Eine Freundin von mir wird in der Arbeit gemoppt und würde jetzt gerne einen Anti-Mobbing-Kurs absolvieren, bei dem man lernt sich dagegen zu wehren. Für sie wäre es aber wichtig dass sie die Kosten zumindest als Werbungskosten ansetzten könnte. Kann sie das?
Zunächst mal: das weiß ich nicht.
Dann: man sollte im Leben Prioritäten setzen: Schikanen am Arbeitsplatz sind eine schlimme Sache; der Kurs hilft hoffentlich, sich dagegen zu wehren. Ist es da nicht zweitrangig, ob man die Kosten auch noch von der Steuer absetzen kann? Hunderte von Euro wird er doch nicht gerade kosten!
Letztens: am besten Bescheid über diese Frage wissen sicherlich die Anbieter dieses Kurses, denn ihnen ist bekannt, wie qualifiziert ihre Kursleiter sind und ob ihr Kurs als berufliche Fortbildungsmaßnahme anerkannt wird oder nicht.
Allerletztens wünsche ich Deiner Freundin viel Mut, um in ihrer Firma etwas zu ihren Gunsten bewegen zu können!
Frag doch das zuständige Finanzamt, denn die müssen das doch letztendlich absegnen.
Aber große Hoffnungen kann ich dir nicht machen.
Verhaltenskurse werden bestimmt nicht vom Finanzamt subventioniert. Sie sollte das Geld lieber für Bewerbungen investieren um eine neue Stelle zu bekommen. Auch wenn sie vielleicht lernt damit umzugehen, sich zu wehren, macht die Arbeit wirklich noch Spaß?
Oh je das weis ich nun wirklich nicht, aber man kann ja mal bei einem Steuerberater nachfragen oder vielleicht bei der AOK! Denn Mobbing kostet auch schließlich die Kasse viel Geld.