Frage von Katifram, 69

Kann man den kategorischen Imperativ Mit "was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu" erklären?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rallytour2008, 36

Hallo Katifram

Otto Walkes hat da einen viel besseren Satz zu gebracht.

Wenn du nicht willst was man dir will das willst auch keinem was willstn Du?

Das hat mit Imperativ nicht das geringste zu tun.

Kriminalität abschwächen ist genauso strafbar wie die Anwendung.

Imperativ hat lediglich mit Christentum zu tun.

Wer sich auf Imperativ beruft begründet lediglich seine Vorgehensweise.

Das bedeutet:Wer nichts hat hat nichts.

Der Rest geht mal unter.Sowohl für als auch gegen.

Gruß Ralf

Antwort
von PWolff, 29

Nur teilweise.

"Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu" ist negativ formuliert.

Die Goldene Regel ist positiv formuliert (und kann als umfassender aufgefasst werden):  "Tu für deine Mitmenschen das, was du willst, das sie für dich tun" oder "Behandle deine Mitmenschen so, wie du von ihnen behandelt werden willst".

Das kann man aber noch präziser formulieren. Und so ist der kategorische Imperativ das, was herauskommt, wenn ein deutscher Philosoph versucht, die Goldene Regel auszudrücken.

Antwort
von Schuhu, 26

Ja. Du kannst das alte Sprichwort benutzen, um den kategorischen Imoperativ zu beschreiben.

Antwort
von DerTroll, 31

Nein, das hat nichts damit zu tun, was man sich antut. Klar es kann sich überschneiden. Aber generell ist der Kategorische Imperativ die Aufforderung, genau so zu handeln, wie man der Auffassung ist, daß es gesetzlich vorgegeben sein müßte. Also wenn du denkst, jeder sollte gesetzlich dazu verpflichtet sein, im Straßenverkehr das Handy auszuschalten, dann sollst du es selber auch so machen, selbst wenn es diese gesetzliche Vorgabe nicht gibt.

Kommentar von Katifram ,

ich denke sie haben meinen "Spruch" nicht verstanden, er bedeutet z. b. wenn du nicht geschlagen werden willst dann schlag auch keinen anderen, er hat nichts damit zu tun sich etwas anzutun ^^

Kommentar von DerTroll ,

doch klar habe ich es verstanden. Sich gegenseitig etwas antun wie sich schlagen wäre das wesentliche, wenn die Bedeutung des kategorischen Imperatives nur diesem Spruch entspäche. Als du willst nicht geschlagen werden, also schlag du auch keinen. Aber laut der Vorgabe von kannt, könntest du rein theoretisch auch jemanden schlagen, obwohl du selber nicht geschlagen werden willst. Denn entscheidend ist das, was du willst, daß es einem Gesetz entspräche. Und wenn du der Auffassung wärst, es müßte gesetzlich so geregelt sein, daß man bestimmte Leute schlagen darf, und deshalb schlägst du diese Leute, dann würdest du auch nach dem kategorischem Imperativ handeln, auch wenn dieser Spruch so gar nicht zutrifft.

Antwort
von Kuestenflieger, 32

grammatik egal , auf alle fälle von dr. albert schweitzer

Kommentar von Katifram ,

ich dachte von Immanuel Kant?

Kommentar von Kuestenflieger ,

für den herren K. wäre das zu einfach , s.o. . daher hat A.S. das aus lambarene ,verständlich einfach ausgedrückt .

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