Frage von sophieeee97, 717

Kann man eine angefangene Abtreibung abbrechen und das Kind doch noch bekommen?

Und zwar geht es um meine Schwester, die gerade von ihrem durchgedrehten Freund geflohen ist und sie ist schwanger und er will das Kind nicht und hat sie mit Gewalt gezwungen Abtreibungspillen zu schlucken obwohl sie das Kind behalten will und niemals abtreiben würde.

Ich bin völlig fertig dewegen, was dieser ihr und dem Kind angetan hat.

Sie ist heute Abend geflohen, hat ihn angezeigt und im Krankenhaus haben die Ärzte ihr gesagt, sie sollte die Abtreibung zuende führen, aber sie will gar nicht abtreiben und das Baby lebt ja auch noch.

Kann sie auch nicht weitermachen und das Kind behalten, also geht das ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von carn112004, 158

Das sinnvollste ist vermutlich abwarten und hoffen und in ein paar Tagen untersuchen lassen, ob und ggf. wie das ungeborene das möglicherweise überstanden hat.

"Abtreibungspillen" sind üblicherweise mehrere, die an aneinderfolgenden Tagen genommen werden; wird nur die erste genommen, gibt es eine Chance irgendwo im Bereich von 10-50%, dass das ungeborene das doch einigermaßen übersteht.

Wenns die Pille auf Mifepristone-Basis war, dann gibt es in den USA eine Organisation/Ärzte,die behaupten mit bestimmter Medikamentengabe kann die
Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Abtreibung kommt verringert werden.

http://www.abortionpillreversal.com/page/2-Abortion%20Pill%20Reversal/

Ich kann leider keine Garantie übernehmen für die Leute übernehmen, da das es wissenschaftlich nichts handfestes gibt und man nur sagen kann, dass der Ansatz vielleicht funktionieren könnte; vielleicht aber auch nicht. Nebenwirkungen kanns aber auch haben.

Die werden da zwar kein Deutsch verstehen und der Anruf USA ist auch nciht für lau, aber eventuell kann man die notwendigen Medikamente auch hierzulande beschaffen.

Hier noch Quellen zur weiteren Erläuterung, sowie Kritik daran:

http://www.washingtontimes.com/news/2015/apr/7/arkansas-abortion-reversal-law-pr...

"The
abortion reversal process can be attempted if a pregnant woman has
taken RU-486 or mifepristone pill, but not the second pill, called
Cytotec or misoprostol, which induces contractions to expel the dead
fetus.

RU-486 is designed to kill the fetus by blocking it from
the nourishing hormone progesterone. Dr. Delgado hit on the idea of
giving women progesterone to undo the effects of RU-486 since he had
often used progesterone shots to stave off miscarriages.

The NPR
segment also included Dr. Stephen Chasen, an OB-GYN from Weill Cornell
Medical College in New York. He called the reversal process junk science
because it hasnt been tested in any clinical trial.

Maybe
injecting a woman with progesterone could cause a reversal, but I have
no way of knowing, and nobody has anyway of knowing, and [Dr. Delgado]
has no way of knowing, said Dr. Chasen, who added that if a woman skips
the second, misoprostol pill, its possible her pregnancy would continue
on its own anyway."

Also auf deutsch ein Arzt vermutet, dass
durch ausreichend Progesteron der Blockierungseffekt von Mifepristone
ausgeglichen bzw. überwunden wird.

Ob das tatsächlich funktioniert, weiß man nicht sicher, könnte sein, könnte auch nicht sein.

In jedem Fall besteht aber eine reale Chance, dass durch weglassen der Folgepillen es doch keine Abtreibung gibt, dieser Artikel:
http://www.theatlantic.com/health/archive/2015/03/abortion-reversal-arizona/3888...
"Women
who only take the first pill already have a 30 to 50 percent chance of
continuing their pregnancy normally, according to ACOG. "
nennt 30 bis 50% Wahrscheinlichkeit, dass die Schwangerschaft normal weitergeht.

(Womit
es natürlich extrem schwierig ist zu beurteilen, ob diese Idee von dem
Arzt nun was bringt oder nicht, denn wenn bei 30 bis 50% die
Schwangerschaft sowieso weiterginge, bräuchte es eine große Statistik,
um festzustellen, ob diese zusätzliche Progesterongabe das nochmal
erhöht oder nicht)

Sich extra Progesterone reinhauen kann natürlich auch Nebenwirkungen haben:
http://www.theatlantic.com/health/archive/2015/03/abortion-reversal-arizona/3888...
"But
more importantly, a large dose of progesterone does have side-effects
that any women seeking these "reversals" would needlessly endure. "There
can be cardiovascular side effects, glucose tolerance issues, it can
cause problems with depression
in people who already had it," Addis said. "And there are more annoying
things, like bloating, fatigue, that kind of stuff. It's an unpleasant
drug to take.""

womit die nächsten Pillen einfach nicht nehmen vielleicht sinnvoller sein kann.

Wie gesagt, die eine Quelle nennt 30-50%, dass das Kind die erste Pille übersteht.

Abwarten und hoffen kann also das beste sein, vor allem solange nicht klar ist, was deiner Schwester genau von ein Cocktail reingezwungen wurde.

Den Rat der Ärzte mit der Abtreibung fortzufahren, denke ich kann man für ein paar Tage ignorieren und dann nochmal nachschauen lassen, obs gut ausgegangen ist; die medizinischen Risiken sollten dabei relativ gering sein; im Zweifelsfall die Ärzte fragen, welches Risiko sie eingeht, wenn sie abwartet (was aber auch davon abhängen kann, mit was sie vergiftet wurde; ist das nicht bekannt, hilft die Frage auch nicht weiter)

Kommentar von sophieeee97 ,

Ok, danke dir.

Ich war heute nochmal bei ihr und man weis jetzt auch, was dieser ****Kerl ihr gegeben hat.

Die Pillen waren anscheinend wohl illegale Mifegyne oder sowas und dieses anderen Medikament war sowas wie Cytotek.

In der Nacht hatte sie Blutungen bekommen, aber das Baby ist zum Glück noch da und lebt.

Inzwischen hat sie einen anderen Arzt im Krankenhaus verlangt und der hat ihr gesagt, dass zwar ein Risiko auf Missbildungen da ist, aber ihr zum Glück nichts passieren kann und es auch so aussieht, dass das Kind wahrscheinlich überlebt.

Damit steht ihre Entscheidung fest, sie wird das Kind behalten, egal was da kommt, wir hoffen natürlich ganz fest, dass das Kind trotzdem gesund ist, aber auch wenn nicht, will sie es trotzdem akzeptieren, niemals würde sie einen kleinen Menschen mit einer eigenen Seele und mit Gefühlen umbringen lassen

Kommentar von annemarie37 ,

sie wird das Kind behalten

Ihre Entscheidung ist zu respektieren. Bloss: das mit der Seele sei dahingestellt, wenn du daran glaubst, o.k. Hingegen hat dieser 4-6 Wochen alte, wenige Millimeter grosse Embryo mit Sicherheit noch keine Gefühle.

Antwort
von LilithMaria, 441

Die hätte die Pille direkt Erbrechen sollen.

Und sie war ja beim Beratungsgespräch. Sie hätte sagen können, dass sie gezwungen wird. Da hätte man ihr helfen können.

Wendige Ärzte sagen, dass es besser ist abzutreiben. Dann sollte sie das auch machen. Keine Ahnung was sonst für Risiken für den Embryo und die Mutter bestehen.

Kommentar von sophieeee97 ,

Sie war bei keinem Gespräch, dieser Mist**** hat die Tabletten von seinen kriminellen Freunden besorgt.

Aber sie ist geflohen bevor sie die letzten Tabletten schlucken musste und das Kind lebt ja noch.

Sie will das Kind nicht abtreiben, sie hat mir heulend gesagt, dass sie das Kind behalten will, egal ob das gefährlich für sie ist oder nicht und ich hab jetzt totale Angst um sie.

Ich hoffe der Typ geht dafür in den Knast

Vergessen zu schreiben, sie ist in der 6. Woche

Kommentar von TheTrollman ,

Respekt an deine Schwester, dass sie trotz allem zu ihrem Kind steht

Kommentar von LilithMaria ,

Der Freund muss ja gichtig gut Geld haben. Wenn man überlegt, wie viel die sonst schon kosten.

Naja aber bei 2/3 Pillen ist das meiste vom Wirkstoff intus. Das kann demnach richtig gefährlich werden. Für beide.

Kommentar von sophieeee97 ,

Ich kopier dir mal den Kommentar, den ich schon carn geschrieben habe, ich hoffe, das darf man hier

Ok, danke dir.

Ich war heute nochmal bei ihr und man weis jetzt auch, was dieser ****Kerl ihr gegeben hat.

Die Pillen waren anscheinend wohl illegale Mifegyne oder sowas und dieses anderen Medikament war sowas wie Cytotek.

In der Nacht hatte sie Blutungen bekommen, aber das Baby ist zum Glück noch da und lebt.

Inzwischen hat sie einen anderen Arzt im Krankenhaus verlangt und der hat ihr gesagt, dass zwar ein Risiko auf Missbildungen da ist, aber ihr zum Glück nichts passieren kann und es auch so aussieht, dass das Kind wahrscheinlich überlebt.

Damit steht ihre Entscheidung fest, sie wird das Kind behalten, egal was da kommt, wir hoffen natürlich ganz fest, dass das Kind trotzdem gesund ist, aber auch wenn nicht, will sie es trotzdem akzeptieren, niemals würde sie einen kleinen Menschen mit einer eigenen Seele und mit Gefühlen umbringen lassen.

Und der ****Kerl ist kriminell, der hat das von seinen Dealerfreunden aus dem Millieau beschafft

Antwort
von peterobm, 351

du meinst die pille danach; die wirkt nur in einem bestimmten Zeitraum danach. 

Kann sie auch nicht weitermachen und das Kind behalten, also geht das ?

keine Ahnung welche Pille verabreicht wurde. http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Verhuetung/Sicherheit+Notfall/Mifegyne-r-RU... 

ich frage mich wie der "exfreund" an das Medikament kommt. 

Hat sie alle Tabl. geschluckt, tickt die Uhr. Leider

Kommentar von sophieeee97 ,

Der hat die von seinen krimnellen Freunden beschafft, aber sie noch nicht die letzte Tablette genommen, also wenn das das Zeug war.

Und er hat sie gezwungen so eine Medikament auf ihren Muttermund zu schmieren, keine Ahnung was das machen soll.

Die Ärzte wollen ihr aber die letzte Tablette geben, das Kind ja noch lebt und sie es behalten will.

Dürfen die Ärzte das überhaupt einfach so machen, weil sie hatte ja garkein Beratungsgespräch wegen Abtreibung

Ist das gefährlich, wenn sie die letzte Tablette nicht nimmt und das Kind einfach behält.

Weil sie wird so wie ich sie kenne das nicht weitermachen, denn sie würde von sich aus niemals abtreiben und sie emfindet auch schon was für dieses süße kleine Wesen

Ich kenn mich da echt nicht aus mit Medizin und sowas, ich war noch nie schwanger.

Ich schreib morgen weiter, ich kann wegen dem Business Profil keine Kommentare mehr schreiben, das Profil wird aber bald korrigiert

Kommentar von peterobm ,

diese Tabletten sind doch Oral zu nehmen; welche Tabletten? 

wunder dich nicht, du wirst in kürze nicht mehr schreiben können, aufgrund des Business-Status

Kommentar von annemarie37 ,

Dürfen die Ärzte das überhaupt einfach so machen, weil sie hatte ja garkein Beratungsgespräch wegen Abtreibung

Das geht hier nicht um einen Schwangerschaftsabbruch nach § 218a, sondern um einen medizinischen Notfall.

Kommentar von carn112004 ,

Um pingelig zu sein:

es geht doch um § 218a StGB, nur eben nicht Absatz 1 sondern Absatz 2, der da lautet:

"(2) Der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene
Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn der Abbruch der
Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen
Lebensverhältnisse der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt
ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden
Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes
der Schwangeren abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie
zumutbare Weise abgewendet werden kann."

Deshalb kann in der in der Fragestellung gennanten Konstellation eine Abtreibung erlaubt sein, wenn eben die Ärzte eine Gefahr sehen und die Schwangere einwilligt.

Kommentar von LilithMaria ,

Das Kind lebt NOCH. Sie hat sie doch auch erst vor kurzem erst genommen. Die wirken normalerweise 2 Tage. Bis es dann die Tabletten gibt, um die abgetöteten Zellen abzustoßen.

Und sie hat also 2/3 Pille genommen. Oder irgendwas anderes, was niemand kennt und damit wissen die Ärzte auch nicht, was passieren wird. Im schlimmsten Fall sterben beiden.

Bzw wenn etwas passiert wird das Leben der Mutter gerettet. Den der Embryo kann allein eh nicht überleben.

Kommentar von TheTrollman ,

Das Kind hat auch eine Chance das ganze zu überleben, wenn es die normalen Abtreibungsmittel aus dem Link waren und damit intravaginale Mittel cytotek war.

Und in diesem Fall entsteht auch kein weiteres Risiko für das Leben der Mutter.

Kommentar von peterobm ,

welches Mittel genau verabreicht wurde wissen wir nicht

Kommentar von LilithMaria ,

Du urteilst ohne die Situation zu kennen. Du hast KEINE Ahnung, wie die aktuelle Lage bei der Mutter ist und demnach sind deine Kommentare alle einfach nur hilfällig. Wenn die Ärzte es als medizinisch notwendig sehen, dass sie abtreibt, dann hat das sicherlich einen Grund.

Antwort
von MaraMiez, 238

Wo hat er denn die Pillen her? Die gibts nicht einfach so irgendwo zu kaufen. Und wenn er ihr irgendwas gegeben hat, dann kann keiner sagen, was es war, und was passieren wird. In dem Fall sollte sie auf die Ärzte hören, da geht es nicht darum, ihr etwas weg nehmen zu wollen oder sie zu bevormunden oder sonstwas, sondern darum ihre Gesundheit sicher zu stellen.

Außerdem: Den Typen Anzeigen, Schwangerschaftsabbrüche sind strafbar. Die Gewalt gegen sie natürlich auch.

Das muss sie selbst nicht machen, das kannst auch du machen, die Polizei wird sich dann schon darum kümmern, dass sie ihre Aussage macht usw.

Wenn sie im Krankenhaus gesagt hat, dass sie gezwungen wurde, nie irgendein Gespräch hatte usw., dann wird sich das Krankenhaus darum kümmern, dass das alles bei der Polizei landet.

Antwort
von Mieze1231, 51

Was ist denn bei der Geschichte rausgekommen?
Hat sie die letzte Pille noch genommen?
Oder ist die Schwangerschaft noch intakt?

Antwort
von PTA22, 40

Die "Pille danach" ist keine Abtreibung!! Sie verschiebt nur den Eisprung, das heißt auch, dass sie in einer bestimmten Frist eingenommen werden kann, um nicht schwanger zu werden. Sie ist zum anderen auch nicht 100% sicher! Das heißt, ich würde mal zu einem gescheiten Arzt gehen, denn die "Pille danach" ist wie gesagt keine Abtreibung, da hat der Arzt wohl was falsches erzählt, wenn deine Schwester die Pille geschluckt hat!
LG

Antwort
von AnnaLenaMaus98, 41

Hallo,
wenn die Ärzte sagen dass es nicht anders geht dann muss sie wohl weiter machen, sonst schadet sie nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern würde wenn sie die Pillen nicht weiter nimmt entweder eine Fehlgeburt erleben oder ein behindertes Kind zur Welt bringen.
Liebe Grüße
Anna Lena

Kommentar von sophieeee97 ,

Tut mir leid aber die Frage ist schon gelöst ich hab mich nur verklickt und sie hat die Kinder behalten und die sind gesund, es sind sogar 2 Jungs und sie ist jetzt in der 28. Woche. Und mal ehrlich, besser behindert als komplett tot

Antwort
von MissLeMiChel, 13

Ich denke das Kind kommt dann behindert zur Welt

Antwort
von fiona2401, 35

Als 1. Ins krankenhaus oder zu nem frauenarzt. Sich alles erklären lassen und als 2. Schritt würde ich ohne weiteres zur polizei gehen. Wer weiß ob die pillen überhaupt legal waren, inkl körperverletzung in 2 fällen

Antwort
von Biance, 59

Allso hat sie die Abtreibungspillen geschluckt richtig?Wenn die Ärzte ihr raten abzutreiben könnte was mit den Kind nicht stimmen.

Sie sollte auf die Ärzte hören.

Kommentar von sophieeee97 ,

Zum Glück hat sie nicht darauf gehört

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