Frage von Frooopy, 41

Kann man den Wahlkampf in den USA ernst nehmen?

Wenn man sieht, wie sich die Kandidaten wie Schuljungen verbal mit Dreck bewerfen kann man keinen der zukünftigen Kandidaten als seriös bezeichnen. Wenn eine Person wie Trump den "Amerikaner" ansich repräsentiert, blamiert sich die USA gerade bis auf die Knochen wie ich finde.

Wie seht ihr das?

Expertenantwort
von stufix2000, Community-Experte für USA, 16

Hi

im Moment dominiert eine Persönlichkeit und deren Partei, der Republikaner die Berichterstattung über den Vorwahlkampf.

Von den Demokraten hört man eher weniger. Da geht es auf den Veranstaltungen eher gemäßigt zu. Ganz ohne Schlammschlacht. Da gibt es sogar Argumente.

Zur Zeit wird der Kandidaten für die jeweiligen Parteien gesucht. Diese werden von der Parteibasis gewählt.

Trump hat innerhalb der eingetragenen Wähler der Republikanischen Partei eine Zustimmung von um die 40%. Das heißt aber auch 60% der Republikaner mögen ihn gar nicht. Und viele dieser Menschen und viele der Wähler der Demokraten schämen sich für diesen Wahlkampf und auch für viele Aussagen die im Vorwahlkampf gemacht wurden.

Nur wie so oft hört man davon in den Medien nichts oder nicht so viel. Aber es gibt so viele Amerikaner, mit denen ich gesprochen, die finden das auch wirklich schlimm und sehen genau diesen Punkt, dass sie sich ziemlich bloß stellen mit diesen Männern.

Ähnlich wie in Deutschland, das sich in meinen Augen mit Politikern, wie einer Frau Petri auch lächerlich macht.

Allerdings beobachten sie das Treiben oft nur am Rande und denken, es gehört zu ihrem System dazu und letzten Endes wird erst im November gewählt. Mindestens ein Kandidat, der dort zur Wahl steht, wird wählbar sein.

Antwort
von maja11111, 27

das ist wie jedes mal ein unglaublicher schwachsinn. dort bewerben sich leute die überhaupt keine eignung haben, dabei passiert dann das elend wie bei reagan, bei bush senior und junior etc. einziger fähiger kandidat ist bernie und wenn die amis nicht ganz dämlich sind, gehen sie diesen einen weg.

Antwort
von Mignon2, 25

In einer demokratischen Wahl kommt es weniger auf eine Blamage an, sondern auf die Mehrheit der Stimmen. Außerdem empfindet die Mehrheit der Wähler ihren gewählten Kandidaten eben nicht als Blamage, sondern hält ihn für kompetent. Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung und die muß akzeptiert werden (sofern sie verfassungsgemäß ist).

Antwort
von Torrnado, 8
Peinlich peinlich was da passiert. Die USA blamiert sich gerade komplett.

Du sprichst mir aus der Seele !

insbesondere bei diesem widerwärtigem Donald Trump wird das ja immer wieder deutlich :

ein Immobilien-Tycon ohne Anstand, ohne Niveau, primitiv, frech, ohne jegliche politische Erfahrung und dann fallen die Mehrheit der US-Bürger noch auf seine rassistischen und menschenverachtenden Stammtischparolen herein.

das ist sowas von armselig......und ich befürchte, daß dieser Chaot sogar der nächste Präsident wird

( und dann wird die USA auch die Lachnummer der Welt )

aber wie heisst es so schön ?

Wunder gibt es immer wieder.......

insofern hoffe ich, daß die VERNUNFT " siegen " wird und Clinton das Rennen macht


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