Kann man einen Klartraum haben ohne vorher zu üben?

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4 Antworten

Hallo,

das hört sich für mich nach einer ersten Berührung mit Klarträumen
an. Bei mir hat es damals ähnlich angefangen. Damals gabs aber leider
noch nicht so viele Bücher darüber und ich bin die ersten Wochen in die
falsche Richtung gerannt, nach demich Out of Body von William Buhlman
gelesen habe. Er beschreibt dort Astralreisen. Das gute war, dass die
Übungen und Techniken sich sehr mit den von Klarträumen decken.
Bis heute habe ich aber zahlreiche bessere Bücher (auch
wissenschaftlicherer) zu diesem Thema gelesen.

Per Zufall kann man sehr gut Klartäame haben. Übung ist zwar wichtig, aber nicht alles.

Ich würde Dir empfehlen, dass Du (sofern Du weiter forschen willst)
ganz ruhig und entspannt an die Sachen rangehst. Am Anfang sind Gefühle,
wie Angst und Unwohlsein ganz normal. Es ist ja auch etwas total
Ungewohntes.
Versuche einfach beim nächsten mal deinen Klartraum zu stabilisieren:

Und, ganz wichtig, schreibe alle Deine Erlebnisse in ein Traumtagebuch auf (nur für Dich).

Viel Spaß beim Träumen!

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Ja, das passiert schon mal.

Das kommt vielleicht dadurch, weil in den REM-Phasen die lebhaftesten Träume auftreten und die Träume detaillierter sind, als die Träume nach der REM-Phase.

Und dadurch kann schon mal ein Klartraum entstehen.

REM steht für Rapid Eye Movement, weil sich die Augen in dieser Phase schnell hin und her bewegen.

In dieser Phase ist unser Körper paralysiert und kann sich nicht bewegen.

Das ist die Schlafparalyse.

Die Schlafparalyse an sich ist ungefährlich, da die Schlafparalyse ein Selbstschutzmechanismus ist, der verhindert, dass wir die Bewegungen, die wir im Traum ausführen, nicht in der Realität ausführen, damit wir uns nicht verletzen.

In der Schlafparalyse funktioniert nur noch die Atmung und die Augenmuskulatur.

Wir durchlaufen etwa 4 bis 5 Schlafphasen.

Zuerst kommt der Non-REM-Schlaf, dann beginnt die 1. Schlafphase, die Einschlafphase.

Danach kommt die 2. Schlafphase, der leichte Schlaf.

Nach der 2. Schlafphase kommt die 3. Schlafphase, der Tiefschlaf.

Und dann kommt letzten Endes der REM-Schlaf, wo sich die Augen ganz schnell hin und her bewegen und in dieser Phase die lebhaftesten und detaillierten Träume auftreten.

Und dadurch kann dann schon mal ein Klartraum entstehen, auch ohne zu üben.

Normalerweise müsstest du eigentlich aufwachen, wenn du es willst und du weißt, das du träumst.

Wenn ich zum Beispiel aus einem Klartraum aufwachen will, mache ich das so, das ich mich dann einfach nach hinten fallen lasse und schon wache ich auf.

Oder schaue dir für ca. 10 Sekunden einen Gegenstand an und fixiere ihn.

Dadurch müsste du eigentlich auch wieder aufwachen.

Hängt aber auch von der Erwartungshaltung ab.

Aber eigentlich müsste das Fixieren von Gegenständen im Klartraum wieder dazu führen, das man wieder erwacht, denn somit wird die REM-Phase beendet und du wachst auf.

Wenn wir in der REM-Phase sind, bewegen die Augen wie gesagt schnell hin und her und wenn wir im Klartraum sind und wir mit den Augen die Umgebung im Klartraum oder Traum betrachten, bewegen sich die Augen auch in der Realität.

Und wenn du im Klartraum schließlich einen Gegenstand fixierst und ihn ca. für 10 Sekunden anstarrst, bewegen sich die Augen in der Realität auch nicht mehr, die REM-Phase wird unterbrochen und du wachst wieder auf. 

jackjack1995

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Im Durchschnitt ein Mensch einmal im Jahr einen klartraum. Allerdings kann es auch sein dass es kein klartraum war. Eigentlich solltest du dann die Umgebung ändern können und alles machen was du willst. Und du solltest dich noch genau an alles erinnern können.

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Ohne übung ist das selbst für begabte menschen schwer, je mehr du das erzwingen willst desto schwerer wird es. Locker an die sache ran gehen und versuchen solange wie möglich mit geschlossenen augen wach bleiben. Irgendwann merkt man die übergänge von wach sein und träumen nicht mehr

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