Frage von wmsieger, 42

Kann man durch permanente Angst und Panikattacken einen Schlaganfall erleiden?

Angenommen man wird zu irgendetwas "gezwungen" bzw. solange bedrängt es zu tun bis man es tut. Und man hat kurz davor Panikattacken und extreme Angst. Könnte dies dann zu einem Schlaganfall führen?

Antwort
von Schokolinda, 42

es wird oft gesagt: Person x ist schuld an meinem Schlaganfall, weil x mir so einen stress gemacht hat.

ignoriert wird dabei, dass ein Schlaganfall in der regel eine Vorgeschichte hat- aus schlechter Ernährung, zu wenig Sport, rauchen, hohem blutdruck- Sachen eben, die die Gefäße schädigen und so das schlaganfallrisiko fördern.

es gibt auch die Möglichkeit, dass ein missgebildetes gefäß platzt und einen Schlaganfall verursacht- das ist aber im vergleich zu dem vorgenannten Szenario, das zu einer Ischämie führt, eher selten.

missgebildete Gefäße platzen eher, wenn der Blutdruck zu hoch ist. der Blutdruck geht aber durch eine menge dinge nach oben, nicht nur bei einer panikattacke. du kannst die treppe hoch gehen, dich bücken oder rad fahren und einen Schlaganfall erleiden.

also kann man nicht sagen, dass derjenige, der dir zugesetzt hat, am Schlaganfall schuld wäre. zumal es sicher nicht seine Absicht war, einen Schlaganfall auszulösen- denn nur wenn man etwas gewollt und absichtlich herbei geführt hat, ist man auch schuld an dem Ereignis.

du solltest dich lieber danach erkundigen, wie du dich gegen die Person wehren oder dich zumindest vor ihr schützen kannst.

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