Kann man eine Abtreibung überleben?

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8 Antworten

Bei Abtreibung per Abtreibungspille besteht, wenn nur ein Mifepristone Präparat eingenommen wird eine ca. 10% Chanc auf überleben.

Bei der in D gebräuchlichen Mifepristone und 24-48 h später Misoprosol ist die Chance erheblich geringer, vielleicht 1%; aber in D kommt es vor, dass Frauen die erste Abtreibungspille nehmen, die folgenden aber nicht mehr (z.b. da umentschieden), dann gibts wieder die vielleicht 10% Chance.

Bei Absaugung ist ein Überleben sehr unwahrscheinlich; das kommt nur bei großen "Fehlern" des Abtreibers vor, z.b. wenn es eine Zwillingsschwangerschaft ist, aber einer der Zwillinge beim US übersehen wurde und dann nur der eine abgesaugt wird. Wahrscheinlichkeit wohl deutlich unter 1%.

Bei späten Abtreibungen ab der 24. SSW steigen die Chancen wieder, denn da wird die Abtreibung häufig durch Geburtseinleitung gemacht, wobei vor der ca. 24. SSW nichts weiter gemacht wird, da Kind noch nicht selbstständig lebensfähig, wobei nach ca. der 24. SSW eine tödliche Spritze ins Herz gespritzt wird.

Überlebenschance wenn das Alter falsch diagnostiziert wird, also älter als 24. SSW real, aber von Abtreiber auf vor 24. SSW geschätzt, dann ist das einfach eine frühe Geburtseinleitung mit den üblichen Überlebenschancen.

Und Überlebenschance, wenn die tödliche Spritze zu sehr danaben geht und beim anschließenden US der Herzschlag nicht bemerkt wird und dann Geburt eingeleitet wird.

Die Wahrscheinlichkeiten dafür kann man nicht abschätzen, da es eine gewisse Tendenz gibt, eine Abtreibung überlebende Frühchen nicht zu versorgen (womit sie wahrscheinlich sterben und man wollte sie ja sowieso tot haben), womit man das eher ungern dokumentiert, da es dann ja je nach genauen Gesetzen ein Tötung durch Unterlassen ist, in D bis zu lebenslänglich.

So gab es z.b. in den USA den "Arzt" Gosnell, der bei Spätabtreibungen besonders schlampig war, weshalb öfters mal Kinder überlebt haben; er hat das dann mit einem Schnitt am Nacken gelöst; er fand daran auch nichts falsch; "pingelige" Staatsanwäte und Geschworene meinten aber, dass einem Kind nach Verlassen des Geburtskanals mit einer Schere das Rückenmark im Halsbereich zu durchtrennen eigentlich Mord ist, weshalb er für die 3 Fälle, die man ihm nachweisen konnte (es können dutzende nicht mehr nachweisbare Fälle sein, da der sein "Geschäft" 20+ Jahre lang betrieben hat), lebenslang einsitzt.

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Hallo

Wie meinst Du Deine Frage? Meinst Du den Fötus?

Ja, es gibt Föten, die eine Abtreibung überleben, sei es medikamentös oder bei einer Absaugung. Wenn sich bei einer Kontrolluntersuchung herausstellt, dass der Fötus noch da ist und die Frau dann die Schwangerschaft nicht mehr beenden möchte (z. B. nochmals Tabletten nehmen, nochmalige Absaugung), kann also der Fötus den ersten Abtreibungsversuch überleben. Auch möglich ist bei einer medikamentösen Abtreibung, dass die Frau nach der Einnahme von Mifegyne das plötzlich bereut und es gab Fälle, wo der Abbruch dann gestoppt werden konnte.

Freundliche Grüss

tm

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Kommt schon vor. In Deutschland ist das bekannteste Kind   "Tim" der bekannt ist als Oldenburger Baby. Er ist vor kurzem 18 geworden. Da kannst Du  googeln und wirst einiges Erfahren.

Auch in Amerika gibt es einige Kinder, die ihre Abtreibung überlebt haben.

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Meinst du als Embryo oder Fötus? Nein. Das ist die Definition der Abtreibung.

Als Mutter natürlich, wenn die Abtreibung von einem Profi durchgeführt wurde. Da sind inzwischen Komplikationen selten und wenn dann nur extrem selten wirklich gefährlich.

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Ja, die Frauen überleben.

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Also die Mütter/Frauen überleben

Die Kinder nicht weil sie noch zu klein und unterentwickelt sind. Es gibt nämlich eine Grenze bis zu welchem Monat man abtreiben darf.

Früher ich glaube das war in Afrika gab es noch nicht solche Regeln und da hat eine Frau ihr Kind viel zu spät abgetrieben und das Kind hat es überlebt und wurde von einer Krankenschwester aufgezogen und so da gibt es sogar einen Film drüber. Aber das war eine Ausnahme.

LG

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Bei Abtreibungen in höheren Schwangerschaftsmonaten wird das Kind rausgeholt und zum Sterben hingelegt. Wenn es nach Ablauf einer gewissen Zeit noch lebt, sind die Ärzte zur ersten Hilfe verpflichtet.

Kinder die so etwas überleben können dadurch Behinderungen davontragen.

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Du meinst, wenn man selbst abgetrieben werden würde?

Nein, das kann man nicht überleben. Man ist dann doch noch viel zu unterentwickelt.

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