Ein Kollege war im Urlaub, als ein naher Angehöriger verstarb. Wie ist das denn in diesem Fall mit dem Tag Sonderurlaub? Muss der gewährt werden?
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Den Tag Sonderurlaub muss er beantragen und er muss nicht auf den Tag des Ereignisses fallen. Damit kann er ihn auch nach seinem Urlaub oder später nehmen.

Sonderurlaub wegen dem Tod eines nahen Angehörigen muss gewährt werden, wenn es sich um Geschwistern, Eltern oder eigene Kinder/Enkel handelt. Ansonstenhat man darauf keinen anspruch. Es wäre im Ermessen und Kullanz des Arbeitgebers.
Grundlage ist der Arbeitsvertrag. Rechtliche Anwendung findet BGB §616. Allgemein kann gesagt werden, das es sich um einen engen Verwandten handeln muß: Eltern, Kind, (Ehe)Frau.
bitmap am 22. Mai 2008 10:52 DH!

Kommt drauf an, was dazu wörtlich vertraglich geregelt ist.
so ist es
Ja, denn dieser Sonderurlaub ist kein Erholungsurlaub - bei Gott nicht.
''Damit kann er ihn auch nach seinem Urlaub oder später nehmen.''
Das ist in der Regel eben nicht Sinn solcher Freistellungen. Die sind ja sozusagen ''zweckgebunden''.
lol, dann beantragst du also Sonderurlaub wegen eines Sterbefalles schon im voraus? Es ist kein spassiges Thema, aber Urlaub muss in 99% aller Firmen vorab beantragt werden. Damit kann Sonderurlaub wegen eines Sterbefalles nicht auf den Tag des Todesfalles beantragt werden. Das der Sonderurlaub trotzdem zeitnah zu beantragen ist, habe ich nicht abgestritten. Aber er muss definitiv nicht sofort und während des normalen Urlaubes genommen werden. Wenn du während deines Urlaubes krank wirst, dann hast du auch Anspruch auf eine spätere Zeit, wo der Erholungsurlaub genommen wird. Das gleiche könnte man mit dem Sonderurlaub machen, aber das ist verwaltungstechnisch erhöhter Aufwand, weswegen nahezu alle Firmen keinen Bezug zum Ereignis verlangen.
Ich finde das Thema auch nicht lustig.
Ich hab auch nicht geschrieben, dass man die Freistellung vorher beantragen kann/soll, aber zumindest im zeitlichen Zusammenhang mit dem Ereignis und nicht irgendwann ''später'' (<- wobei ich da an Wochen oder Monate nach dem Ereignis dachte).