Frage von john93xx 16.02.2012

kann man eine Therapie machen, in der man nicht von der Vergangenheit spricht, sondern nur

  • Antwort von hourriyah29 16.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo John,

    Es gibt verschiedene Therapierichtungen. Bei tiefenpsychologischen oder psychoanalytischen Therapeuten redet man in der Regel über die Vergangenheit. Verhaltenstherapeuten und Therapeuten, die positive Psychotherapie anbieten sind eher bereit mit Dir am aktuellen Verhalten/Problemen zu arbeiten, wobei es natürlich auch dabei sein kann, das etwas aus der Vergangenheit zur Sprache kommt, falls es relevant ist. Aber natrülich entscheidest Du, ob Du darüber sprechen willst, oder nicht.

    Alles Gute für die Therapie und gute Besserung! Hourriyah

  • Antwort von Edjo90 16.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Klar kann man das, dein Therapeut muss ja deine Vorstellungen der Therapie beachten, und wenn du nicht über die Vergangenheit reden möchtest muss er, sie das akzeptieren!

  • Antwort von babyos 16.02.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja, bei einer verhaltenstherapie

  • Antwort von Tilvur 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Natürlich, in der Verhaltenstherapie geht es primär um die Veränderung eines problematischen Verhaltens. Kommt bei Phobien und dergleichen (vor allem bei Tierphobien und so etwas) sehr häufig zum Einsatz und hat da auch recht gute Erfolgsquoten.

    Wenn es sich um griffige Verhaltensprobleme handelt, dann wird niemand versuchen, die Vergangenheit des Patienten umfangreich umzugraben- dann ist das Hauptziel, das Verhalten zu ändern, nicht die Vergangenheit aufzuarbeiten.

  • Antwort von nasenstrumpf 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    es ist ein klischee, dass man in der tiefenpsychologischen therapie oder der analyse ständig von der vergangenheit sprechen würde. es geht dem therapeuten um das hier und jetzt! nur kann man das aktuelle manchmal besser verstehen, wenn man den biographischen hintergrund kennt. da geht der therapeut aber mit dem patienten hand in hand. der therapeut fragt in diesen therapierichtungen nicht ständig: und wie war es damals, sondern dem pat. werden irgendwann alte bilder einfallen. für die interessiert sich der therapeut dann. wenn es dinge aus der vergangenheit gibt, die man dem therapeuten nicht erzählen möchte, kann man ihm sagen, dass es dinge in der vergangenheit gibt, die man nicht erzählen möchte... sich das zu trauen ist das entscheidende... !

  • Antwort von mariannelund 16.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    mach doch mal eine Tantra Massage die löst Blockaden aus der Vergangenheit auf und außerdem tut sie sehr gut

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