Frage von GinoSaurusRex, 92

Kann man das Sucht nennen?

Hallo,
ich bin aufm Campingplatz im Urlaub und meine Freundin hat Schluss gemacht. Jetzt schläft sie nicht mehr bei mir sondern bei ihren Eltern aufm Platz und ich komme mit dieser Einsamkeit nicht klar (sehe sie auch tagsüber nicht, sie ist plötzlich total abweisend)
Aufgrunddessen bin ich seit ca. 3 Tagen dauernd besoffen, weil ich es nüchtern nicht mehr aushalte (Zu viele Gedanken im Kopf, Angstzustände, Schlaflosigkeit (nur etwa 2 Std pro Nacht)
Selbst wenn ich weiß, dass dieses nächste Bier was ich trinke nicht gut ist mach ich trotzdem weiter und kann mich nicht stoppen...
Wenn man mir zB. den Alk wegnehmen würde würde ich fast(!) alles dafür tun, um noch eine Flasche trinken zu dürfen!
Ist das schon ernstes Suchtverhalten?
Und nein ich habe niemanden zum reden, weder eine vertraute Person. Ehrlich.

Bitte gebt mir Tipps, dieses Selbstmitleid ist widerlich

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Maxii220901, 45

Das kommt vor. Du kommst bloß nicht damit klar das deine Freundin Schluss gemacht hat. Wenn es länger so geht und es Entzugs Erscheinungen vorkommen wenn du länger nichts nimmst dann brauchst du Hilfe. Noch eine Frage an dich, wie lange wart ihr Zusammen?

Antwort
von MrMiles, 20

Es ist vielleicht eine temporäre Sucht, weil du im Moment nicht anders damit umgehen kannst.

Schwierig wirds, wenn es chronisch wird. Dir sollte eins klar sein - mit etwas anderem wirst du dieses Loch niemals Füllen können. Es ist in Ordnung zu trauern, jeder macht das auf seine Weise. Wichtig für dich ist, klar zu erkennen was dein Problem ist und dir jetzt ein Ziel zu setzten was erreichbar für dich ist.

Ihr seid ihm Urlaub, vermutlich du, sie und ihre Eltern. Nutzte die Zeit einfach mal für dich selbst. Geh spazieren, schau dir die Umgebung an. Geh dahin, wo andere Menschen hingehen. Selbst wenn man die Sprache nicht spricht - Liebeskummer haben alle mal und da findet man immer jemand mit dem man mal einen heben kann.

Das Leben geht weiter - es ist nie so das etwas "Final" ist - es gibt immer ein Morgen - was du daraus machst, liegt ganz an dir :)

Antwort
von oelbart, 10

Wenn drei Tage eine Sucht auslösen würden, wäre mein Leben nach jedem Festival zerstört gewesen ;)

Pass auf, dass Du die Angewohnheiten nicht in den Alltag übernimmst. Und für die aktuelle Situation: Gibt es irgendetwas anderes, womit Du Dich ablenken kannst? Sport?

Kommentar von GinoSaurusRex ,

Sportmöglichkeiten gibt es hier leider keine. Ich mache hauptsächlich Kraftsport aber hier findet man nicht mal eine geeignete Stange für Klimmzüge :-(

Antwort
von Kugelschreiber9, 34

So eine kurze Zeit ist noch keine Sucht und wenn es an der Trauer liegt kann man es auch irgendwo verstehen allerdings solltest du trotzdem aufhören zu saufen weil du sonst auch nach der trauer nicht mehr davon wegkommst. Und wo zur Hölle bekommst du auf dem Campingplatz Alkohol her???

Tipps: Wenn ihr daheim seid such dir ne andere Beschäftigung oder genieß deinen Urlaub

Frage: Wie alt bist du?

Kommentar von GinoSaurusRex ,

17,
Im Nachbarort gibt es einen Laden und am Strand gibts auch Bier ^^

Kommentar von Kugelschreiber9 ,

•_• geilster Campingplatz auf der Erde

Antwort
von Beings140, 17

Nein das ist keine Sucht

du findest es halt einfach viel besser wenn du was Trinkst.. würde aber bald aufhören sonst hast du bald noch ein Problem

Antwort
von Neutralis, 36

Fahr doch einfach nach Hause, was willst du da denn noch ? 

Kommentar von Kugelschreiber9 ,

Ich glaub irgendwie das er noch keinen Führerschein hat... deshalb wundert mich das mit dem Alkohol auch irgendwie

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