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Kann man deutsch-orthodox sein?

gefragt von AndersJacobsen am 14.01.2009 um 23:08 Uhr

Wenn man Deutscher ist und der orthodoxen Kirche angehört, ist man dann deutsch-orthodox?


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svanny
beantwortet von svanny am 14. Januar 2009 23:09
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Nein. Du meinst sicher wegen "russisch-orthodox". Das kommt von der Russische Orthodoxe Kirche. Und da es keine Deutsch Orthodoxe Kirche gibt, kannst du nicht deutsch-orthodox sein.


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 14. Januar 2009 23:13
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Nur wenn es neben der russisch-o. und der griechisch-o. Kirche noch eine deutsch-o. Kirche gäbe! Kannst ja eine gründen, mal sehen, was der neue Patriarch in Moskau dazu sagt.

Kommentar von B10143acf2f84179e56f8734aeb570efsmallWilliWinzig am 14. Januar 2009 23:21

es gibt aber nicht nur die russisch-orthodoxe Kirche sondern auch einige andere. Wiki sagt:

Liste der orthodoxen Kirchen [Bearbeiten]

Kanonische Kirchen [Bearbeiten]

Heute gehören zur kanonischen orthodoxen Kirchenfamilie die folgenden Kirchen, in Reihenfolge ihres historischen Rangs:

* die vier (von fünf) verbliebenen altkirchlichen Patriarchate
      o das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel (Sitz Istanbul), dessen eigene Kirche in der Türkei heute nur noch sehr klein ist, das aber weltweit zuständig ist für lokale Bistümer und Erzbistümer, die keinem anderen Patriarchat unterstehen, sowie für den östlichsten Teil Griechenlands um Thessaloniki, die griechischen Inseln und für die 20 Klöster der Mönchsrepublik Athos; Liturgie gewöhnlich in altgriechischer Sprache; der Patriarch ist kein „orthodoxer Papst“ und seine Macht über die Gesamt-Orthodoxie ist sehr beschränkt, er wird jedoch als Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirche überall anerkannt.
      o das Patriarchat von Alexandria und ganz Afrika, heutiger Sitz ist Kairo, Liturgie hauptsächlich Altgriechisch, jedoch auch einige afrikanische Sprachen;
      o das Patriarchat von Antiochia und dem ganzen Osten, heutiger Sitz ist Damaskus, Liturgie bis ins 20. Jahrhundert auf Aramäisch, heute meist Arabisch;
      o das Patriarchat von Jerusalem, zuständig für Israel, die Palästinensergebiete, und Jordanien, Liturgie meist Altgriechisch;
* die Patriarchate der nachkaiserlichen Zeit
      o das Patriarchat von Georgien, Liturgie Georgisch;
      o das Patriarchat von Bulgarien, Liturgie Kirchenslawisch;
      o das Patriarchat von Moskau und ganz Russland (oder: und dem ganzen Norden), Liturgie Kirchenslawisch;
      o das Patriarchat von Serbien, Liturgie in modernem Serbisch, selten Kirchenslawisch;
      o das Patriarchat von Rumänien, Liturgie in modernem Rumänisch;
* weitere autokephale Kirchen (bestimmen ihren Vorsteher und ihre Bischöfe selbst)
      o das autokephale orthodoxe Erzbistum von Zypern, Liturgie Altgriechisch;
      o das autokephale orthodoxe Erzbistum von Griechenland (zuständig für den Großteil des griechischen Festlands), Liturgie Altgriechisch;
      o das autokephale orthodoxe Erzbistum von Polen
      o die autokephale orthodoxe Kirche von Albanien, Liturgie in modernem Albanisch;
      o das autokephale orthodoxe Erzbistum Tschechiens und der Slowakei
      o die Orthodoxe Kirche in Amerika, deren Autokephalie von der Russisch-Orthodoxen Kirche gewährt wurde, die aber von den übrigen autokephalen Kirchen nur als autonom anerkannt wird. Liturgie auf Englisch oder nach Herkunft.
* autonome Kirchen (eine andere Kirche hat Mitspracherecht bei der Bestimmung des Vorstehers)
      o die autonome Britisch-Orthodoxe Kirche (seit 1994), Liturgie Englisch;
      o die autonome orthodoxe Metropolie von Estland (die Autonomie wird vom Moskauer Patriarchat jedoch z.Z. nicht anerkannt)
      o das autonome orthodoxe Erzbistum von Finnland, Liturgie Finnisch;
      o das autonome orthodoxe Erzbistum von Japan, Liturgie Japanisch;
      o die autonome Russisch-Orthodoxe Auslandskirche (seit 2007), Liturgie Russisch, Englisch, Deutsch;
      o das autonome orthodoxe Erzbistum des Sinai (unter 1000 Gläubige, besteht aus dem Katharinenkloster und ein paar Beduinenfamilien)

Alle anderen kanonischen orthodoxen Kirchen stehen unter der geistlichen Leitung einer autokephalen Kirche.

„Nichtkanonische“ Kirchen und Sondergemeinschaften [Bearbeiten]

Von den ihrem eigenen Selbstverständnis nach kanonischen orthodoxen (Groß- oder Haupt-)kirchen haben sich zu verschiedenen Zeiten Kirchen und Gruppen abgespalten. Diese betrachten sich als authentische Fortsetzerinnen bestimmter Traditionslinien. Dazu gehören:

* Die meisten der katholischen unierten Kirchen
* Die sich seit dem 17. Jahrhundert in Russland entwickelnden Altritualisten oder Altgläubige, die sich gegen die Anpassung der russischen Liturgie an die griechische wandten, und die heute durch zwei Kirchenfamilien mit bischöflich-priesterlicher Struktur (Popowzy), sowie viele Gemeinschaften und Gemeinden der so genannten „Priesterlosen“ (Bespopowzy) vertreten sind. Letztere glauben, dass ein gültiges Priestertum auf der Welt nicht mehr existiert, und feiern daher auch keine Eucharistie mehr.
* Die Russische Orthodoxe Kirche im Ausland verstand sich bis zu ihrer Vereinigung mit dem Moskauer Patriarchat im Jahr 2007 als die eigentliche Russisch-Orthodoxe Kirche im Exil, weil das Moskauer Patriarchat zur Sowjetzeit den Glauben verloren habe.
* Die von den übrigen Kirchen nicht anerkannten (nationalen) Kirchen. Von Bedeutung sind hier die autokephalen Kirchen wie die Ukrainische, die Mazedonische, die Montenegrinisch-Orthodoxe Kirche und die (eher in Amerika verbreitete) Belarussische autokephale Kirche.
  Zahlreiche Gläubige in Osteuropa fühlen sich mit der Ukrainischen Orthodoxe Kirche Kiewer Patriarchats verbunden (Sie ist von der oben genannten autokephalen Kirche zu unterscheiden).
  Eine besondere Gruppe stellen die in den letzten zwei Jahrzehnten entstandenen Orthodoxen Gegenkirchen in Südosteuropa dar.
* Schließlich sind noch traditionalistische Gruppierungen, wie die hauptsächlich in Griechenland aktiven Altkalendarier, die sich gegen den Neo-Julianischen Kalender wenden, und modernistische Strömungen wie die pro-Bolschewistische „Lebende Kirche“ im Sowjetrussland der 1920er Jahre zu nennen.
* Es gibt etwa 250.000 türkischsprachige orthodoxe Christen; in Moldawien bilden sie die Volksgruppe der Gagausen und gehören zur moldauischen Kirche. Die orthodoxen Türken in Kleinasien unterstanden dem Ökumenischen Patriarchat in Konstantinopel. Die meisten von ihnen wurden 1923 nach Griechenland zwangsumgesiedelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/OrthodoxeKirche#ListederorthodoxenKirchen

Kommentar von 1a7719370b030074d1e4671d0e54bd94smallraubkatze am 14. Januar 2009 23:29

Das aufzulisten, war mir zu lästig. Der Fall von Moldawien speziell war Montag noch Diskussionsthema bei uns.


anonym
beantwortet von linda76 am 14. Januar 2009 23:09
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deutsch ist doch keine Religion!

Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 14. Januar 2009 23:10

griechisch oder russisch ebenso wenig

Kommentar von linda76 am 14. Januar 2009 23:14

habt ihr denn eine deutsche Kirche? Ist mir nicht bekannt.

Kommentar von E079954638915c7e5ad4ed5e45e86caesmallZwerchla87 am 14. Januar 2009 23:10

Bei den russen heisst es aber auch russisch-orthodox.

Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 14. Januar 2009 23:11

und?


Maximus40
beantwortet von Maximus40 am 14. Januar 2009 23:10
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Nein, weil deutsch keine Religion ist.


anonym
beantwortet von labumm am 14. Januar 2009 23:09
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hört sich logisch an :)


buebue
beantwortet von buebue am 14. Januar 2009 23:10
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orthodox aber nur gläubisch


WilliWinzig
beantwortet von WilliWinzig am 14. Januar 2009 23:11
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russisch-orthodox z.B. bezieht sich nicht auf die Staatsbürgerschaft, sondern auf das Land der Herkunft der Religion, nicht des Gläubigen


kimmo
beantwortet von kimmo am 14. Januar 2009 23:13
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Nein, in Deutschland muss man entweder zu Moskau oder Konstantinopel-Patriarchat gehören.


anonym
beantwortet von heikephs am 17. Januar 2009 13:21
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Die Katholiken sind doch auch Römisch-katholisch und nicht Deutsch-katholisch...


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