Ich weiß schon, auch ein neuer Heizkörper hat erstmal seinen Preis, der sich dann amortisieren muss. Aber es geht mir darum, ob das Alter der Heizkörper selbst bei einer Zentralheizung irgend einen Einfluss auf den Verbrauch bzw. die Heizkosten hat (z.B. durch bessere Leitfähigkeit o.ä.), oder ob dies einzig und allein vom Brenner abhängig ist.

Neuere Heizkörper haben z.B. einen geringeren Wasserdurchfluß, das macht sich schon bemerkbar.
LG....strick

Die Leitfähigkeit ist weniger das Problem, als z.B. der Konvektionsanteil. Ja, es kann was bringen, weil dann die Heizungspumpe nicht so viel umwälzen muss. Nicht so viel allerdings, wie eine neue Heizung mit besserem Wirkungsgrad.
strick4a am 10. März 2008 19:19 ...obligatorisches DH....

Nicht die neuen Heizkörper sparen kosten (zumindest nicht wesentlich), sondern der moderne Heizkessel. Wenn du bessere Heizkörper bzw. solche mit besserem Wirkungsgrad hast, wird die Wohnung nur schneller warm.
Energie sparen kann man z.B. durch richtiges Lüften und durch niedrige Thermostateinstellung.
Ich weiß ja, wie man grundsätzlich Heizkosten spart, aber es geht mir darum, ob insbesondere auch ein neuer Heizkörper dabei eine Rolle spielt!
fourseasons am 10. März 2008 20:41 Es ist nur möglich, wenn man einen großflächigen Heizkörper anschafft und auf Niedertemperaturheizung umstellt. Aber auch da spart man nur minimal.
Da werfe ich einfach mal den http://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz in den Raum. Ob du einen Heizkörper aus der Wikingerzeit oder einen Nagelneuen hast ist egal, was die Kosten angeht. Bei dem neuen wird die Wohnung eventuell schneller warm, und er sieht besser aus.
Auch in einem Mehrfamilienhaus (18 Parteien)mit gemeinsamer Zentralheizung?
Die Beantwortung dieser Frage überlasse ich @Luise, die hat da wesentlich mehr Ahnung wie ich und vor allen Dingen mehr Däumchen verdient wie meine lapidare Auskunft!!
Das ist aber zu viel der Ehre Stricka. Wenn das für alle Wohnungen gemacht wird, dann bringt es was. Falls du das für eine Einzelwohnung beabsichtigst, dann hängt es davon ab, wie die Wärme gezählt wird (Durchflusszählermessung im Heizraum oder Verdunsterröhrchen, oder pauschal..). Bei der Durchflusszählermessung müsste es eigentlich viel bringen, weil die Wärme im neuen Heizkörper mit mehr Konvektionsanteil besser verteilt wird, die Wärme im Raum vom Thermostatventil festgestellt dazu führt, dass das Ventil drosselt und der Wärmedurchfluss stoppt. Bei Verdunsterröhrchen wäre ich mir da nicht so sicher und was bei Pauschalabrechnung passiert, das weißt Du selber.
Bis vor kurzem hatten wir Verdunsterröhrchen, seit ca. 1 Woche jetzt so Dinger mit einem Fensterchen mit digitaler Anzeige ( :-( genauer kann ich es nicht beschreiben), das geht wohl von der Funktionsweise in die Richtung der Verdunsterröhrchen, soll aber präziser sein.