Frage von emmaa00, 37

Kann man eine locker Zahnspange bekommen?

Eine Feste ist soweit ich weiß ja sehr teuer und ich will das meinen Eltern nicht zumuten. Ist eine lockere Zahnspange billiger und kann ich die auch auf Wunsch statt einer festen Spange bekommen?

Danke..

Antwort
von wilees, 15

Die Kosten Deiner kieferorthopädischen Behandlung übernimmt die Krankenkasse vorausgesetzt es gibt eine entsprechende medizinische Indikation.

Während der Behandlungsdauer tragen die Eltern i.d.R. einen Eigenanteil in Höhe von 20%, die jedoch nach erfolgreicher Beendigung der Behandlung komplett von der Krankenkasse erstattet werden.

Ist die wirtschaftliche Situation der Eltern sehr beengt, bieten diverse Kieferorthopäden auch die Stundung dieses Betrages an, bzw. die Krankenkasse reduziert den Eigenanteil auf 10%.

Kommentar von emmaa00 ,

Ja, aber das stimmt nur teilweise. Ich muss ja erstmal Stufe 3 genehmigt bekommen. Damit du weißt, was ich meine..:

Gesetzliche Krankenversicherung:

Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung werden die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung beim ersten Kind bis zu 80 % und beim zweiten Kind bis zu 90 % nach Vorlage der Arztrechnung übernommen. Denn restlichen Betrag, also die übriggebliebenen 20%, müssen die Eltern zunächst selber übernehmen. Aber auch diese Kosten können sich schon bis zu 1000 Euro auf staffeln. Zu unterstreichen ist allerdings, dass nach einer erfolgreichen Behandlung, das Geld den Eltern wieder zurück erstattet wird. 

Allerdings gibt es hierbei eine zentrale Regelungen, wodurch der Schweregrad der Fehlstellung festgestellt wird. Diese Einschätzung übernimmt im besten Falle der Kieferorthopäde, Chirurg oder auch der Zahnarzt. Die Einteilung findet von 0 bis 5 statt und wird von „keine Fehlstellung“ bis hin zur „extremen Fehlstellung“ eingestuft. Um die Kosten für die Behandlung von der Krankenkasse genehmigt zu bekommen, muss der Schweregrad bei mindestens 3 liegen. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht sinnvoll ist, die unteren Einstufungen korrigieren zu lassen.

Kommentar von wilees ,

Mir ist das Procedere bekannt - wir mußten sogar fast bis zum 18. Geburtstag meiner Tochter warten, bis die Fehlstellung denn deutlich genug war.

Antwort
von jasminchristine, 10

Musst du deinen Kieferortophäden/Zahnarzt fragen. Oft geht es nicht, da eine lockere Spange die Zähne nicht so gut verschieben kann wie eine Feste. Nun zur Frage der Kosten: Da es verschiedene "Modelle" einer lockeren Zahnspange gibt, kann man das nicht sagen. So könnte es auch sein, dass die lockere teurer ist. (Je nachdem was bei dir damit behandelt werden würde) Am besten du redest mal mit deinem Zahnarzt/Zahnärztin darüber, was da am Besten wäre. Ich kann dir nur raten: AUch wenn eine Zahnspange hohe Kosten mit sich bringt, ist es besser diese zu akzeptieren als später Folgeschäden zu haben. Ich denke das ist auch im Interesse deiner Eltern.

Antwort
von Kirschkerze, 23

Nein, das entscheidest nicht du, sondern der Kieferorthopäde je nachdem was denn notwendig ist (wenn überhaupt eine notwendig ist). Eine lose Spange hat nicht dieselbe Wirkung wie eine feste

Bis du 18 bist zahlt die gesetzliche Krankenkasse auch eine feste Spange (20% von der Summe müssen deine Eltern über den Behandlungszeitraum auslegen und kriegen es zurück sobald die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist)

Kommentar von emmaa00 ,

Sicher, dass die KK die Kosten übernimmt? Habe im Internet eben etwas anderes gelesen...:

Zahnspange: Die Krankenkasse zahlt nicht in jedem Fall

Schiefe Zähne sehen aber nicht nur unschön aus, sie führen auch zu gesundheitlichen Problemen, wenn sie beim Kauen, Schlucken, Atmen oder Sprechen behindern. Deshalb beteiligen sich die

 

gesetzlichen Krankenkassen

 

in vielen Fällen auch an den Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung. Bis 2002 haben die Krankenkassen noch sämtliche Kosten übernommen, inzwischen ist das nur noch der Fall, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen, sprich Indikationen, vorliegen.

Zahnspange: Beteiligung der Krankenkasse nach Schweregrad

Ausschlaggebend für die Beteiligung der Krankenkasse an den Kosten ist seit 2002 vor allem der Schweregrad der Fehlstellung. Der Gesetzgeber hat dazu insgesamt fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) festgelegt, von leicht bis extrem schwer. E

rst ab Stufe drei übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung.

Bei leichteren Fehlstellungen, wie in Stufe eins und zwei, muss eine kieferorthopädische Behandlung

 

aus eigener Tasche bezahlt 

werden. Den KIG stellt der Kieferorthopäde bei der Eingangsuntersuchung fest. In der Regel ist er es auch, der den Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse stellt.

Kommentar von Kirschkerze ,

Such spezifisch nach Zahnspangenkostenübernahme bei MINDERJÄHRIGEN ;) (das bist du doch oder? oder nicht?) Da macht die Krankenkasse selten nen Aufriss

Aber nur wegen einer kleinen Zahnlücke zahlt die Krankenkasse sowieso nicht, sagte ja der Kieferorthopäde muss erst prüfen ob eine Spange notwendig ist

Kommentar von emmaa00 ,

Okay..ja ich bin 16 :)

Kommentar von Kirschkerze ,

Dann ist ja gut ;) Mach dir da keinen Stress und hör dir das vom Kieferorthopäden erstmal an, der macht einen auch die Unterlagen fertig und beantragt das bei der Krankenkasse

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