Kann man das Zusammenleben von einem Hund mit Jagdtrieb (Schäferhund-Bordercolli) und einer Katze verantworten bzw. könnte man diese aneinander gewöhnen?

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9 Antworten

Hmh. Mein erster Gedanke: Man sollte es auf einen Versuch ankommen lassen, Hund und Katz gibt nicht immer Rabatz. Gerade ein kleines Kätzchen nimmt ja seine gesamte Umgebung ohne Vorahnung an. Ob der Hund allerdings - und das ist mein 2. Gedanke - das Kätzchen adoptiert ... Obwohl: Unsere 1. Katze hat unser Kätzchen auch erst zu "Hackfleisch" verarbeitet, bevor ich ihr gedroht habe, dass sie zuerst -fliegt- und nicht das neue Kätzchen! Ich LIEBE alle Katzen über alles - also nicht falsch verstehen. Und nach einer kleinen Weile haben sich die beiden gegenseitig geschleckt. Ist also alles möglich. Gib dem ganzen eine Chance!

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Kommentar von Assisau
07.08.2016, 19:58

Unser Hund ist bloß leider nicht der sozialste und vor allem sehr eifersüchtig

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Also wir haben auch einen unkastrierten Rüde, border Collie, Australien shepherd, Collie und Berger blance swiss Mix (fast 3 Jahre) der mit dem Kater zusammen lebt, und die 2 sind ein ar*** und ein Kopf. Odin jagt draußen auch Katzen.. Okay,er versucht es, bekommt aber dann ne Ansage von mir. Und unseren chopper liebt er abgöttisch. Bei uns war auch erst der Hund da,und dann kam chopper mit 8 Wochen dazu. Es gab bei uns nie Probleme :)

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Ja meine Nachbarin hat ein münsterlender das ist ein Jagdhund und ihr Mann ist Förster das heißt im wurde der jagdtrieb nicht einmal abgewöhnt und trotzdem hat sie 3 Katzen und zwei weitere Hunde (Schäferhund und Golden retriver)

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Tja. Am Günstigsten ist die Konstellation, daß die Mieze als Erstes im Haushalt ist. Bevor der Hund kommt.

Vielleicht klappts ja aber.

Meine Mutter hat einen schwarzen "Labrador-BorderColli", der nach dem Kater ins Haus kam. Der ist auch mit seinen 11 Jahren noch extrem hippelig - typisch BorderColli. Allerdings liegen die auch zusammen (wohlbemerkt) im Hundekorb zum Schlafen.

Manchmal krachts aber gewaltig auch. Gewinner hier ist aber immer der Kater - Er hat das Vorrecht - Revierverteidigung sozusagen, ohne daß der Hund völlig untergeordnet ist.

Befrag Dich mal bei Deiner/ einer Tierärztin oder bei Mehreren vielleicht, um Handling-Tip´s zu bekommen.

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Kommentar von eggenberg1
07.08.2016, 20:08

katzen haben  immer  das  vorrecht in einem haushalt-- hunde ordenen sich immer unter  ,liegt in  ihrer mentalität !

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Bei uns ging das problemlos.

Zuerst kam ein erwachsener, von Katzen keine Ahnung habender Schäfer/Hütehundmix zu einem erwachsenen Kater in den Haushalt. Da hat der Kater mit einem Tatzenhieb klargemacht, wer der Chef im Hause ist, und so blieb es dann auch. Dieser Kater hat uns später sogar auf den Gassigängen begleitet, und an einer schönen Stelle gewartet, bis wir wieder zurückkamen, wenn es ihm zu weit wurde. Er war auch sichtlich stolz auf seine große schwarze Freundin, vor alllem, nachdem sie ihn einmal gegen einen anderen Hund verteidigt hatte.

Als dieser Kater verstorben war, holten wir einen Langhaarmix aus dem Tierheim, der etwa 1 Jahr alt war, und der kleine Kerl kannte NIX. Er hatte fürchterliche Angst vor dem Hund ("Ein Ungeheuer! Es will mich fressen!"). Wir haben ihn dann zur Eingewöhnung in einem recht großen Raum im Obergeschoß hausen lassen, bis er ruhiger wurde, und mich gut kannte. Dann bin ich mit den Hund zu Besuch gekommen - Hund an der Leine, vorsichtshalber! Und was soll ich sagen? Tiere sind oftmals klüger als wir es ihnen zutrauen! Mein Hund hat beschwichtigt, als er auf ihn langsam zuging! Also, zur Seite geblickt, was soviel heißt wie: "Ich will Dir nichts tun." Und so hat die Neugierde der beiden aufeinander allmählich alle Zweifel beseitigt, und heute ist auch dieses Katerlein der Chef im Hause.

Alle anderen Katzen draußen möchte meine Hündin sehr gerne jagen. Darf sie aber nicht.


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Mein Kumpel hat Hund und Katz und die vertragen sich. Musst halt mal ausprobieren

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Kommentar von Assisau
07.08.2016, 19:57

Wie soll man das denn "ausprobieren"? Es wäre eine schweinerei eine Katze zu holen und sie nach zwei Wochen wieder abzugeben...

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das kommt  schon  drauf an ,  wie sich der hund bisher   katzen gegenüber gezeigt hat  oder überhaupt  großen jagdttrieb hat--  sollte  der  vorhanden sein, dann laß es .  ein ausprobieren geht nicht , denn einmal  ne katze angenommen ,kann man sie  ja nciht einfach wieder  weggeben,zumal  eine katze auch eine längere eingewöhungszeit hat.

meine frühere  aussiehündin   kannte  unsere katzen ,wir hatten sie  zu uns genommen als 3 jährige  und uns eigentlich keine gedanken gemacht --es hat auf anhieb geklappt.es waren aber  auch  freigänger ,die  draussen schon hundenbegegnet waren -

die katzen haben  ne zeitlang  nur auf der treppe gefressen und gelebt  ,aber  auf dauer   haben sich alle akzeptiert und   arrangiert.  erst als ich noch ein kitten  dazu bekam  von12  wochen , da mußte ich ihr  in den ersten 2 tagen klar machen, dass das KEIN  futterstückchen  war . habe dazu  das kitten  auf meinem schoß gehabt  ,und wenn die hündin meinte mal vorsichtig  zuschnappen zu wollen ( wirklich  vorsichtig)    hab ich ihr klar gemacht  , dass  das NEIN  ist -  anchließend aber auchsofort gestreichelt,wennsie  zurückgewichen ist.--3 tage später  war alles im grünen bereich  .draussen  jagdte sie jeder katze nach , aber  familkienmitglieder  wurden NICHT gejagt  oder gefressen --

wenn der hund  gut erzogen ist  und   auch auf abbruchkommandos  gut  reagiert,  sollte eine zusammenführung mit einem kitten von 12  wochen aufwärts klappen --nur allein lassen  sollteman die beiden  die ersten wochen überhaupt nicht  .

aber bitte überleg genau    du solltest als katzenfreund wissen, dass man kitten niemals allein a ufwachsen läßt,also müßtest du unbedingt 2 kitten anschaffen--aber   letzlich haben katzen eh  das sagen, wenn der hund  sie  erst mal respektiert hat  .


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Kommentar von Assisau
07.08.2016, 20:33

Draußen jagt er alles und jeden, sprich auch Katzen. Das mal eben "ausprobieren" nicht ist weiß ich, daher ja meine Bedenken. Wir haben jedoch vor einem Jahr (der hund ist 5), 4 Wellensittiche bekommen, bei denen haben wir schnell ein gutes zusammenleben erreicht, Freiflug gibt es jedoch nur ohne Hund.

Ich muss ehrlich sagen dass er nicht der besterzogenste ist aber grundlegend weiß wann er was darf und wann nicht und von der Rasse her ja auch ein sehr intelligentes Tier ist.

Es sollten eh zwei BKHs werden, ein Kätzchen ist kein Kätzchen ;-)

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Wenn der Hund eine Hündin ist, dann den Mutterinstinkt ausnutzen und ein Katzenwelpen anschaffen. Ich würde da aber in den ersten Wochen Urlaub nehmen um das Unternehmen " Tierliebe" zu beaufsichtigen. Am Schluß des Urlaubs dann die 2 immer länger werdend alleine lassen. Und aufpassen, dass einer dem anderen nicht das Futter wegfrißt und auch nicht zuviel vom falschen Futter frisst. Wegen der Enzyme.
Viel Erfolg, 🐺

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Kommentar von Assisau
07.08.2016, 20:52

Leider ein (unkastrierter) Rüde

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Kommentar von Schuesselchen
08.08.2016, 10:07

Trotzdem machen, vielleicht schlägt ja das Kindchenchema zu? Ein Experiment bleib sowieso alles. Wichtig ist auch, das Herrchen von dem Hund muß auch von Herzen dafür sei. Sonst bekommt es der Hund mit. Und dann? Aber auch ehrlich sein, und zugeben wenn das Experiment "Tierliebe" in die Hose gegangen ist und Konsequenzen ziehen. Alles andere ist Tierquälerei und unverantwortlich. Liebe Grüße, 🐺

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Möglich ist das.

Wie reagiert der Hund denn normalerweise auf Katzen?

Eine Möglichkeit wäre es vielleicht, das in einem Tierheim auszuprobieren.

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Kommentar von eggenberg1
07.08.2016, 20:05

das  hat oftmals keine bedeutung-- denn  dieser mix ist ja auch ein hütehund   , es kannsein, dass die draussen  die katzen jagen  aber  die  familienkatzen durchaus  dulden oder sogar beschützen und sich mit ihnen anfreunden ,

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Kommentar von Assisau
07.08.2016, 20:27

Draußen jagt er die, Tierheim würde er allein schon wegen dem kläffen der anderen Hunde ausrasten. Wir haben jedoch auch 4 Wellensittiche auf die er anfangs leicht angesprungen ist, mittlerweile lassen sie ihn eiskalt

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