Kann man die Inexistenz Gottes belegen?

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24 Antworten

Nein, die Inexteistenz kann grundsätzlich nicht bewiesen werden.

Es kann nur die Existenz von etwas nachgewiesen werden. Gibt es jedoch für die Existenz von etwas keine Belege, keine konkret überprüfbaren Beweise, darf angenommen werden, dass es nicht existiert. Deshalb ist der korrekte atheistische Satz ja nicht "es gibt keinen Gott", sondern "es gibt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keinen Gott".

Die Sache mit der Nichtbeweisbarkeit von Nichtexistenz wird sehr schön in bestimmten anderen Bildern erläutert. Berühmt ist Sagans "Drache in der Garage". Ich behaupte, in meiner Garage sei ein Drache. Kannst du beweisen, dass dem nicht so ist? Du könntest nachschauen. Wenn du dann nichts siehst, würde ich sagen, der Drache sei unsichtbar und nur Gläubigen sichtbar. Und schwupps, sind wir da, wo der Glaube beginnt.

Ebenso könnte ich behaupten, dass du mir tausend Euro schuldest. Du kannst nicht beweisen, dass dem nicht so ist. Dennoch würde kein Richter der Welt dich dazu verurteilen, mir das Geld zu geben, bloß weil ich sage, dass du es mir schuldest. Man würde selbstverständlich von mir, von demjenigen, der die Schuld behauptet, verlangen, zu beweisen, dass du mir tatsächlich Geld schuldest. Kann ich derartige Bewesie nicht vorlegen (etwa Quittung, Filmaufnahmen der Geldübergabe und so weiter), wird logischerwesie davon ausgegangen, dass diese Geldschuld nicht existiert.

Es gilt eben, wie ich eingangs erwähnte, dass dejenige, der die Existenz von etwas behauptet, in der Beweispflicht steht. Nicht jedoch derjenige, der das nicht tut.

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Die Inexistenz eines Gottes kann genausowenig bewiesen werden wie die Inexistenz von Zeus oder dem fliegenden Spaghettimonster.

Was die "positiven Indizien" betrifft, müsste man erstmal konkret nachfrage, um welchen Gott es eigentlich geht. Geht es um den biblischen Gott oder einen der modernen selbstgemachten Götter, die mit dem biblischen nicht mehr viel zu tun haben. Den biblischen Gott kann man leicht als menschliche Vorstellung und nicht als Realität entlarven.

Bei einem der tausenden selbstgebastelten Götter ist das alleine deswegen schwierig, weil der betreffende Gläubige seinen individuellen Gott erstmal exakt beschreiben müsste, um konkret darauf eingehen zu können.

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Kann man nicht belegen. Brentano beschreibt das Problem bereits vor über 100 Jahren recht einsichtig. Er schreibt:

„Jedes psychische Phänomen ist durch das charakterisiert, was die Scholastiker des Mittelalters die intentionale (auch wohl mentale) Inexistenz eines Gegenstandes genannt haben, und was wir, obwohl mit nicht ganz unzweideutigen Ausdrücken, die Beziehung auf einen Inhalt, die Richtung auf ein Objekt (worunter / hier nicht eine Realität zu verstehen ist), oder die immanente Gegenständlichkeit nennen würden. Jedes enthält etwas als Objekt in sich, obwohl nicht jedes in gleicher Weise. In der Vorstellung ist etwas vorgestellt, in dem Urteile ist etwas anerkannt oder verworfen, in der Liebe geliebt, in dem Hasse gehasst, in dem Begehren begehrt usw. Diese intentionale Inexistenz ist den psychischen Phänomenen ausschließlich eigentümlich. Kein physisches Phänomen zeigt etwas Ähnliches.“

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Natürlich.

Allein die Geschichte des Glaubens beweist dass es Gott nicht geben kann.

Das Wort "Gott" entstand in antiken polytheistischen Religionen, wurde vor 3.000 Jahren von den Juden in Gestalt des Monotheistischen Gottes übernommen, dann von den Christen vor etwa 2.000 Jahren weiterverarbeitet und vor 1.400 Jahren nochmal von den Moslems neu interpretiert.

die Menschheit selber gibt es aber schon seit 2.000.000 Jahren. Lustig dass erst seit 5.000 Jahren ein Wort existiert dass "Gott" überhaupt beschreibt.

Weiters soll Gott die Existenz erschaffen haben. Um ein System zu erschaffen muss man sich aber ausserhalb davon befinden. Sprich Gott befindet sich ausserhalb der Existenz und ist somit nicht existent.

Was für Ansätze bringt denn dein Lehrer? Wäre interessant das zu lesen.

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Kommentar von 0815Interessent
02.02.2016, 11:52

Nur weil es das Wort Gott nicht seit Anbeginn gibt, heißt das nicht, dass es ein Überwesen nicht schon vorher gegeben hat.

Und wir sprechen hier von einem Überwesen außerhalb unserer weltlichen Logik und des weltlichen Systems, da greifen so logische Gedankenspiele nicht wirklich

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Nein kann man nicht. Es gibt keinen Beweis, der die Inexistenz Gottes belegt. Wenn es einen allgemein gültigen Beweis gäbe, dann würde es den Glauben, die Religionen und die Kirchen nicht mehr geben.

Im Gegenzug muss man aber auch fairerweise eingestehen, dass es auch nur philosophische Beweise für die Existenz Gottes gibt - also keinen naturwissenschaftlichen und allgemein gültigen Beweis.

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man kann........ist sogar ganz einfach.........man muss nur endlich mal die augen auf machen und sich die geschichte und entstehungsgeschichte der religionen und götter ansehen...........machen gläubige jedoch nicht, denn sonst würden sie sich selbst widerlegen und ihr leben hätte keinen sinn mehr...........stattdessen belügen sie sich nur selbst, beten ein monster als gott an, der eigentlich der teufel selbst wäre, laut den eigenen schriften im alten testament und sind somit zu feige, ein eigenständiges leben zu führen, ohne einem überwesen gefallen zu müssen...........zudem haben sie angst vor der endgültigkeit des körperlichen todes und haben sich somit ein belohnungssystem für ihren glauben/leben erschaffen..........

dabei muss man nur mal die märchen des monotheismus mit älteren und vorhandenen mythen der ägypter und sumerer vergleichen und man sieht erstaunliche dinge..........denn viele märchen im monotheismus kommen in älteren mythen auch vor, aber mit ganz anderem hintergrund und vor allem, ganz anders beschrieben.........bestes beispiel ist die "hölle", eine erfindung des monotheismus, jedoch im unterweltsbuch der ägypter mit ganz anderem hintergrund..........*g*

viele dinge aus den märchenbüchern des monotheismus sind schon längst widerlegt, z.b. der geburtsort, das geburtsdatum von jesus, das märchen der drei heiligen könige oder auch die existenz von frauen, die der gottessohn angeblich nicht hatte.........*g*, die wahrehit über jesus sieht ganz anders aus, er war nämlich der anführer einer untergangssekte, denn sein verein, den er nach dem tod von johannes übernahm, hatte schon vor 2000 jahren damit geprahlt, dass der weltuntergang bevorsteht...........nach heutigen gesichtspunkten wäre jesus ein terrorist und zudem hatte er viele frauen, von denen er sich sogar aushalten ließ und die "bedingungen" für eine aufnahme in seine sekte sind identisch mit den heutigen, denn man musste sein gesamtes vermögen abtreten und das eigene leben hinter sich lassen, also mit allen freunden und seiner familie brechen.............die meisten anhänger rekrutierte er auch oft nur unter denen, die sowieso keine lobby hatten und die niemand wollte, denn sie konnte er am einfachsten für seine untergangstheorien und fast schon terroristischem verhalten gewinnen........

so zieht sich dass durch sämtliche glaubensgruppen des monotheismus, es wird nur gelogen, betrogen und wenn man nicht so will, wie es der glaubenswahn vorsieht, wird man sogar vedroht oder getötet, das christentum hatte seine zeit im mittelalter, der islam macht heute genau dass selbe............

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Ich vermute, dass diese Ansätze alles andere sind, als plausibel, denn praktisch jedes Argument für die Existenz eines Gottes, hat mindestens ein Problem: Wie unterscheiden wir zwsichen einen Gott und einem Wesen, das einem Gott sehr ähnlich ist?

Teleologische Argumente sind ein häufig verwendetes Beispiel dafür: Angeblich belegen irgendwelche Merkmale biologischer oder kosmologischer Phänomene, dass diese erschaffen wurden. Aber dieser Schöpfer muss kein Gott sein. Vielleicht ist er ja nicht allmächtig, oder allgütig, oder metaphysisch notwendig... Wenn ich mich nicht irre brachte bereits David Hume, ein Philosoph aus dem 18. Jahrhundert genau diese Einwände.

Was Nichtextistenz angeht: Vielleicht kann man diese belegen. Und wenn nicht, gibt es immer noch Agnostizismus als Alternative.

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Der "Glaube" ist ein Hirngespinnst der Menschheit.

Viele Dinge auf der Welt sind (noch) nicht erklärbar (oder waren es)

Man hat 30.000 Jahre Gräber mit Grabbeigaben entdeckt. Daraus schließt man, das sich Menschen mit dem Gedanken beschäftigt haben "was kommt nach dem Tod".

Dann passiert etwas, was man sich nicht erklären kann. Keinen dafür haftbar machen. Jemand kommt auf die Idee, da muß einer sein, der uns "ärgert". Um ihn sanft zu stimmen, überlegt man sich etwas. Vielleicht geben wir "dem da" etwas was uns lieb und teuer ist. z.B. ein Schaf, eine Jungfrau oder dergleichen....

Und dann gab und gibt es auch noch heute, Leute die ihre Macht über andere ausüben wollen und dabei gut leben können. Und so entstehen Religionen.

Natürlich gabs für jedes Problem einen extra Verantwortlichen. Einen fürs Wetter, für die Liebe ...

Und es haben sich Oberpriester, Unterprieser zusammengetan und ner menge "Schafe"  Angst einjagt das sie bei bestimmten Fehlverhalten in die Hölle (oder anderes) kommen. Aber um dem zu entgehen, kann man ja was opfern - zahlen ..

Vor gut 3000 jahren kommt ein Pharao auf die idee, das es nur einen Gott geben könnte. Kurz darauf erscheint Moses auf der Bildfläche. Und dann nehmen die Dinge ihren Lauf. Die Leute hören etwas, nehmen das alles für bare Münze (heute Facebook), gehen in die Lande und verkünden etwas, was sich jemand ersponnen hat. (die historische Existens von Jesus ist unbestritten)

Es gab aber wohl nachweislich um diese Zeit ca 300 jener Wunderheiler, die über Land zogen und ihre Geschichten erzählten. Beinahe wäre Jesus in Vergessenheit geraten, weil ein anderer "Verkünder" wesentlich mehr Zulauf hatte. Sein Fehler: er lies nur Männer zu der Religion zu, und das hat ihm letzendlich nicht den ersten Platz eingebracht.

Das ist nur ein Beispiel aus unserem Kulturkreis. Das gleiche ist vor tausenden von Jahren, unabhängig von uns, auf anderen Kontinenten geschehen. 

Mit Gott ist ja auch immer ein Leben nach dem Tode verknüpft.

Ab wann lebt man weiter?

Wenn man an "den Gott" glaubt?

Was ist mit den Leuten die von ihm nichts wussten?

Werden die bestraft, weil sie keinen Zugang von dem Wissen hatten?

Wenn sie trotz des Unwissens "in den Himmel kommen" dann die Frage ab welchem Zeitpunkt. Seit der Erfindung des Rades oder schon als sie auf zwei  Beinen gingen? Noch eher?

Affen sind sehr nahe Verwandte - die auch?

Ich hoffe das Tiere nicht auch ein Leben nach dem Tode haben, denn dann hätte Gläubige die keine Vegetarier sind, ein großes Problem !

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Nein wie dir nehme ich an bekannt sein sollte kann man nicht belegen das es keinen Gott gibt. Man kann lustiger Weise aber auch nicht belegen das einen Gott gibt.

So ich bin Atheist, ich glaube also nicht an Gott. Ich tue dies nicht, weil ich ganz einfach keinen Grund dafür sehe.

Klar es gibt, trotz der Evolution und vielen anderen Wissenschaftlichen Vorschritten immer noch viele Dinge die wir nicht wissen, Dinge die uns nach heutigem Wissen unmöglich erscheinen.

Man kann in all diesen Dingen natürlich einen Beweis für Gott sehen. Dies finde ich aber falsch. All diese offenen Fragen, sei es die Entstehung des Lebens, sei es die Entstehung  des Urknalls, oder der Materie, oder sei es ganz einfach die Frage nach dem Warum .

All das Beweist keinen Gott, all dies zeigt lediglich das der Mensch wohl nie alles Wissen wird. Und ich Persönlich kann mit diesen offenen Fragen auch ganz gut ohne Gott leben.

Bitte versteht das nicht falsch ich will Atheismus nicht prinzipiell über den Glauben an einen oder auch mehrere Götter. Ich finde jeder soll an das glauben, an das er glauben will.

Jeder Mensch soll doch bitte aber auch die Einstellung der anderen Respektieren und Akzeptieren, auch oder gerade wenn er Sie überhaupt nicht teilen kann.

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Kann man die Inexistenz Gottes belegen?

Diese Frage ist an sich schon Quatsch! Um eines Wesens oder eines Dinges Nichtexistenz "belegen" (im wissenschaftlichen Sinne!) zu können, müsste man zunächst eine konkrete und fassbare Vorstellung davon haben, wie selbiges aussieht, wie es sich angeblich darstellt, welche stofflichen Eigenschaften es hat, wie seine "Existenz" aussehen soll.

Es müssten also die, die Existenz von irgendwas behaupten, selbiges zunächst beschreiben und ihre Auffassung zu dieser Existenz belegen.

Und das konnte hinsichtlich Gott (welchem auch immer!) noch keiner. Die Frage steht also eigentlich so: beweise die Nicht-Existenz eines Nichts! Merkst Du selber diesen Unsinn?

Wenn Du die Argumente Deines Religionsprofessors mal darlegen würdest, bin ich sicher, dass das nur Scheinargumente sind und sie leicht vom Tisch gefegt werden können (und wahrscheinlich zig tausendmal bereits auch schon wurden!). Alle "Argumente", die für seine angebliche Existenz sprechen, gehen davon aus, dass "er" existiert. Also pure Zirkelschluss-"Logik", genannt "circulus vitiosus".

Kannst ihn ja mal Auffordern, er möge mir die Nichtexistenz meines kleinen achtfüßigen Faltenschweinchens beweisen, das in meiner Garage haust und sich nur mir persönlich zeigt).

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gott gibt es nicht weil es religionen gibt das konzept eines ultrapowermen welcher eine solch große mission in angriff genommen hat NUR UM UNS das machen zulassen was uns der "sohn gottes" aufgetischt hat und uns dabei zusieht  würde nicht aufgehen warum auch halten uns für das wichtigste 'gott' hätte bei diesem universum natürlich nichts besseres zu tun

unterwerfung durch das konzept des himmels oder der hölle würde ebenso wenig aufgehen schon aufgrund dessen da wir alle individuen sind und alle so mal locker flockig in die 2 oben genannten schubladen zu stecken ist nicht sein ernst mega unfair? kein mensch ist nur gut oder nur böse

mal ehrlich das wäre  ja eine mega sch******* und unvollkommene arbeit von gott das kriegt man bei einem universum welches er geschaffen hat doch besser hin

mit klacks hätte man auf ein uns persönlich abgestimmtes fortleben für all unsere taten einrichten können

dabei gibt es keine regeln die wir befolgen müssen, da jeder eigenen willen hat und das sicherlich nicht nur weil man uns 'testen' will, ergibt kein sinn was hätte eine solche gottheit von all dem ausser unterhaltung und wieso hat man solange damit gewartet uns aufs spielfeld zu schicken? wozu es wahrscheinlich gar nicht erst gekommen wäre wenn es nicht den suuuper mega ultra giga asteoriden gäbe

man kann es mir also nicht übel nehmen das ich als ungläubiger in euren augen so "geschaffen" wurde immerhin war es euer gott der dies erst ermöglicht hat. freigeister wie wir menschen es sind sollten sich n8cht von etwas wie bücher die aus dem himmel gefallen sind blenden lassen die schränken uns doch nur ein was auch so bleiben wird

wir wären wahrscheinlich schon viel weiter

tut mir leid wenn sich manche persönlich wegen dem was ich darüber denke angegriffen fühlen

werde von vielen gläubigen deswegen nicht toleriert  aber erwarten das man sie toleriert. auch mega *** vor allem damit einem zu drohen du wirst in der hölle ewig brennen "du ******" das nenne ich mal einsatz xD 

(wenn maria jungfrau gewesen sein sollte dann ist mein vater halb mensch halb berg) 

wir sind ein kleiner punkt im universum brauchen uns nicht für die auserwählten zuhalten

wobei man sagen muss das dieses thema sich wahrscheinlich niemals dem ende neigen wird :(

wir selbst sind unser gott so wie wir auch unser eigener teufel sind 

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Mit den Mitteln der Wissenschaft lässt sich weder die Nichtexistenz eines "Schöpfers" bzw. Gottes beweisen, noch umgekehrt seine Existenz. Der Gott jedenfalls, von dem die Religionen reden, existiert in einer anderen Sphäre, welche uns Menschen nicht zugänglich oder verborgen ist.

Deshalb können Menschen nur aufgrund ihrer persönlichen Lebenserfahrungen an Gott "glauben", so wie andere ihn mit demselben Recht durch ihren Unglauben ausschließen. - In diesem Spannungsfeld musst auch du leben und dich für eine der beiden Seiten entscheiden.

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ich bin überzeugt, dass es ein gott gibt. wie bekannt ein Geistwesen mit unbegrenzter macht. welches alles erschaffen hat. zu dem einem kommentar mit knetmasse und dass es allem wissenschaftlichen widerspricht wenn es geschaffen wurde fällt mir nur E=mc² ein... wir als menschen können bereits energie aus masse erzeugen... nun gott kann halt schon m=E/c² ... und zum leben zur zellteilung: Nur lebende Zellen können sich teilen. Zellen eines toten organsismus betreiben keinen stoffwechsel mehr was als grundlage des anwachsens und des teilens ist. (wenn ich mich noch recht an bio erinner...) --- Zur Evolution ich tu mich schwer an den zufall und dessen wahrscheinlichkeit zu glauben... seöbst wenn unter milliarden zufällen eine lebende zelle entstanden ist mit rna, dna etc... dann muss die bereits so perfekt gewesen sein für einen stoffwechsel und einer zellteilung was ja eigentlich in der dna wieder verankert sein muss... und wenn des alles mal geklappt hat dann muss der zufall auch so freundlich gewesen sein und hat die zelle nicht gleich wieder durch äußere einflüsse vernichtet... Ist die erde überhaupt alt genug für eine solch imense anzahl an zufällen?? 

Mein wort zum Dienstag ^^

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Kommentar von OnkelSchorsch
02.02.2016, 11:31

Evolution hat mit "Zufall" nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Evolution beruht auf zahllosen kleinsten Veränderungen und Auswahl, bzw Überleben der passenden Varianten. Diese Auswahl, dieses Aussortieren der unpassenden Varianten ist der entscheidende Punkt - und der hat nichts, aber auch gar nichts mit Zufall zu tun.

Auch ist es nicht richtig, dass Leben nur von Leben abstammen kann.  Der genaue Ablauf der protobiotischen, chemischen Evolution ist im Moment noch nicht klar, doch gibt es hinreichend Belege, Grundsätze und Hypothesen, die sehr gute Ansätze liefern, wie das Entstehen von Leben erklärt werden kann.

Dazu mal ein erster, einführender Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution

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Sehr zu Recht spricht man im Zusammenhang mit Gott von "Glauben". Man muss sich da auf sein Gefühl verlassen, weil es keine Beweise dafür oder dagegen gibt. Auch dein Professor, der dir sicher rhetorisch (noch) überlegen ist, kann ja nur "plausible Ansätze" bringen, dass es "doch einen 'Gott' geben könnte" (Konjunktiv = Möglichkeitsform). Über Beweise verfügt auch er nicht.

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Kommentar von Tempelflitzer
02.02.2016, 09:04

Ja, so denke ich auch.

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Ich bin sehr gläubig .Wie sind wir dann entstanden wenn es gott nicht gibt?

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Kommentar von DesbaTop
02.02.2016, 08:54

Vielleicht durch Zellteilung und genetiche Mutationen? :)

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Kommentar von FantaFanta76
02.02.2016, 09:02

Hast du im Biounterricht nicht aufgepasst? Gott spielte bei der Zellteilung keine Rolle. Lies das noch mal nach 😊

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Kommentar von FantaFanta76
02.02.2016, 09:03

Für Hope war das 😊

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Kommentar von Hope124
02.02.2016, 09:31

danke @FantaFanta76 ☺

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Diese Ansätze lassen sich auch anders erklären. Dazu braucht man keine Göttliche Kraft. Aber widerlegen kann man eben nicht.

Werd Agnostiker so wie ich^^. Ich glaube daran, dass man weder beweisen kann, dass Gott existiert, noch kann man es widerlegen.

Ergo: Auf die Frage "Gibt es Gott?" Antworte ich nicht mit "Nein" sondern mit "Kann ich nicht wissen"

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Kommentar von comhb3mpqy
28.07.2016, 00:59

Ich bin Christ. Wenn Du einige Gründe/Argumente haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B. fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.

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Werd' Physiker und such, so viel du willst, aber bisher gab es keine ausschlaggebend wissenschaftlichen Beweise, die für oder gegen die Existenz sprechen

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Kommentar von Tempelflitzer
02.02.2016, 08:56

Und hat Gott auch die Welt erschaffen?

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Die Nichtexistenz kann nicht bewiesen werden - die Existenz jedoch auch nicht. Aber da es bei Religion um "Glauben" geht, ist das auch vollkommen egal. Sonst wäre es ja "Wissen".

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Schön, daß du schlauer als Albert Einstein bist.

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Kommentar von Tempelflitzer
02.02.2016, 08:54

Wenn du es ernst meinst, dann nehme ich dies als Kompliment. Danke <3

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Kommentar von Hamburger02
02.02.2016, 09:21

Albert Einstein hat die Existenz des biblischen Schöpfergottes als Märchen bezeichnet und sich selber mehrfach dagegen gewehrt, als Kronzeuge für einen personalen Gott missbraucht zu werden. Das ist Gläubigen aber egal. Ein Argument muss nicht stimmen, es muss nur ins Weltbild passen.

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Übrigens finde ich, dein Professor sollte auch Gegenargumente zeigen. Immerhin ist das Thema, welches er gerade behandelt, alles andere, als unkontrovers. Nur Argumente für Theismus zu bringen, wäre so, als würde man im Politikunterricht, nur Argumente für rechte Politik zeigen.

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