Frage von MariaWannhoff, 42

Kann man ein Autokauf Rückabwickeln, wenn man getäuscht wurde, das die Bremsen neu sind aber lebensgefährlich unterwegs war?

Wir haben ein Auto gekauft am 2.8.2016. Von Privat. Der Händler versicherte uns, wir sind zu 100% sicher mit dem Auto unterwegs und es sind keine Mängel. Nun hat sich nach einen Werkstattbesuch herausgestellt, das die Bremsen beide hinüber sind, und lebensgefährlich ÖL ausläuft. Das Auto ist nicht Fahrtüchtig, der TÜV wurde unter der Hand rausgegeben! Die Bremsen wären neu laut rechnungen, dabei sind die 2013 gemacht worden. Und der Zahnriemen sei seit 10 Jahren nicht gewechselt worden. Wir waren beim Anwalt, der meinte wir haben keine Chance was durchzukämpfen, weil es ein Privater Kauf ist. Aber der Händler muss doch trotzdem dafür haftbar gemacht werden können, wenn er uns so getäuscht hat, und es gewusst hat.

Antwort
von almmichel, 19

Wenn du die Kosten für einen Sachverständigen verauslagen willst. Grundsätzlich gibt es immer eine Chance wenn nicht im Kaufvertrag steht gekauft wie besichtigt und probe gefahren. Dem Verkäufer einen Betrugsvorwurf zu machen lässt sich in der Regel nicht beweisen.

Antwort
von Spediteur1953, 4

Bei Kauf von privat keine Gewährleistung.Bremsen sind Verschleissteile und fallen nicht unter Gewährleistung.

Antwort
von jetztgehtslos, 9

Was erwartest du denn bitte von einem "Bastlerauto" ? Ist ja wohl auch schon ein bisschen älter und hat nicht viel gekostet.

Woher willst du das mit den Bremen 2013 denn plötzlich wissen ? Wieso wurde der TÜV gekauft ? Auch das sind nur Behauptungen die du wahrscheinlich nicht nachweisen kannst. Auch das mit dem Zahnriemen klingt schon komisch.

Warst du bei ATU und Co ? die behaupten gerne mal Dinge die  nicht so ganz zutreffen. Bremsen kann man aber auch in 2 Monaten kaputt bekommen.

Wenn sogar der Anwalt schon auf ein schönes Honorar verzichtet, wirst du wohl auch keine Chancen haben.

Antwort
von MariaWannhoff, 11

und was slllen wir jetzt tun? noch zu einen anderen RA gehen und nochmals beraten lassen?

Antwort
von svenvogt3, 18

Wenn ihr vor Gericht eine arglistige Täuschung nachweisen könnt schon. Vielleicht macht auch ein Anwalt dem Verkäufer Angst. Aber von sich aus wird er das Auto vermutlich nicht zurücknehmen. Nichtsdestotrotz sollte man es natürlich versuchen.

Antwort
von Secretstory2015, 18

Ja klar. Du solltest Dir dazu am besten einen Anwalt und ein Gutachten holen.

Antwort
von Rosswurscht, 19

Was steht denn im Kaufvertrag?

Kommentar von MariaWannhoff ,

im Kleingedruckten steht, es ist ein Bastlerauto. Bremsen sind neu und ist fahrtauglich. Tüv für 2 Jahre. NIchtsvon dem Stimmt. ausser das es nur noch ein bastlerauto ist

Kommentar von Rosswurscht ,

Na wenn sich das mit den Bremsen nachweisen lässt, und das mit dem Tüv, sehe ich schon Chancen für euch. Warum der Anwalt da keine Chancen sieht verstehe ich nicht.

Ihr wurdet ja (arglistig) getäuscht/betrogen.

Kommentar von MariaWannhoff ,

ja das ist auch meine Meinung. Aber zählt das jetzt noch mit den Bremsen, denn die wurden nun teuer repariert.

Kommentar von Rosswurscht ,

Frag mal nen zweiten Anwalt, evtl. sogar nen dritten. Wenn alle drei nein sagen hmmm dann ises wohl so. Wobei ich mir das nicht vorstellen kann.

Kommentar von MariaWannhoff ,

okay euch erstmal vieln dank ffür die antworten

Antwort
von troublemaker200, 6

Händler oder privat? Warum wart ihr nicht vor dem Kauf mit der Karre beim TÜV oder Werkstatt? Jetzt bist du in der Pflicht Beweise beizubringen.

Antwort
von marcussummer, 17

Wenn der Händler nachweislich diese Zusicherung gegeben hat, habt ihr eine Zusatzvereinbarung, welche offenbar nicht eingehalten wurde. Die muss sich der Verkäufer zurechnen lassen. Und ist insofern auch bei ansonsten wirksamen Gewährleistungsausschlusses in der Haftung (Gewährleistung). Das Problem wird der Nachweis dieser Aussage sein. Aber da wird euer Anwalt sicherlich deutlich näher am Sachverhalt sein als wir hier im Forum...

Kommentar von MariaWannhoff ,

Leider hat der Händler schon beim Kauf gesagt, er übernimmt keine Garantie für mögliche schäden. Und schon ist er raus aus der Nummer

Kommentar von marcussummer ,

Das ist rechtlich gesehen Quatsch. Entweder jemand gibt eine Zusage, dann haftet er (oder der Vertragspartner) auch dafür. Oder er will nicht haften - dann darf er auch nichts sagen.

Antwort
von ThadMiller, 19

Privat, Händler, Privat, Händler... ich blick nicht durch.

Kommentar von marcussummer ,

Wahrscheinlich im "Kundenauftrag". Und möglicherweise verkauft der Händler nur auf diesem Wege um die Gewährleistung zu umgehen...

Antwort
von FGO65, 16

Von Privat. Der Händler

Was denn nun ????

Kommentar von MariaWannhoff ,

Von Privat. Wir haben uns ein Anwalt genommen, aber laut seiner meinung keine Chance.

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