Frage von Pierre2070, 62

kann man Depressionen bekommen wenn man einen Geliebten Menschen verloren hat?

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 11

Traurigkeit ist eine normale Gefühlsreatkion, besonders wenn man eine geliebte Person verlohren hat. Depressionen hingegen sind eine ernst zu nehmende Erkrankung. Es kann sein, dass man aufgrund von Schicksalsschlägen eine Depression bekommt, dies wird dann als "reaktive Depression" bezeichnet.

Ab wann Traurigkeit zu einer Depression wird muss eine Fachperson entscheiden. Eins ist jedoch sicher: damit es zu einer Diagnose "Depression" kommt müssen mehrere Symptome (also nicht nur Traurigkeit) vorhanden sein. Diese "Kriteren" sind im internationalen Diagnoseverzeichnis ICD-10 festgehalten. Hier findest du mehr dazu: http://deprimed.de/depressionen/

Wenn du unter denen im Link beschriebenen Symptomen leidest, wende dich unbedingt an eine Fachperson (Psychiater/Psychologe). Depressionen ansich sind behandlungsbedürftig und je schneller behandelt wird umso grösser sind die Heilungschancen.

Antwort
von JTKirk2000, 13

Ich empfinde Liebe in Bezug auf eine Person, welche ich nur aus geistigen Erinnerungen an ein Dasein vor meinem gegenwärtigen Leben kenne. Das ist ähnlich wie wenn man eine Person liebt, die gestorben ist, denn die "Distanz" ist genau dieselbe, weil ich annehmen muss, dass im Gegensatz zu mir, die Person, die ich liebe, in das irdische Dasein nicht geboren wurde. 

Insbesondere nachdem ich durch eine dritte Person, eine Verwandte im Geiste, erfahren habe, dass alles davon wahr ist, denn sie konnte sich ebenfalls daran erinnern, wie es war und sie kannte sowohl meine Partnerin als auch mich aus ihren entsprechenden Erinnerungen heraus, kam ich in eine depressive Phase die zwar schon begann, bevor ich dieser Seelenverwandten begegnete, aber gipfelte dann nach diesen (zwei) Treffen mit ihr.

Von daher sehe ich es in der Tat als eine Grundlage für zumindest mögliche Depressionen an, wenn man eine geliebte Person durch den Tod verliert, und vielleicht sogar schon, wenn dieser Verlust eine weniger schwerwiegende Ursache als den Tod hat. 

Antwort
von webheinerle, 8

In der Regel ist das Trauer, keine Depression, obwohl es sich ähnlich anfühlt. Eine reaktive Depression ist recht häufig die Folge einer herben Verlusterfahrung, eine so genannte Anpassungsstörung, die meist auch ohne Therapie und vor allem ohne Medikamente wieder vergeht.

Antwort
von MorsElthrai, 10

Klar. Passiert sogar ziemlich häufig, das es in einer Trauerphase zu Depressionen kommt. Und in dieser Zeit sagen die Menschen vieles was nur Zeugnis ihrer Trauer ist. Aber bei den meisten Menschen legt sich das irgendwann wieder. Nur wenige verbleiben in der Depression.

Am besten einfach für den Menschen da sein wenn er einen braucht, aber niemals Aufdringlich sein. Das kann sonst schief gehen.

Antwort
von Angrosios, 31

Ja das kann man durchaus.  

Man sagt,dass ein halbestimmtes Jahr mit Trauer, heulen ,verzweifeln und und und noch im Rahmen sind. 

Alles darüber hinaus geht in Richtung chronischer Depression und bedarf weiterer  Hilfe in Anspruch zu nehmen. 

Antwort
von MrLover222, 31

Ja, deshalb lieber nach vorne schauen als zurück.

Antwort
von jojo26033, 24

Jap, man kann von allem Depressionen bekommen, das kommt auf den Menschen an :)

Antwort
von max1949, 16

Ja. Ist sehr oft bei Leuten der Fall die keine Verluste "einstecken" können.

Antwort
von blumenFee47, 10

Ja. Ist es so bei dir? Oder kennst du jemanden bei dem dies gerade aufgetreten ist? Wenn es ganz schlimm ist sollte man sich Hilfe suchen....lg blümchen

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten