die Lehrer haben immer Recht. Ich sage nur noch eines,daß ich auf dieser Seite mich nicht mehr frage Antwort begeben werde.

Natürlich kannst du dagegen angehen & darauf bestehen einen neuen Kommentar zu bekommen. Einfach anschreiben & vielleicht den Direktor hinzuziehen !!

Sicher kannst Du der Lehrerin schreiben - aber was versprichst Du Dir davon?
Ich verstehe ja auch, dass Du Deinen Sohn für unschuldig hältst und "den Anderen" für den Streithammel - aber warst Du dabei?

Suche das Gespräch, dann entscheide selbst.
Eine Lehrkraft ist nicht der "Liebe Gott", wenn es auch manche meinen.
Ich bin froh, daß ich mir so manches altkluge Geschwätz von den Grundschul-Paukern nicht mehr anhören muß. Doch ich glaube, daß die neue Schule sich ein eigenes Bild von Deinem Sohn macht. In der Grundschule ging es meinem Sohn bei einer Lehrerin ebenso und in der nächsten Klasse war der Streithammel nicht mehr dabei, so kam es beim ersten Elternabend sogar soweit, daß mein Sohn als Vorbild erwähnt wurde.
Ich danke dir für deine Antwort.Man kann ja hir nicht alles schreiben, was man alles durchmemacht hat.Meinem Sohn wurde so Vieles angedichtet,Im Schulhof wurde er oft geschlagen, aber kein Lehrer sah das, nur wenn er sich mal wehrte,das wurde sofort gesehen.

Dein Kommentar <<Ich habe dafür gesorgt, daß der Verursacher nicht mehr in seiner Klasse ist>> gibt mir sehr zu denken. Wieso bist du so sicher, dass es unbedingt ein anderer war. Dessen Schulkarriere durch deinen Einsatz nun stark gestört wurde. In der Schule sind die Kinder oft anders als zu Hause. Es sind halt Kinder und die sind nicht Schuld sondern immer nur die Eltern.
Unfähige Lehrer halte ich für schlimm. Streitsüchtige selbstherrliche Eltern aber ebenfalls.
So ein Spruch kann eigentlich nur von einem Lehrer kommen
Niklaus am 14. September 2007 19:10 Ich bin kein Lehrer. Wollte ich auch in der heutigen Zeit nicht mehr werden. Bei jeder Zeugnisausgabe sich von Eltern rechtzufertigen wäre mir zu viel Stress.
minister am 14. September 2007 20:09 Bravo, Herr Niklaus! Ein typischer Fall, dass hinter einer Frage nicht die Hoffnung auf eine Antwort sondern die Hoffnung auf Bestätigung stand.
Das muss man aus den Kommentaren der Fragestellerin heraus leider so sehen. Ich habe als Lehrer immer auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Erziehungsberechtigten geachtet und mich persönlich dafür eingesetzt; daher kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Schule drei Jahre etwas "laufen" lässt, zumal dann, wenn die Erziehungsberechtigten sich mit der Bitte um Abhilfe an die Schule gewandt haben. Aber: Wie bei den Lehrpersonen gibt es manchmal auch bei den Erziehungsberechtigten "solche" und "solche"...
america am 16. September 2007 00:42 Ich hatt mir mal den Mund verbrannt als ich behauptete, Ein Viertel der Lehrer sind Dackel. Habe es aber zurückgenommen und das Gegenteil behauptet denn ich hatte wohl nicht so recht. Darum sagte ich auch "Ein Viertel der Lehrer sind keine Dackel"
Nomina stultorum leguntur ubique locorum.
Mit dem "Lehrer-Dackel-Vergleich", der durchaus als Beleidigung eines Berufsstandes aufgefasst werden kann, hast Du Dich selbst disqualifiziert. Er wurde von mir im Nachhinein beanstandet. Künftig werde ich auf Kommentare oder Antworten Deinerseits nicht mehr eingehen.
america am 16. September 2007 16:24 Ich akzeptiere Deinen Standpunkt.
Wollte Dich damit mit Nichten zu nahe treten. Sollte ich Dich in Deiner Berufsehre beleidigt haben, so entschuldige ich mich bei Dir, denn ich möchte mir in diesem Forum Kenntnisse holen und mein Wissen weitergeben, also warum sollte ich mich streiten? Cui bono? Prinzipiell habe ich überhaupt nichts gegen Lehrkräfte, denn im Gegenteil ich habe im Freundeskreis welche dabei. Es gibt bei allen Berufen solche und solche. Außerdem heißt es ja „Audiatur et altera pars“ und diese, Deine Seite weiß wohl auch einiges zu berichten. Zudem ist es ja bekannt: Non scholae, sed vitae discimus.

Natürlich hast du das Widerspruchs-Recht. Und wenn du denkst, deine Meinung (nicht im Sinne elterlicher "Schönfärberei") stimmt, solltest du das auch tun. Du musst dir nur im Klaren sein, dass dann der Bericht der Lehrerin nicht geändert oder zurückgezogen wird, sondern halt zwei gleichwertige Darstellungen vorliegen. Ich wage nur zu bezweifeln, ob du damit deinem Sohn den Start in die neue Schule erleichterst; vielleicht weckst du nur "schlafende Hunde".
Der Abschlussbericht ist Teil des Zeugnisses und damit ein "Verwaltungsakt". Innerhalb eines Monats kann dagegen Widerspruch erhoben werden. Es ist davon auszugehen, dass Du sowohl das Zeugnis als auch den dazugehörigen Bericht gelesen und zur Kenntnis genommen hast, Du warst ja während der Zeit im Krankenhaus nicht "blind". D a s zur rechtlichen Seite. Allerdings bin ich mit einigen Antwortern auch der Meinung, wenn Du Dein Kind verständlicherweise geschützt und ein anderes Kind "aus der Klasse herausgekegelt" hast, dass die Grundschullehrerin vielleicht doch nicht so ganz Unrecht hat; aus welchem Grund hätte sie Unwahres geschrieben, zumal beim Abschlussbericht auch andere Lehrpersonen ("Klassenkonferenz") beteiligt sind! Einen Brief jetzt "nachzulegen", halte ich für nicht ratsam und unnötig.
Ich habe das andere Kind nicht aus der Klasse gekelt, sondern dafür gesorgt, daß er in der weiterführende Klasse nicht mehr zusammen sind. Übrigens ist mein Sohn jetzt Einsteiner.
Einsteiner????????
Schade, daß du meinen Sohn nicht kennst.In den letzten 3 Grundschuljahren stand immer, daß er ruhig istund nicht auffällig. Er mußte ja als Rohiger immer neben Störenfrieden sitzen. Ja wenn die stören, ist ja klar, wenn mein Sohn mal was sagte, er stört, wenn er seine Ruhe will.Du hast Recht in der Neuen Schule kann er es ja zeigen, wie er wirklichist, weil die Meinungen hier finde ich zum Teil richtig gemein. ich bereue es sogar so eine Frage gestellt zu haben.
Entschuldige, vielleicht hättest Du die Frage drei Jahre früher stellen sollen. Ich hätte Dich dann zunächst darüber informiert, dass jede Schule und jede Schulform zu vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten per Gesetz(!) verpflichtet ist, und die möglichen Benachteiligungen Deines Sohnes hätten vielleicht schon eher aufgehört!