ich war gestern seit drei wochen mal wieder sporteln und hab richtig gas gegeben, obwohl ich eigentlich gestern insgesamt zu wenig gegessen habe (besonders früh, dafür nachmittags ne normale portion nudeln, etwa 2 h vorm sport), abends hatte ich dann schon kreislaufprobleme, heute ist der kreislauf zwar besser, aber dafür hab ich tierische kopfschmerzen.
natürlich seid ihr alle keine mediziner, aber weiß jemand, ob es überhaupt möglich ist, sich beim sport derart zu überanstrengen, dass man kreislaufprobleme oder kopfschmerzen bekommt, oder sollte ich lieber direkt zum arzt, weil das eher was anderes davon unabhängiges ist, zB erkältung, wetterfühligkeit...
also ich stand gestern 30 min auf dem laufband, dann hab ich fünf geräte krafttraining gemacht und dann nochmal 20 min fahrrad mit vollgas. kann das einfach nur mineralmangel sein?
ihr braucht mir auch gar nicht erst sagen, dass ich zum arzt soll, wenn es morgen nicht besser ist, werde ich das auf jeden fall tun!

Auf jeden Fall kann das sein, denn wie Du selber sagst hast Du voll Gas gegeben und zuvor nicht so viel gemacht. Trinke viel und schone Dich heute und morgen noch etwas, dann würde ich wieder ganz moderat mit dem Training beginnen.
Na klar kann das sein, wenn der Körper nicht genug Energie in Form von Mineralstoffen hat!
Es ist immer besser, an 5 Tagen jeweils eine Stunde Sport zumachen, als einmal die Woche 5 Stunden am Stück. Wenn Du einige Wochen nichts gemacht hast, solltest Du nicht gleich einen Marathonlauf machen! Deine Ernährung solltest Du auch etwas optimieren. Iss lieber morgens etwas mehr! Kurz vor dem Training solltes Du aber nicht zu viel essen, mach das dann lieber hinterher. Vllt hättest Du auch nur einfach etwas später mit dem Training anfangen sollen. Dein Körper war mit dem Verdauen beschäftigt, und wurde dann durch das Training überlastet!! Übrigens können Deine Kopfschmerzen auch vom Wetter kommen. Vllt mal untersuchen lassen, ob Du wirklich ein Mineralmangel hast. Aber vllt hast Du Dich irgendwo angesteckt und das ist bis jetzt noch nicht richtig ausgekommen, auch das kann einen belasten.

Selbstverständlich kann man Sport auch übertreiben...die Folgen sind dann: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Schwächung des Immunsystems etc.
DH, man ist dann auch verletzungsanfälliger!

Naja das liegt wohl eher daran, dass du zu wenig gegessen oder getrunken hast. Man kann wenn man fit ist locker mehrere Stunden am Tag trainieren. Zudem änderte sich das Wetter und andere faktoren, die dich beeinflussen könnten.
Übertrainieren tut man in meinen Augen nur wenn man wirklich jeden tag wie ein Besessener trainiert und dabei auch noch Arbeit, Familie und Freunde vernachlässigt...
Kreislaufprobleme oder übersäuerung sind normal und verschwinden wenn man Fit und mit Routine im Training ist...
ich meinte doch mit übertreiben nur den körperlichen aspekt. also für arbeit/freunde usw vernachlässigen bin ich eh nicht diszipliniert genug, mehr als maximal dreimal die woche sporteln ist nicht drin... (hätte ich auch kein bock mehr).
Lynx77 am 2. April 2009 12:12 Also solange deine Muskeln nicht deine Bewegungen behindern brauchst du keine Angst haben. In Trainingslagern habe ich auch schon öfters trainiert bis ich mich übergeben musste. Wenn man danach genug Erholung bekommt ist man fit wie nie zuvor und die grenze zum inneren Schweinehund liegt von da in immer weiter hinten^^
Hört sich jetzt vielleicht doof an, aber Kampfsportforen empfehlen nach dem Training Kirschsaft zu trinken. Der Haushalt wird so wieder gedeckt und nach exessiven Trainings geht sogar der Muskelkater schneller weg! Also mir hilfts! Probiers mal aus!

Man soll's nicht übertreiben
jaaa... das weiß ich jetzt auch... :/

Ich nehme mal an, dass Du bis vor 3 Wochen nicht sehr viel getan hast. Also völlig untrainiert warst. Dann geht das zwangsläufig schief! Wo - der Körper sucht sich eine oder mehrere Schwachstellen. Mein Rat: Fang bescheiden an! Z.B. Power-Walking. Steigern kann man noch immer. http://astore.amazon.de/herb33-21/detail/3774233365
Aber selbstverständlich !!
Ich war früher Leistungssportler, glaubte überall topfit zu sein und hatte mir wegen dieses Irrglaubens diverse Verletzungen u.ä. eingefangen ! Damals (früher 60er Jahre) gab's noch keine Trainingskontrollmöglichkeiten; die moderne Sportmedizin steckte noch in ihren Kinderschuhen. Oft zog ich mir Muskelverhärtungen zu oder ging minutenlange Sauerstoff-Schuld ein (ohne zu wissen warum !).
Das Schlimmste: Auf dem Watt der Norseeküste lief (heute sagt man: joggte) ich ohne Konditionsmängel einmal vier Stunden "am Stück" - problemlos. Ab dem Folgetag musste ich von meinen Eltern drei Wochen lang zur Schule gefahren werden: ich hatte sämtliche Muskeln, Bänder und Sehnen in Fußgelenknähe überbeansprucht und konnte nicht mehr gehen !!
Gruß - paulklaus

Ja, viele Essgestörte benutzen Sport als Ersatzdroge...:-(((