Frage von Sportsfreund99, 22

Kann man die Belastung einer Gabelbrücke eines Motorrades beim bremsen berechnen?

Hallo zusammen Wenn man mit einem Motorrad 180 kg plus Fahrer 80 kg mit 250 kmh fährt und auf einer Strecke von 150m auf 50 kmh abbremst. Was für eine Kraft wirkt dann auf das Vorderrad bzw. Die Gabel? Kann man das überhaupt so berechnen? Die Energie beträgt ja : E= 0,5 * 260kg *(69,444m/s)^2 =626920 Joule

Danke für Eure Antworten

Expertenantwort
von TomRichter, Community-Experte für Physik, 9

Wenn Du von Deiner kinetischen Energie die am Ende des Bremsvorgangs verbleibende konetische Energie abziehst, hast Du die Energie, die durch Bremsen umgewandelt wird.

Wenn Du diese durch den Weg teilst, bekommst Du die Kraft. Das ist die horizontal wirkende Bremskraft. Auf die Gabel wirken aber noch weitere Kräfte - zumindest das anteilige Gewicht des Fahrzeugs, wobei sich durch den Bremsvorgang dessen Verteilung zwischen Vorder- und Hinterachse ändert.

Antwort
von ulrich1919, 13

Keine Antwort; nur eine Gegenfrage: Bist Du sicher, dass die Vordergabel gebremst wird und nicht das Hinterrad? Wenn man nur das Vorderrad bremst, kann das Fahrzeug kippen; scheint mir. Und wenn beide Räder gebremst werden, wird die Berechnung komplizierter.

Kommentar von W00dp3ckr ,

Schöne Frage, aber tatsächlich ist das Vorderrad bestimmend, da das Hinterrad beim Bremsen ja entlastet wird. Wenn Du nur die Hinterräder bremsen würdest, dann würdest Du viel weniger stark bremsen können, weil sich das Heck hebt und damit die HInterachse "leichter" wird, der Reifen weniger auf die Straße drückt, und somit weniger Kraft aufs Motorrad ausgeübt wird.

Kommentar von ulrich1919 ,

Danke für die Erläuterung. Man lernt immer dazu!

Antwort
von Bevarian, 8

Hat mit der Gabelbrücke nur sehr wenig zu tun: Beim Bremsen wirken auch Torsionskräfte, die die Gabel etwas verdehen und das Rad aus der Spur bringen könnten - und dafür haben wir die Gabelbrücke zur Versteifung. Ist bestimmt einfacher zu messen als zu berechnen...

Antwort
von W00dp3ckr, 9

Du berechnest ersteinmal die durchschnittliche Beschleunigung.

Aus der Beschleunigung kommst Du dann sofort auf die Kraft wegen F=m*a

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