Ich habe einen neuen Herd gekauft und würde gerne das Geld für den Elektriker sparen, WENN eine Installation ungefährlich und idiotensicher ist. Könnt ihr mir Tipps geben, worauf ich achten sollte?

lass es...ich habe es auch versucht und bin ziemlich froh, dass ich noch am leben bin. ich habe danach knapp 50€ für den elektriker bezahlt.

Lieber nicht selber machen! a) zu gefährlich und b) wenn da was falsch gemacht wird und die Versicherung das rausbekommt, kanns teuer werden.

Mach es auf keinen Fall selbst
Das ist sogar verboten.
Elektroherde müssen vom Fachmann angeschlossen werden!
Wenn mal irgendetwas ist (im Mehrfamilienhaus??) kann es für Dich ganz schön teuer werden!

lass es...ich habe es auch versucht und bin ziemlich froh, dass ich noch am leben bin. ich habe danach knapp 50€ für den elektriker bezahlt.
gertrude2 am 9. Mai 2008 11:02 warntexte erscheinen anscheinend doppelt ;)
1.) Spannungsfrei schalten (Sicherung raus)
2.) gegen wieder einschalten sichern (Schild an Sicherungskasten)
3.) Erden und Kurzschließen
4.) benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken.
5.) Herd anschließen (man beachte die Phasen)
6.) Kurzschlußsicherung entfernen
7.) Abgedechte Teile freilegen
8.) Spannungsversorgung einschalten (Sicherung)
9.) Funktionstest
Kranken Pfleger am 9. Mai 2008 11:14 finde ich leider keinen guten Rat, sollte wirklich nur ein Fachmann machen!
Der Rat ist "saugut" wenn Du es genau so machst kann Dir nichts passieren. Die meisten Fachleute lassen die Sicherheit auch mal weg. Und selbst wenn einer mitten im Anschuß die Sicherung einschaltet wird Durch den Kurzschluß die Phase auf Null geleitet und es passiert nichts. Denk beim nächsten arbeiten an Spannungsführenden Teilen mal drüber nach!
Selbst wenn man in elektrischen Dingen etwas bewandert ist, sollte der Elektroherd immer vom Fachmann angeschlossen werden, allein der Versicherungsschutz macht das schon notwendig, vom Schutz der eigenen Gesundheit ganz abgesehen !

wenn du schon so fragst, dann lass es lieber. du arbeitest i.d.r. mit starkstrom. also ab zum elektriker, sonst sparst du womöglich am falschen platz. so ein haus ist schnell mal abgebrant etc. und die versicherung zahlt dann nicht! der schaden wird dann mit sicherheit teurer, als ein paar €uro für den elektriker.
Das ist so eine Sache. Mein Mann kann das auch nicht, habe deswegen meinen Herd selbst angeschlossen. Hat wunderbar funktioniert. Etwas Ahnung vom Plan ist allerdings von Nöten und wenn Du die nicht hast, dann lass die Finger davon und bestell Dir einen Elektriker.

bei jedem Herd liegt eine Installationsanelitung bei, wichtig ist, das du die entsprechende Verteilerdose hast und auch die Phasen richtig anschließt und immer shcön darauf achten, die sicherung herauszudrehen, weil das krabblen bei Fehlanschluß nicht wirklich schön ist..
Kranken Pfleger am 9. Mai 2008 11:15 es muss vom Fachmann gemacht werden, sonst kann teuer werden!
andreas48 am 9. Mai 2008 11:18 ich habe meinen Herd auch selbst angeschlossen und der läuft seit 7 Jahren porblemlos und ich bin wirklich kein Elektriker..
Kranken Pfleger am 9. Mai 2008 11:19 trotzdem ist es verboten
hallo!Ich habe seinerzeit das Glück gehabt von meinem Freund in Elektik eingewiesen zu sein. Sonst würde ich als Laie niemals so etwas anschließen. Obwohl "Mietnomade" die Schritte richtig angegeben hat.Es besteht die Gefahr das Gerät unter Strom zu setzten oder im günstigsten Fall nur die halbe Spannung im Backofen zur Verfügung steht(220V anstatt 380(?)V)
Du hast immer nur 230V mal Wurzel2 an Phasenleistung! Du hast halt die drei Phasen die jeweils mit einer Phasenverschiebung wirken. Das hat dann die Wirkleistung von 400V. Da die Phasen aber sowieso immer unterschiedliche Phasenlage haben kannst Du auf gar keinen Fall nur 230V Wirkleistung haben. Außerdem sind die Ursprungsleitungen farblich markiert. Die Leitungen am Herd auch. Mann muß also lediglich Farben erkennen und zuordnen können. Schwarz an Schwarz usw.
Mehr als anschließen kann auch ein Fachmann nicht, erst einmal werden in der Anschlußdose die drei Phasen festgestellt und gemerkt. Dann werden die drei Phaseneingänge des Herdes daran angeschlossen, auf der Leiste des Herdes ist meist angegeben, wie die Brücken gelegt werden müssen, bei dreiphasigen oder einphasigen Anschluß, der blaue noch an blau, und der grün-gelbe eben auch auf grün-gelb, Sicherungen wieder rein, und die Platten und den Backofen prüfen, ob sie warm werden.
Angela2305 am 9. Mai 2008 11:27 Das ist alles schön und gut mit dem selbst anschliesen. Aber sollte wirklich etwas passieren zahlt keine Versicherung. Das sollte man sich vorher überlegen. LG
Einem Elektriker habe ich mal zugeschaut, der hatte sogar eine Konzession, und ich habe das Elektrofach nicht gelernt, aber als der nicht mehr weiter wußte, habe ich dem unter die Arme gegriffen, damit es dann richtig wurde. Das mit der Versicherung mag schon stimmen. Wenn z.B. zwei Phasen der Anschlußdose auf eine Phase des Herdes und auf Null(der blaue), angeschlossen werden, dann liegen auf der entsprechenden Platte 400 Volt, das dauert dann nicht lange, dann ist die Platte durchgebrannt, durch Überhitzung. Wenn jemand wirklich Laie ist, so soll er sich einen Fachkundigen nehmen zum Anschließen!
So ein Quatsch. Wenn Du 2 Phasen zusammen anschließt fliegt die Sicherung. Wenn Du keinen Drehstromanschluß hast wird üblicherweise mit nur 230 Volt die Klemme überprückt womit Du nur 3600W Gesammtleistung hast. Also Backofen Schnellkochplatte sowie alle anderen Platten. Mit drei Phase wird die Aufteilung eine Phase Ofen (3600Watt) Die Schnellkochplatten eine Phase (3600Watt) sowie die normalen Kochplatten (3600 Watt) eine Phase. Somit hast Du wenn alle Kochplatten in Betrieb sind eine höhere maximale Leistungsabgabe. Wenn also ein Drehstromanschluß vorhanden ist so kann man den Anschluß völlig Problemlos vornehmen. Da müßen auch keine Brücken in den Herd.
Das ist klar, wenn zwei Phasen zusammen kommen, daß die Sicherung auslöst. Nun meinte ich aber, eine Phase, L1, auf einen Phaseneingang des Herdes, die andere Phase, L2, auf den Null(den blauen), dann passiert das! Einmal habe ich zwei Phasen auf die normale Steckdose gelegt, und dann mit einer Glühbirne geprüft, sie leuchtete sehr hell, die Wohnungsinhaberin sagte, das soll so bleiben, das ist richtig helles Licht, ich erwiderte, aber die ist nicht lange so hell, da liegen 400 V drauf, wie auch auf, der Herdplatte,(wie oben beschrieben), dann ist die Birne in die ewigen Jagdgründe gegangen!
Dafür muß man aber ziemlich farbenblind sein um versehentlich 400V anzulegen. Der Blaue ist ja nachweißlich der Einzige der richtig angeschloßen werden muß. Ansonsten kann man an L1 auch L2 anschließen ohne das es das Anschlußresultat ändert. Wenn man will kann man natürlich auch Grün Gelb statt blau anschließen. Obwohl da heute der Fi rausfliegt. Ich bin von einem User ausgegangen der zumindest einen Schraubenzieher halten kann ansonsten hilft nur der Nachbar!
Gruß
So ein Quatsch, den Du da schreibst. Bei einem Herd kann nicht blau statt grün-gelb angeschlossen werden, blau ist der Rückleiter(Mp) und grün-gelb der Schutzleiter(SL), der am Gehäuse, an den Massepunkt angeschlossen ist!
Grün Gelb ist der Schutzleiter der ist genauso Null wie blau ?
Wie das richtig gemacht wird ist mir klar aber bei Altbauwohnungen ohne Fi funktioniert auch noch grün/gelb. Das sollte man natürlich nicht machen!
In Altbauten, ohne FI gibt es auch noch rote und graue Adern, da muß man schon wissen, wie man anschließt, und meist sind da auch nur 4 Adern, da geht dann Null und Gehäuse auf eine Ader!