Frage von Neutralis, 98

Kann man eigene psychische Störungen durch selbstständiges nachdenken bekämpfen?

Antwort
von michi57319, 69

Je nach Störung und deren Ausprägung ist das möglich, ja.

Wenn man sich selbst gut beobachten kann und selbst reflektieren kann, kann man sich auch Übungen aneignen, um das eigene Verhalten zu ändern und die Störung beseitigen.

Ich habe das erfolgreich schon geschafft. Nicht in allen, belastenden Themen, aber doch in einigen.

Es braucht Konzentration auf sich selbst und den Willen, sich selbst zu erkennen. Hilfe von außen in Form von Hörbüchern, oder auch normalen Büchern, darf man dabei durchaus in Anspruch nehmen.

Antwort
von Schokolinda, 33

nein. wenn man das kann, hat man keine psychische störung, sondern ein ganz normales problem.

eine psychische störung hat krankheitswert, geht z.b. auf ein verschobenes transmitterverhältnis im gehirn zurück.

eine abgrundtiefe antriebslosigkeit, die bei depression entsteht, oder auch schlafstörungen, überwindet man nicht durch nachdenken.

Kommentar von ichinberlin ,

Das ist so nicht ganz richtig. Bedenken Sie Ursache und Wirkung, nur kleine Anregung 

Kommentar von Schokolinda ,

solche "Anregungen" finde ich daneben. es wird geheimnisvoll angedeutet, dass meine antwort falsch sein soll. in der Unbestimmtheit des kommentars liegt dabei die eigene Sicherheit: man hat ja nichts gesagt und daher auch nichts falsches gesagt.

Ursache und Wirkung bei psychischen Störungen ist für viele Patienten ein großes Thema. aber man wird oft dahinkommen festzustellen: eine eindeutige Ursache, die zwingend den ausschlag gab, wird man nicht finden.

Antwort
von mexp123, 98

Ja teilweise bestimmt. Jedenfalls wenn die Störung noch nicht so tief verankert ist, dass sie das komplette denken übernommen hat.
Aber wenn man zB Phobien anschaut, wenn man sich selbst davon überzeugen kann, dass diese unbegründet sind, kann man die selbst überwinden

Antwort
von PoisonArrow, 40

Ja, das geht.

Wer sich in professionelle Hilfe begibt, bekommt den Lösungsweg aus seinen Problemen vorgegeben, bzw. kriegt Unterstützung, diesen zu finden.

Wenn Du stark genug bist und selbst-analytisch denken kannst, hast Du eine Lösung ggf. selbst gefunden, Deine Situation in den Griff zu bekommen.

Ganz sicher schafft das nicht jeder, doch wer es gepackt hat, ist besser dran als alle anderen, die sich in Behandlung begeben mussten.

Grüße, ----->

Kommentar von Neutralis ,

Nette Idee, mit dem Pfeil.

Kommentar von PoisonArrow ,

thx  ^^

Antwort
von howelljenkins, 59

nur begrenzt. es ist ja durchaus teil einer therapie, sich selbst mit den eigenen problemen zu beschaeftigen und loesungen zu suchen. ganz ohne anleitung ist das freilich noch mal eine ecke schwieriger.

abhaengig davon, was man hat, kann sicherlich ein teilerfolg auch ohne behandlung erreicht werden.

Antwort
von Schokogirly, 47

Wenn du eine wirkliche psychische Störung hast, wirst du sie allein durch selbstständiges Nachdenken nicht bekämpfen können.

Du brauchst allerdings während einer Therapie durchaus den eigenen starken Willen aus dem ganzen heraus zukommen, aber alleine wirst du es nicht schaffen.

Alles Liebe! :)

Antwort
von mkakmk, 61

Eine psychische Störungen ist den meisten nicht bewusst. Wenn der Betroffene jedoch dem bewusst ist, dann ist das sehr Vorteilhaft. Jedoch selber die Psyche zu bekämpfen halte ich nicht für machbar. Denn diese psychischen Einschränkungen verhindern das. Das "Nachdenken" Wird da auch nicht viel nützen, da man wie gesagt durch die Psyche eingeschränkt ist.

Antwort
von Jersinia, 52

Wenn das geht, dann ist es keine psychische Störung.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten