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Kann man die Abgeltungssteuer umgehen?

gefragt von Fritzilein am 24.06.2008 um 17:59 Uhr

Gibt es eine Kapitalanlage mit welcher man die Abgeltungssteuer umgehen kann


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Reply


Mietnormade
beantwortet von Mietnormade am 24. Juni 2008 18:01
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Immobilien Rohstoffe Aktien was genau möchtest Du anlegen? Alles vor dem 31.12.2008 bleibt Abgeltungssteuerfrei.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 25. Juni 2008 09:08

Das ist nicht ganz richtig. Ausschüttungen werden auch mit der Abgeltungssteuer versteuert, genau wie Umschichtungen.


anonym
beantwortet von LittleArrow am 25. Juni 2008 02:22
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Riesterverträge können "überspart" werden, also mehr eingezahlt, als zulagebefähigt. Allerdings ist das dann echte Altersvorsorge, verfügbar ab 60. Lebensjahr.

Das funktioniert auch nach dem 31.12.2008!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 25. Juni 2008 09:09

Richtig.


Robert seb. Grafetstetter
beantwortet von Robert seb. Grafetstetter am 25. Juni 2008 08:51
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Hallo.

Die Abgeltungssteuer vollständig umgehen kann man, wenn man noch in 2008 eine Anlage zeichnet und diese bis zur endgültigen Auszahlung (z.B. Rentenbeginn) nicht mehr anfasst. Zu einer Wiederanlage darf es ab 01.01.2009 nicht mehr kommen. Bei den meisten Anlageformen dürfte dies jedoch nicht realisierbar sein, da lang laufende Kapitalanlagen zumeist den sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst werden müssen.

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Auslauf von Anlagen mit fester Laufzeit

  • Sinkende Zinsen

  • Aktien oder Fonds, die heute super sind, können in 15 Jahren nur noch mittelmäßig oder schlecht abschneiden

  • Steuerliche Änderungen

  • Änderungen der persönlichen Situation (Scheidung, Immobilienerwerb, Kinder)

  • und vieles mehr

Und sobald dann eine neue Anlage getätigt wird, greift für diese die Abgeltungssteuer. Dies gilt dann für jede Änderung, die im Laufe der Jahre durchgeführt wird. Die Abgeltungssteuer wird also i.d. Regel nicht umgangen sondern nur zeitlich verschoben.

Als Lösung werden oft Dachfonds empfohlen.

Diese halte ich allerdings nur für eine bedingte Lösung, da zum Einen viele Kriterien nicht erfüllt werden und einige der o.g. Punkte ebenfalls nicht aus der Welt geschafft werden können und zum Anderen gilt: Es sind nur ganz wenige Dachfonds wirklich Top! (siehe Finanztest v. 24.06.2008: //tinyurl.com/5q4p3t)

Dort erfährt man auch, daß sich viele Anleger von Dachfonds etwas vollkommen Falsches versprechen. Es wird in den Dachfonds eine Art Vermögensverwaltung/Vermögensmanagement vermutet. Dies trifft allerdings in keinster Weise zu.

Allerdings wäre wohl eine qualifizierte Vermögensverwaltung die beste Form der zukunftsorientierten Kapitalanlage.

Auch in Bezug auf die Abgeltungssteuer.

Viele Anleger haben dies wohl schon geahnt und in den Dachfonds vergeblich danach gesucht. Doch eine qualifizierte Vermögensverwaltung ist nicht teuerer als ein Dachfonds (im Gegenteil oftmals sogar günstiger).

  • Nur, wie kommt man da ran?
  • Und welche Einstiegshürden (Mindestanlagebeträge etc.) gibt es?

Eine von deutschlands führenden Vermögensverwaltungen gibt hierzu umfassend Auskunft. Beispielberechnungen, Abgeltungssteuer-Check, Anlagevarianten usw. sind nur ein Teil des umfangreichen Informationsangebotes auf http://tinyurl.com/2nu7be

Schöne Grüße

justii


andreas48
beantwortet von andreas48 am 24. Juni 2008 18:00
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nimm mal Firma Google, gib das nette wort abgeltungssteuer ein und dann kannst du dich durch tausende Tipps diverser gELDINSTITUTE LESEN UND DAS FÜR DICH ZWECKMÄ?IGE HERAUSSUCHEN; DENN PAUSCHALE aUSSAGEN NUTZEN NIEMANDEN WAS


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 24. Juni 2008 19:33
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silver2009
beantwortet von silver2009 am 24. Juni 2008 21:40
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Kauf und Verkauf von physischen Edelmetallen sind ausdrücklich von der Abgeltungssteuer ausgenommen, d.h. wer jetzt Goldbarren oder Goldmünzen kauft und in einem Jahr für 30% mehr verkauft, kann das abgeltungssteuerfrei kassieren. In jedem der letzten 3-4 Jahre übrigens um mind. 10% gestiegen, siehe auch www.kitco.com

Kommentar von LittleArrow am 25. Juni 2008 02:20

Une wer weiß, ob es mit den Steigerungen so weiter geht?

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmallRobert seb. Grafetstetter am 25. Juni 2008 07:59

www.kitco.com ist eine gute Seite.

Dort kann man auch historische Charts aufrufen und erkennen, dass Gold/Silber von 1833 bis 1979 eine absolut miese Geldanlage war. 146 Jahre keine/kaum Rendite, aber dafür hätte man sich (wenn es sie schon gegeben hätte) die Abgeltungssteuer gespart.

Bravo!

Gold/Silber ist also keine Kapitalanlage sondern

  • eine Krisenwährung

  • ein höchst spekulativer Sachwert

Wer also kurzfristig eine Weltwirtschaftskrise, eine größere kriegerische Auseinandersetzung oder ähnliches Szenario befürchtet oder wer gern mit seinem Geld spekuliert, ist beim Gold vielleicht richtig aufgehoben. Aber wer genau hinsieht, wird auch erkennen, daß inzwischen historische Höchststände erreicht sind und Börse nie eine Einbahnstrasse ist...

Wer allerdings tatsächlich eine Kapitalanlage sucht, sollte Gold/Silber allenfalls als kleinen Bestandteil eines gezielt und breit gestreuten Portfolios ansehen.

Gruß justii

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 25. Juni 2008 09:12

Nach jedem Crash an der Börse oder sonstigen Veränderungen wie in diesem Fall die Abgeltungssteuer, kommt immer wieder Gold ist Gespräch. Das soll Werthaltigkeit und Sicherheit vermitteln. Aber Gold unterliegt ebenfalls Schwankungen und Spekulationen und ist nicht fungibel. Somit ist Gold kein geeignetes Anlageinstrument.

Kommentar von 8e4d9c7ef467252791509844e71f3060smallsilver2009 am 7. Juli 2008 15:27

In den letzten 5 Jahren hat man mit diesem IHRER Ansicht nach NICHT GEEIGNETEM Anlageinstrument aber sein Kapital verfünffacht. Wenn Sie eine Verfünffachung des Kapitals als NICHT GEEIGNET bezeichnen, werde ich gerne auch weiterhin mein Geld in dieser für SIE nicht geeigneten Anlageform anlegen.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 25. Juni 2008 09:16
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Es gibt auch Abgeltungssteuerfreie Anlagen.


anonym
beantwortet von koenigstiger25 am 26. Juni 2008 08:17
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Die Antort auf diese pauschale Frage ist: Ja, kann man und ja, gibt es.

Die interessante Gegenfrage ist: Aus welchem Grund und zu welchem Zweck?!


anonym
beantwortet von myTimee am 29. Juni 2008 10:34
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Schon mal an Deine Verluste gedacht?

Hinweis: Spekulative Altverluste verfallen, siehe http://futures.xii-ing.de




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