Lotusblume12 am 23.07.2007 um 20:48 Uhr
Bei viele kleine Unternehmen kann ich mir vorstellen, dass sie die Geheimcods, der Arbeitszeugnisse nicht kennen und unter Umständen es gut meinen aber schlechte Zeugnisse ausstellen. Was denkt ihr?
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in größeren firmen wird man diese codes kennen, die arbeiten alle auch mit unternehmensberatern zusammen.
der kleine handwerker stellt aber schnell mal ein wohlwollendes zeugnis aus ohne die kenntnisse.
und kann dadurch natürlich auch falsch zeugnis leisten.
Du hast Recht. Leider wird hier manchem Arbeitnehmer viel Unrecht getan. Durch Fehlauslegung von schlecht geschriebenen Arbeitszeugnissen. Deshalb sollte auf dieses Codetheater auch nicht so viel Wert gelegt werden. Und es wird von guten Unternehmen auch nicht viel Wert darauf gelegt. Viel wichtiger ist das persönliche Auftreten beim Vorstellungsgespräch.
Lotusblume12 am 23. Juli 2007 21:02 So sehe ich das leider nicht, da ja erst mal die Bewerbung und Zeugnisse vor einem liegen. Der mit einem "schlechten Zeugnis" bekommt ja gar keine Chance eingeladen zu werden. Mir ist das nur gerade im Zusammenhang mit dem Lebenslauf eingefallen, bei uns ist ein nicht unterschriebener Lebenslauf ein "Mangel". Auch wenn es nur aus Unkenntnis basiert und keiner ein Unrechtsbewüßtsein hat, diesbezüglich. LG Lotusblume
@lotusblume: wenn bei euch keiner weiß, dass lebensläufe nicht mehr unterschrieben werden müssen, solltet ihr eure personalabteilung wieder mal zu einem auffrischungslehrgang oder auf schulung schicken.
Michael07 am 23. Juli 2007 21:24 @xyungeloest: Leider kleiner Fehler. Lebensläufe werden unterschrieben, da man mit der Unterschrift die Richtigkeit der Angaben bestätigt. Empfehle einen kleinen Informationsbesuch in einer Personalvermittlungsagentur oder bei einem Arbeitsrechtler (Jurist). ;-)
Hallo Lotusblume! Mit einem schlechten Zeugnis hat man schlechte Karten, da hast du natürlich Recht. Davon spreche ich auch nicht. Ich spreche von der Kaffeesatzleserei bei Zeugnissen, die grundsätzlich passen. Und hier wird - z. B. nach meiner Erfahrung - dann mehr Wert auf das persönliche Gespräch gelegt. Wenn die anderen Voraussetzungen, wie Ausbildung, Praxis, erkennbares Potential, ansprechende Bewerbung etc. passen. lg occident.
schurke am 23. Juli 2007 21:37 Dei meisten Firmen, verfahren gar nicht mehr danach, da es ja auch keine "Geheimschrift" mehr ist.
es gibt halt bestimmte Wortfolgen, auf die man achten sollte, die sind aber normalerweise allseits bekannt.
Oh ja, bei Rechtsanwälten ist der Code bekannt aber da ist es auch so, dass sie sich bei dem ehemaligen Arbeitgeber erkundigen.
Also davon kannst du ausgehen. 99% wissen was das heißen soll was in deinem zeugnis steht und die meisten erkundigen sich in deinem vorherigen betrieb.
Es gibt Branchen, wo man das noch sehr gut kennt, z.B. in der mittleren und gehobenen Gastronomie. Es gibt aber auch viele Betriebe, die das nicht mehr genau kennen. Sie kennen nur noch bestimmte Floskeln.
Meine Erfahrung aus frueherer Taetigkeit ist die, dass alle groesseren Unternehmen nach dem Code urteilen. Gute Personalchefs achten aber auf Qualifikation und persoenlichen Eindruck, betrachten das Zeugnis als zweitrangig, verstaendigen Bewerber (hoffentlich), dass Auskuenfte eingeholt werden. Kleine Betriebe, Handwerker kennen Code bestimmt nicht, lesen aber auch Zeugnisse voellig anders, lassen sich von ganz andern Eindruecken leiten. Schweiz z.B auch eine Probewoche nicht unueblich im Handwerk. Gruss von der Insel bei 36 Grad.
Hier kann man sich schlau lesen, wie ein Arbeitszeugnis aussehen sollte: http://www.arbeitszeugnis-info.de/index_visit.htm?inhalt02-index

Man kann davon ausgehen.
Es gibt sogar Weiterbildungskurse für Führungskräfte, in denen einem beigebracht wird, wie so ein Zeugnis auszusehen hat und was drin stehen darf bzw. muss. Grund ist hier wieder ein Gesetz wie von INDY72 schon erwähnt. Steht etwas negatives in Zeugnis, kann man das Zeugnis anfechten und der Arbeitgeber muss es ändern.
Ob der Code heute noch als Geheim betrachtet werden kann, wage ich zu bezweifeln, da es mittlerweile eine unüberschaubare Menge an Literatur zu diesem Thema gibt und auch im Internet genügend Hinweise existieren.
Die Seite http://www.focus.de/jobs/bewerbung/arbeitszeugnisnid40946.html zeigt einen interessanten Artikel zu diesem Thema.
Für die drei weiterführenden Links unter "Google-Anzeige" verkneife ich mir jetzt mal einen Kommentar.
Den Link "Vorsicht!: Darauf sollten Sie achten" am Ende des Artikel kann ich nur empfehlen, da in diesem Artikel und den weiteren 14 Unterpunkten/Seiten alle Fragen zum Arbeitszeugnis beantwortet werden.
wenn etwas geheim wäre, würde es ja niemanden nutzen da andere es ja nicht entschlüsseln könnten. Abgesehen davon sind verstecke Codes so weit ich weiß eh nicht mehr erlaubt und im Prinzip ist sowas auch Schwachsinn. Im übrigen weiß doch heute keiner mehr ob die Zeugnisse nicht nachträglich anwaltlich schön geschrieben worden sind oder nicht
Michael07 am 24. Juli 2007 20:52 Hallo Mismid, solche Dinge erkennt ein Personalbearbeiter am Datum.
Hat der Arbeitnehmer im Januar die Firma verlassen und das Arbeitszeugnis hat ein Datum vom Oktober, so geht jeder Personalbearbeiter davon aus, das es um das Zeugnis einen Rechtsstreit gab.
Dies ist dann ein dicker Minuspunkt. Egal ob es stimmt oder nicht, da der Bewerber nicht über solche Sachen Auskunft geben muss.
Formulierungen oder Codes sind auch weiterhin erlaubt, solange sie positiv wirken.

Echte Geheimcodes gibt es nicht! Die Arbeitszeugnisse müssen allerdings laut Gesetz "wohlwollend und wahrheitsgemäß" sein, was einer Quadratur des Kreises entspricht. Jeder , der einen scharfen Verstand und etwas Sprachgefühl besitzt, kann jedoch deurch die oft fiesen Formulierungen durchsteigen und, wenn er sie fies findet, eine Änderung fordern. Allerdings kennen sich viele Personalverantwortlichen und Chefs mit den sprachlichen Gpflogenheiten der Peofi-Personaler nicht aus, wudrunter deren untergene zu leiden haben.
Lotusblume12 am 23. Juli 2007 21:09 Es gibt schon ganz echte Geheimcods, leider legt der eine oder andere es unterschiedlich aus, weil er/sie glaubt den Code zu kennen, das ist aber wohl denn doch nicht immer so. LG Lotusblume
Indy72 am 23. Juli 2007 22:38 Wenn jemand die üblichen Floskeln nicht durchschaut, dann darf er daraus auch einen geheimnisvollen Code machen!
;-)
Tatsache ist weiterhin, dass man bei Arbeitszeugnissen viel "zwischen den Zeilen" lesen kann. Man sollte also schon bei seinem Arbeitszeugnis auf gewisse Formulierungen achten: z.B. zu meiner "vollen Zufriedenheit" oder zu meiner "vollsten Zufriedenheit" oder er/sie "hat sich bemüht". Es gibt noch etliche ähnlche Beispiele. Natürlich ist letztendlich ausschlaggebend, welchen Eindruck man bei einem Vorstellungsgespräch hinterlässt. Jedoch: Ist das Arbeitszeugnis allzu negativ, wird man zu einem Gespräch erst gar nicht eingeladen. Es gibt etliche Bücher, in denen diese Wortformulierungen in Arbeitszeugnissen erläutert werden. Man muss also schon sein Zeugnis richtig lesen können, um sich bei dem Arbeitgeber evtl. zu beschwerden.

Doch, es gibt einen "Code" aus Standardformulierungen, geheim ist der allerdings nicht
Schreiben auch Kleinbetriebe codierte Zeugnisse, wobei der Begriff "Fachsprache" hier wohl angemessener wäre.
Kann ich beim Lesen von Zeugnissen sehr gut unterscheiden, ob eine Formulierung im Zeugnis beabsichtigt war oder aus Unkenntnis der Fachsprache heraus entstanden ist; letzteres wird mich also nicht hindern, den Bewerber, die Bewerberin einzuladen, wenn das Profil paßt.
Gucke ich - vorausgesetzt das Bewerberprofil ist interessant - auch bei "codierten" Zeugnissen sehr genau, worin ggf. die Kritik des vorherigen Arbeitgebers bestand und ob diese überhaupt relevant ist für mein Stellen- und Persönlichkeits-Anforderungsprofil.
Selbstverständlich wissen alle Bescheid.. Man schaut die Menschan allgemein immer für dümmer an als sie eigentlich sind. Das Beste Beispiel sind die Politiker.. die uns ja auch laufend für dumm verkaufen wollen. Nach der Abschaffung des Geldes gelten andere Werte. Ich habe mal ein Buch darüber geschrieben es trägt den Titel INSEL ERDE Liebe Grüsse Jesus
Lotusblume12 am 1. August 2007 20:35 Wer bist du denn bitte, nun bin ich ja echt mal neugierig. Du scheinst alte Fragen, bzw. Antworten abzuarbeiten, lächel. Mit den Zeugnissen sehe ich anders, ich habe Zeugnisse, die ich keinem vorlegen kann, nicht weil sie mich schlecht beurteilen, sondern weil so viele Rechtschreibfehler drin sind und von Code`s war damals auch noch keine Rede. Ich behaupte einfach mal, in einem Familienbetrieb sind die Kenntnisse nicht immer da. Ohne jemand als Dumm zu beurteilen. LG Lotus
deinem profil nach willst du eine welt ohne geld. freue mich auf ein kostenfreies exemplar deines buches.
Nun ich habe eine Kurzfassung vom SINN DES LEBENS in meiner HP Die Airpower Seite. Link http://freenet-homepage.de/airpower/ reduziert aufs Wesentliche in 3 Sprachen. Mein Buch Insel Erde habe ich selber finanzieren müssen. Wie auch der Verlag mit zig tausend Vorabexemplaren. Gesamtkosten ca. 20 000 Euro. INSEL ERDE muss deshalb vom Buchhandel bezogen werden. Ich kann die Bücher nicht selber drucken und verteilen.
Aber die Erstgedanken in SINN DES LEBENS..sollten eigentlich als Anstoss genügen. Nachher ist irgendwann selber denken angesagt. :-)) Liebe Grüsse Jesus