Kann man ein Ungläubiger Christ sein?.?

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10 Antworten

Nein, Christ zu sein heißt Jesus zu folgen!
Natürlich kannst du ein Religionsbekenntnis haben, das macht dich aber zu keinem Christ.

Jemand ohne Religionsbekenntnis kann auch Christ sein, es kommt nicht auf deine Religion sondern auf deine Einstellung an.

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Kommentar von wildcarts2
13.05.2016, 19:49

Das stimmt so nicht. Viele nennen sich zwar Christen, sind es aber gar nicht.

Ohne Mitgliedschaft in der röm.Katholischen oder Orthodoxen Kirche ist man kein Christ und kann es auch nicht sein. Denn die Kirche hat das Christentum erfunden und Christsein bedeutet, dass man dieser Religion angehört. Alle anderen sind maximal "Sympathisanten", aber viel eher als Plagiate anzusehen.

Eine Religion ist ein festes politisches Konzept mit festen Regeln, Lehren und Pflichten. Da immer mehr Menschen verstehen, dass die Großkirchen viele Unwahrheiten erzählen und entgegen der eigenen Regeln agieren, wenden sie sich ab. Aber ihnen gefallen die Ideen der Erlösung durch Jesus etc. Also entwickelten sich immer mehr Abspaltungen/Plagiate des Christentums.

Wenn du dir ein asiatische Plagiat eines iPhones kaufst, bleibt es ein Plagiat. Und nur wenn du bei Apple arbeitest, bist du ein Apple-Mitarbeiter.

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Ja das kann man. Denn Christ zu sein heisst, dass man ein Mitglied der Kirche ist. Schließlich hat die römische Kirche das Christentum erfunden. Wer nicht getauft und offizielles Mitglied ist, ist genausowenig ein Christ, wie jemand der nicht bei Opel arbeitet sich als Opel-Mitarbeiter bezeichnen kann.

Tatsächlich ist ein Großteil der Christen eher ungläubig, besser gesagt dem Agnostizismus zuzuordnen. Sie sind aus Tradition bzw. weil sie durch ihre Eltern in die Mitgliedschaft gelangt sind dabei und zu faul oder desinteressiert, um sich davon zu lösen.

Das was du beschreibst, stellt meiner Vermutung nach 90% aller Christen dar. Man ist halt dabei, findet Weihnachten etc. ganz nett (weil man es als schöne Tradition ansieht z.b. oder es gewohnt ist), geht aber nie oder nur zu bestimmten Anlässen zur Kirche udn ignoriert im Alltag die Religion. Fast immer sind diese Personen auch nur sehr oberflächlich über ihre eigene Religion informiert.

Also ganz klar: JA, Angehörige einer Religionen können sehr wohl ungläubig sein!

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Kommentar von axbxcxx
13.05.2016, 20:28

genau die letzten Sätze beschreiben mich, danke für die tolle Antwort

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Hey
Nun ich selbst glaube stark an Gott und Jesus, gehe in eine Kirche, und unsere Familie, Frau und Kinder beten.
Doch das ist keinerlei Pflicht als Christ. Es gibt meines Erachtens 2 Arten von Christsein: Kulturchristen und evangelikale Christen (gläubig). Dass Du mit der christlichen Religion und Kuktur in Kontakt gekommen bist kannste ja nichts dafür. Sowas wie Dich nenne ich einen Kulturchristen.
Ich und andere Gläubige sind dagegen evangelikale Christen.

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Kommentar von wildcarts2
13.05.2016, 20:13

Es gibt meines Erachtens 2 Arten von Christsein: Kulturchristen und evangelikale Christen (gläubig)

Hier kann ich dir mit Fachwissen antworten, womit du deine Vermutung durch Wissen ersetzen kannst.

Evangelikale sind de facto keine Christen, da sie die Regeln und einige Lehren des Christentums ablehnen, indem sie sich ihre eigenen gebastelt haben.

Christen sind Mitglieder der Ur-Kirche, also der Röm. orthodoxen und katholischen Kirche. Denn diese haben das Christentum erfunden und definiert. Alle anderen sind nur Plagiate.

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Kommentar von Trinityfolium
13.05.2016, 20:26

Ich glaube da kommen wir nicht auf einen grünen Zweig. Evangelikale sind der Auslegung der Heiligen Schrift und der Bruderliebe (filio) der Urkirche einiges näher als die Landeskirche, egal ob evangelisch, katholisch oder orthodox. Christ ist man im Herzen, nicht auf dem Papier. Ich zumindest bin überzeugter Christ, nicht Kulturchrist.

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Du kannst zwar als Ungläubiger einer Kirche angehören, aber du kannst kein Christ sein.

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Natürlich kannst du ungläubig sein, und trotzdem in der Kirche. Aber du kannst auch wenn du alt genug bist austreten.

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Nein, das geht eigentlich nicht. Entweder du bist Christ oder nicht. Aber es ist gut, dass du dir darüber Gedanken machst.

Leider denken viele Menschen, dass man Christ ist, wenn man getauft ist, und Kommunion, Firmung oder Konfirmation durchgemacht hat. Rituale eigentlich. Das macht einem zum Kirchenmitglied, aber nicht zu einem Christen.

Ein Christ ist, wie das Wort ja sagt, jemand, der zu Christus gehört. Der Christus nachfolgen will. Der sein Leben Jesus Christus gegeben hat und ihn in sein Leben eingeladen hat. Lies mal Johannes 1, 12.

Vielleicht kannst du ja auch mal lesen, was die Menschen ganz am Anfang, nach der Auferstehung von Jesus, dazu gebracht hat, Christ zu werden. Das findest du in der Bibel in der Apostelgeschichte.

Du sagst, du bist nicht gläubig. Du könntest es aber werden. Denn Jesus bist du nicht egal. Er liebt dich und er sucht dich. 

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Kommentar von axbxcxx
13.05.2016, 18:08

danke für die Antwort aber zB in deinen letzten Sätzen , da denke ich mir "Jesus existiert doch garnicht" .. ich weiss nicht. verstehe ja auch nicht mal richtig in der Bibel was da steht und was die da verlangen

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Kommentar von Trinityfolium
13.05.2016, 18:09

Fordernde Antwort ;-)

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Kommentar von wildcarts2
13.05.2016, 20:11

Nein, das geht eigentlich nicht. Entweder du bist Christ oder nicht.

Eine unlogische Aussage. Denn es geht sehr wohl. Ob man ein Christ ist oder nicht, hat nichts mit der eigenen Überzeugung zu tun!

Leider denken viele Menschen, dass man Christ ist, wenn man getauft ist, und Kommunion, Firmung oder Konfirmation durchgemacht hat. Rituale eigentlich. Das macht einem zum Kirchenmitglied, aber nicht zu einem Christen.

Grober Fehler! Das Christentum ist eine Religion. Eine Religion ist eine Organisation politischer Natur, mit festen Regeln etc. Nur wenn man einer Religion offizielle angehört, kann man sich als Mitglied bezeichnen.

Wer kein Mitglied der röm. Kirchen ist, ist kein Christ, sondern maximal ein Fan des Christentums, welcher sich aber seine eigene Suppe kocht.

Immer wieder lustig, wie verworren und naiv manche Menschen das heute sehen. Bis ins 19. Jahrhundert war eindeutig klar: NUR WER OFFIZIELLE MITGLIED DER KIRCHE IST (inkl. Taufe und anderer Rituale) IST AUCH EIN CHRIST. Alle anderen waren Ketzer oder was auch immer.

Nur weil vielen die Geschichten über Jesus und die moderneren Interpretationen dieser Märchen gut gefallen, sind sie noch lange keine Christen!

Ein Christ ist, wie das Wort ja sagt, jemand, der zu Christus gehört.

Ein viel gezogener Trugschluß! Ein Christ ist ein Mitglied des Christentums. Punkt.

Wenn ich nur Opel fahre bin ich auch kein Opelmitarbeiter, sondern nur ein Fan.

Christus ist der griechische Ausdruck für "Messias". Und damit war ein gesalbter König der JUDÄER gemeint. Das Christentum ist dagegen eine rein römische Erfindung gewesen.

Wenn nur Personen Christen wären, die "zu Jesus gehören" oder im nachfolgen, dann gäbe es keinen einzigen Christen mehr. Denn die Erfinder des Jesus-Mythos sowie deren Sympatisanten waren jüdische Sektierer, die schnell wieder von der Bildfläche verschwanden.

Wer Christus nachfolgen will, der müsste ein judäisches Königreich errichten wollen, was aber nicht möglich ist, weil das Volk der Judäer nicht mehr existent ist.

Vielleicht kannst du ja auch mal lesen, was die Menschen ganz am Anfang, nach der Auferstehung von Jesus, dazu gebracht hat, Christ zu werden. Das findest du in der Bibel in der Apostelgeschichte.

In der Bibel findest du rein gar nichts zum Christentum, denn das Christentum wurde erst 200 Jahre nach Niederschrift der Bibel von den Römern erfunden. Vor 325 u.Z. gab es de facto keine Christen. Es gab lediglich ein paar kleine unbedeutende Sekten, die sich mit dem Jesus-Mythos befassten und daraus eine Religion erzeugen wollten. Dies gelang ihnen aber nicht, weil die Gruppen zu klein und untereinander zerstritten waren. Erst Kaiser Konstantin I. konnte aus den Ideen eine Religion formen, indem er die biblischen Schriften mit der römischen Religion verknüpfte. Aus diesem Grund sind auch alle christlichen Lehren unbiblisch!

Du sagst, du bist nicht gläubig. Du könntest es aber werden. Denn Jesus bist du nicht egal. Er liebt dich und er sucht dich. 

Jesus hat es nie gegeben. Er ist eine rein mythologische Figur!

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Es liegt in der Natur des Menschen Dinge zu hinterfragen.

Sobald Du aus der Kirche ausgetreten bist, giltst Du in den Augen der Kirche nicht mehr als Christ.

Wenn Du Dir die 10 Gebote durchliest, finden viele davon im täglichen Leben Anwendung.

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Kommentar von wilees
13.05.2016, 19:39

Vor vielen Jahren sagte der Pfarrer zu uns Konfirmanden:

Diejenigen die jeden Sonntag zum Gottesdiesnt erscheinen, um ihre neuen Klamooten vorzuführen, sind noch lange keine Christen.

Es kommt darauf an, wie ihr euch im täglichen Leben verhaltet. Achtet eure Nächsten.

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Das wäre das gleiche wenn jemand sagt: "ich kann Pflaster raufkleben-bin ich Arzt..

Jakobus der Bruder  in Jesu bringt es auf den Punkt als er sagt im letzten Satz des Kapitel 2 dass schon der Glaube ohne Werke tot ist.

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Kommentar von wildcarts2
13.05.2016, 19:59

Was die Bibel sagt ist völlig uninteressant für einen Christen! Die Bibel wurde ausschließlich von Juden FÜR JUDEN geschrieben. Was Christen sollen und was nicht, entscheidet ausschließlich die Kirche, also das Christentum!

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ungläubig ist meiner Meinung nach keiner Religion angehören.

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Natürlich kann man das sein! Nicht jeder ist sehr religiös darüber musst du dir keine Sorgen machen!

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Kommentar von SchlunzSchmidt
13.05.2016, 19:27

warum? Christ sein ist eine Entscheidung, die man entweder getroffen hat oder nicht. Christ sein heißt, Jesus nachzufolgen. Nur weil man in die Kirche geht, getauft oder die Kommunion/Konfirmation hat, ist man nicht automatisch Christ. Man ist ja auch kein Auto, wenn man gerade in einer Garage steht.

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