Frage von Gucci000, 363

Kann man den einmaligen Konsum von Cannabis in der haaranalyse nachweisen?

Guten Tag Leute ...

Zur Urinprobe wurde ich schon 5 mal einbestellt. Fiel alles negativ aus.

Im Juni diesen Jahres werde ich zu guter letzt eine Haarprobe abgeben müssen.

Vor ungefähr 3 Wochen habe ich gesündigt
3-4 mal habe ich an einem joint gezogen. Jetzt auch nicht richtig tief und fest, sondern ganz locker. Jetzt meine Frage : müsste ich mir jetzt den Kopf zerbrechen und sorgen machen bezüglich-Haaranalyse-? Ist ja erst im Juni und so oft hab ich ja nicht dran gezogen?!

Was ist mit spice/ räuchermischung? Kann man das auch in der Probe feststellen??

Danke für eure Antworten :)

Antwort
von MarKing93, 231

Also ich würde mal behaupten, dass es sehr unwahrscheinlich ist, deswegen negativ zu kriegen. Es gibt ja auch noch eine ganz kleine Grenze nach oben wegen passivrauchen oder so.

Spice und der andere synthetische Müll sind nicht nachweisbar. Dafür aber viel risikobehafteter als der THC Konsum.

Wenn du jetzt immer noch zu Drogen greifst solltest du dich fragen ob du überhaupt was gelernt hast?

Antwort
von Healzlolrofl, 271

Lass die Finger einfach von Drogen wenn du schon Dreck am stecken hast.
Auch Spice oder sonstiger Mist sollte nichts in deinen Händen zu suchen haben.

Nichtsdestotrotz habe ich dir mal einen Link rausgesucht:

http://www.welt.de/wissenschaft/article147729770/Haaranalyse-kein-guter-Nachweis...

Antwort
von xo0ox, 227

Theoretisch kann man das Nachweisen, ob es praktisch bei einer so kleinen Menge auch geht, kann ich dir nicht sagen.

Lass die Finger von Spice/Kräutermischungen. Die sind extrem gefährlich.

Nur weil man sie beim Schnelltest nicht erkennt, hält sich das Gerücht ,dass sie gar nicht Nachweisbar sind. Das ist aber Falsch, auch Spice kann man ohne weiteres Nachweisen, wenn man weiss wonach man sucht.

Antwort
von aXXLJ, 167

Ob man Deinen "Ausrutscher" in den Haaren feststellen wird, wird auch von der Haarlänge zum Zeitpunkt der Ablieferung der Haarprobe abhängen. Als Träger von Kurzhaar- oder Extrem-Kurzhaar-Frisuren hat man da natürlich Vorteile.

Dennoch: Die Beweiskraft von Haarproben wird neuerdings in Zweifel gestellt. Ich verlinke mal einen diesbezüglichen Artikel. Wenn Du mehr darüber wissen willst, selber googeln.

http://www.welt.de/wissenschaft/article147729770/Haaranalyse-kein-guter-Nachweis...

Legal Highs/Käuter/Räuchermischungen sind nicht in gängigen Schnelltests - wohl aber in aufwendigeren Labor-Analyse-Verfahren nachweisbar.

Antwort
von Soeber, 180

Hallo, der Nachweis von Cannabis bzw Thc ist noch 6 Monat nach dem Konsum in den Haaren nachweisbar.

Gruß

Kommentar von Gucci000 ,

Das weiß ich ja auch.. Aber was ich wissen will ob es schon reicht 3-4 mal am joint zu ziehen damit der Test positiv ausfällt?

Kommentar von Soeber ,

Ja

Antwort
von dfgdfgdfg, 169

Ja es geht schon, aber wenn du bis dahin nicht kiffst, werden die THC-Werte so gering sein dass du behaupten kannst du hättest neben jemanden gestanden während er kiffte und du hast den Rauch eingeatmet.

Antwort
von Superstudent, 171

Können schon, aber wohl nicht sehr zuverlässig: http://www.nature.com/articles/srep14906#s1

Davon abgesehen: Der Konsum von Cannabis ist gesundheitsgefährdend.

Kommentar von notheone ,

was ist daran Gesundheitsgefährdend?

Kommentar von Superstudent ,

Eine ganze Menge - von organischen Risiken, etwa durch die bei der Verbrennung entstehenden kanzerogenen Stoffe oder auch Veränderungen der Hirnmorphologie bis hin zu den Folgen einer Abhängigkeit und einem erhöhten Risiko für psychische Erkrankungen - spricht sehr viel gegen einen Konsum.

Wenn du dich dafür interessierst, kannst du auch bei GoogleScholar oder PubMed zahllose wissenschaftliche Paper zu dem Thema lesen.

Kommentar von Oraupy ,

@superstudent soweit ich weiß treten diese folgen nur auf wenn man viel kifft während der Körper im Wachstum ist. Natürlich wächst ein Körper bis zu seinem Tod aber halt nicht mehr so stark. Nur habe ich nun in mehreren dokus gesehen das diese folgen mehr bei minderjährigen Konsumenten auftreten als bei Erwachsenen. Mit Sicherheit kann ich aber sagen das die körperliche sucht zu Alkohol stärker ausgeprägt ist nach einem Konsum hingegen die psychische nicht da es einem ohnehin schon dreckig geht. Bei cannabis ist es umgekehrt. Man hat während dem Rausch eine erhöhte dopamin Ausschüttung im Gehirn was einem Freude bereitet und am nächsten Tag hat man nach Ende des rausches eine geringe Ausschüttung und man fühlt sich etwas traurig und lustlos und denkt sich "jz nen joint und mir geht's wieder bestens" jedoch spürt man körperlich meiner Erfahrung nach am nächsten Tag keinen zwang zur Wiederholung ;) Ich möchte nicht verleiten oder etwas verherrlichen aber Fakt ist ab einem Alter von 20 is Alkohol viel schädlicher als thc. Ich bitte um Belehrung falls ich falsch liege da du dich anscheinend etwas mit dem Thema auseinander gesetzt hast.

Kommentar von Superstudent ,

Hallo, zuallererst möchte ich darauf hindeuten, dass die Risiken des Cannabiskonsums vielfältig sind und daher ein pauschaler Vergleich mit anderen Substanzen aus medizinischer Sicht grundsätzlich nicht geboten, weil unmöglich, ist. Man kann das nicht direkt vergleichen, es sind unterschiedliche Risiken, die auch noch dosisabhängig sind, sodass es prinzipiell sinnvoller ist, sie isoliert zu betrachten, um zu einem Urteil zu gelangen. Weiterhin wird es niemanden geben, der vor der objektiven Wahl stünde entweder ein Alkoholiker zu werden oder aber sich für die Folgen des Missbrauchs von Betäubungsmitteln zu entscheiden.

Die Aussage, wonach die Risiken/Folgen im Falle des Cannabis sich vor allem auf die Wachstumsphase beziehen, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Zahlreiche mit dem Konsum dieser Substanz verbundenen Pathologien ergeben sich unabhängig vom Alter. Das beginnt beim erhöhten Krebsrisiko durch die Aspiration karzinogener Stoffe beim Rauchen (ein generelles Risiko) und setzt sich etwa bei den neuroanatomischen Veränderungen fort.

Letztere sind in vielen Studien sowohl bei jugendlichen Konsumenten, als auch bei Erwachsenen nachgewiesen worden und betrafen u.a. das Hirnvolumen, das Verhältnis von grauer zu weißer Substanz etc.. Siehe: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0055821

Auch ist das Risiko psychischer Erkrankungen, z.B. die verschiedenen Formen der Schizophrenie, enorm erhöht, was Gegenstand zahlreicher Studien war.

Ich kann hier nur einen Link einfügen und verweise daher auf GoogleScholar, PubMed und die Systeme der ZBmed, wo man die entsprechenden Paper suchen und oftmals sogar ohne Uni-Zugang komplett lesen kann.

Mein persönliches Votum in dieser Frage ist, nachdem ich mit durchaus vielen dieser Studien zu tun hatte, eindeutig: Abgesehen von einem therapeutischen Einsatz kann ich den Konsum von Cannabis aus Gründen der Steigerung des subjektiven Wohlbefindens nicht empfehlen.

Kommentar von Superstudent ,

Ich hoffe einigermaßen verständlich dargelegt zu haben, wo die medizinische Problematik liegt. Die juristische dagegen ist meine Sache nicht, deswegen nicht missverstehen - ich gehöre nicht zu denjenigen, die irgendetwas legalisieren oder verbieten wollen. Das ist eine andere Diskussion, die mich persönlich eigentlich gar nicht interessiert. Mir geht es allein um den medizinischen Standpunkt.

Antwort
von Xboythehidden, 181

Hasch bis zu 6 Monaten in den Haaren, außer du machst nach einem Monat Glatze

Kommentar von Gucci000 ,

Meinst du ich sollte mir jetzt eine glatze schneiden und dann wachsen lassen?

Kommentar von Xboythehidden ,

Weis nicht so genau

Kommentar von atze3011 ,

Wäre eine Möglichkeit. Mit dem schneiden würde ich aber noch eine Weile warten.

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