Frage von okaybad, 30

Kann man durch Körpereigenes Adrenalin eine Überdosis bekommen?

Ich weiß das der Körper bestimmt nicht so viel Adrenalin produziert das man sterben könnte aber ab wie viel mg/g stirbt man?

Expertenantwort
von WildTemptation, Community-Experte für adrenalin, 26

Nein, durch vom Körper selbst produziertes Adrenalin (ohne Vorbelastung z.B. durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ohne Einwirkung von Außen) kann man nicht sterben. Eine Überdosis kann man sich nur zuziehen, wenn man sich Adrenalin spritzt, wie es z.B. bei der Behandlung eines anaphylaktischen Schocks eingesetzt werden kann.

Allerdings, und das ist das gefährliche am Adrenalin, kann man besonders in solchen Situationen an Erschöpfung sterben. Wenn du lange Zeit stark unter Adrenalin stehst, spürst du keine Schmerzen und keine Warnsignale deines Körpers. Aber irgendwann sind die Reserven nun mal aufgebraucht. Man kann einfach zusammenbrechen, aber es kann auch bis zum Tod führen. Aber natürlich kommt das heutzutage so gut wie nie vor.

Kommentar von okaybad ,

Das ist aber künstliches Adrenalin und nicht körpereigenes , das sind 2 unterschieliche substanzen

Kommentar von WildTemptation ,

Lies nochmal den ersten Absatz meiner Antwort.

Kommentar von okaybad ,

Sry

Antwort
von wewog, 23

Ich bin kein Arzt, aber ich glaube nicht, dass man durch körpereigenes Adrenalin sterben kann, dazu müsste Adrenalin schon noch gespritzt werden. Das kann übrigens durchaus passieren, z.B. beim Zahnarzt. Da die Betäubung kombiniert mit Adrenalin besser wirkt, sind die "stärkeren" Betäubungsspritzen meist nur mit Adrenalin angereichert.

Aber wie gesagt: körpereigenes Adrenalin ist eigentlich dazu da, den Organismus in Stress-Situationen zu pushen und - evolutionstechnisch bedingt - wachsamer und bereitschaftsfähiger zu machen. Eine tödliche Folge wäre ja kontraproduktiv.....

Falls jemand an Stress stirbt - sowas soll ja vorkommen - dann liegt das meist nicht (nur) am Adrenalin, sondern an Begleiterscheinungen wie Zusammenziehen der Blutgefäße und damit verbundene Kreislaufkomplikationen wie Herzinfarkt.

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