Frage von Konrad222, 52

kann man ein mobilfunkvertrag rückgängig machen wenn der empfang nicht vorhanden ist bei meinen wohnort ?

Expertenantwort
von Telekomhilft, Business Partner, 31

Hallo Konrad222,

wie der Name schon sagt, ist ein Mobilfunkvertrag nicht örtlich gebunden.

Es ist natürlich ärgerlich, wenn am eigenen Standort kein oder nicht ausreichendes Netz vorhanden ist. Es ist jedoch kein Grund für eine außerordentliche Kündigung, da der Vertrag an einem anderen Ort ja genutzt werden kann.

Viele Grüße Daniel H. von Telekom hilft

Kommentar von LouPing ,

Hey Telekomhilft

da der Vertrag an einem anderen Ort ja genutzt werden kann.

Mein Anbieter hat vor Vertragsabschluss die Zuverlässigkeit des Netzes an mein Wohnort überprüft. 

Das war meine Voraussetzung für die Abwicklung des für mich doch teuren Vertrages. Hier erwarte ich als Kunde Service und Zuverlässigkeit! 

Einen Anbieter, der bei Fehlern bzw. Störungen derartig argumentiert, wüde ich konsequent meiden. 

Kommentar von AalFred2 ,

Es gibt aber weder einen Fehler noch eine Störung sondern grundsätzlich einfach kein Netz.

Antwort
von LouPing, 31

Hey Konrad222

Schaue mal hier: 

Wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht?

Im Normalfall kündigen Sie Ihren Handyvertrag zum Ende der Laufzeit. Eine solche Kündigung wird als „ordentliche Kündigung“ bezeichnet, der Vertrag wird vollständig eingehalten und bis zu seinem regulären Beendigungsdatum genutzt und bezahlt.

Eine „außerordentliche Kündigung“ (oder auch „Sonderkündigung“) wird dann genutzt, wenn man seinen Mobilfunkvertrag vorzeitig beenden möchte, vor dem Ende der regulären Vertragslaufzeit. Das ist möglich, wenn hierzu in rechtlicher Hinsicht ein wichtiger Grund vorliegt, der eine Weiterführung des Handyvertrags unzumutbar macht. Typische Fälle sind ständige fehlerhafte Handyrechnungen oder gravierende Verbindungsstörungen. In einem solchen Fall muss der Kunde seinem Mobilfunkanbieter schriftlich eine Frist von zwei oder drei Wochen setzen, um diesem die Chance zu geben, den Fehler oder die Störung zu beseitigen. Geschieht das innerhalb der gegebenen Frist nicht, kann der Mobilfunkkunde die außerordentliche Kündigung bzw. Sonderkündigung erklären.

Quelle Jura

Kommentar von AalFred2 ,

Eine magelnde Netzabdeckung an einem Ort ist aber keine gravierende Verbindungsstörung.

Kommentar von LouPing ,

Hey Aafred2

Ich denke, es ist es nicht an uns das (als Laien) aus der Ferne zu beurteilen. 

Hier macht es Sinn den Provider dahingehend zu informieren und eine Frist zu setzen. 

Kommentar von AalFred2 ,

Das ist keine Frage der Beurteilung sondern hier ein technischer Fakt. Es besteht schlichtweg ein Unterschied zwischen mangelnder Netzabdeckung an einem Ort und gravierenden Verbindungsstörungen.

Was für eine Frist sollte denn gesetzt werden? Stell einen Sendemasten auf oder ich kündige den Vertrag?

Kommentar von LouPing ,

"Du kannst die mit mir vertragliche vereinbarte Leistung nicht erbringen, also kündige ich den Vertrag." 

Ein Anbieter weiß wo seine Leistung / sein Angebot nicht zu haben ist. 

Kommentar von AalFred2 ,

Ja, aber die vertragliche Leistung wird doch erbracht. In keinem Mobilfunktvertrag wird eine 100%-tige Abdeckung versprochen.

Kommentar von LouPing ,

Frist setzen- Rechtsschutz einschalten- Anwalt aktivieren. 

Das wäre mein Weg, mein realer Weg.

Weitere Vermutungen hier halte ich für überflüssig. 

Kommentar von AalFred2 ,

Dein realer Weg ist schon beim Einschalten des Rrechtsschutzes zu Ende. Die lehnen bei der klaren Sachlage die Kostenübernahme schlichtweg ab.

Kommentar von LouPing ,

Das kann ich zu nicht bestätigen. 

Geschäftlich sicherte mir ein Anbieter volle Leistung zu, konnte aber den Ansprüchen an den Vertrag nicht gerecht werden. 

Ich setzte eine Frist, wechselte und kam mit Hilfe unserer Rechtsschutz sehr zügig aus dem mit falschen Versprechungen gemachten Vertrag. 

Halte du an deiner Theorie fest.

Ich machte praktische Erfahrungen und rate dem TE sich zu wehren. Eine Beratung beim Verbrauerschutz währe für ihn sogar kostenlos. 

 

Kommentar von AalFred2 ,

Geschäftlich sicherte mir ein Anbieter volle Leistung zu, konnte aber den Ansprüchen an den Vertrag nicht gerecht werden.

Was für ein Anbieter auch immer das gewesen sein mag, inzwischen dürfte er pleite sein. Kein relevanter Anbieter sichert 100%-tige Netzabdeckung zu. Insofern ist dein ganzes Gerede von Praxis eher albern. Praktisch ist eine solche Abdeckung überhaupt nicht zu realisieren.

Eine Beratung beim Verbrauerschutz währe für ihn sogar kostenlos. 

Und sinnlos.

Antwort
von AalFred2, 28

Nein, darüber hätte man sich vorher informieren müssen.

Kommentar von LouPing ,

Hey AalFred2

Bitte informiere dich korrekt bevor du hier mit Halbwissen zu glänzen versuchst. Mit Hilfe des Internets sollten entsprechende Recherchen auch bei fehlenden Fachwissen und Erfahrungen möglich sein. Ich benötige für ähnliche Fallbeispiele inklusive positiver Urteile (für den Kunden) keine 2 Minuten. 

Nun aber möchte ich deinen auffälligen Drang nach Aufmerksamkeit nicht weiter unterstützen. 

Der TE weiß wo man sich Hilfe suchen kann, damit sehe ich die Frage als beantwortet und klinke mich aus. 

Kommentar von AalFred2 ,

Hey LouPing

Ich benötige für ähnliche Fallbeispiele inklusive positiver Urteile (für den Kunden) keine 2 Minuten. 

Das ist ebensolcher Unsinn, wie dein obige Antwort. Von Fachwissen bist du ziemlich weit entfernt.

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