Frage von laaaali, 83

Kann man das schon als soziale Phobie bezeichnen?

Hallo, ich habe folgendes Problem:
Schon seit der Volksschule hatte ich nie viele Freunde, und habe mich auch nie getraut mit jemandem als erste zu sprechen. Mittlerweile bin ich 16 und habe weiterhin das Problem. Ich kann nicht auf Menschen zugehen, weil ich Angst habe, dass ich nicht akzeptiert werde. Ich hasse es, in öffentlichen Orten zu sein (vor allem alleine, oder wenn sehr viele Menschen dort sind). Eine Zeit lang war es so schlimm, dass ich sehr depressiv war und mich sogar deswegen geritzt habe. Das kommt jetzt noch ab und zu vor. Ich hatte ständig negative Gedanken über alles. Ich habe mir meistens Fragen gestellt wie "wieso habe ich keine Freunde?" Oder "Wieso werde ich nicht akzeptiert so wie ich bin?". Ich habe etwas darüber nachgelesen aber ich bin mir nicht sicher. Eine Psychologin besuche ich auch, aber die hat mir bis jetzt nicht sehr viel weitergeholfen. Habt ihr hilfreiche Antworten für mich?

Antwort
von sphwbr, 14

Ich habe das gleiche Problem und ich bin mittlerweile 19. Bei mir ist es eine Angststörung, allerdings kann man es bei dir auch eine Depression sein. Beides lässt sich schwer voneinander trennen. 

Ich habe oft ähnliche Gedanken wie du, auch wenn ich weiß, dass es nicht stimmt. Bei mir ist das allerdings Phasenweise. Es wird ausgelöst, durch eine Kleinigkeit, die bei mir einfach solche Ängste auslösen, dass ich mich komplett isoliere, selbst von denen, die eigentlich meine Freunde sind. 
Ich gehe nicht gern alleine irgendwo hin, weil ich Angst habe, dass ich nicht akzeptiert werde. Ich telefoniere nicht gern, weil ich nicht weiß, ob die andere Person genug zeit habe, ob ich sie nerve oder sie mir überhaupt zuhört. 
Ich spreche wenig bis gar nicht im Unterricht, weil ich nichts falsch machen möchte. 

Ich weiß nicht, ob du ähnlich fühlst und ich möchte auch keine Diagnose oder irgendwas vorweg nehmen, aber deiner Beschreibung nach grenzt es an einer sozialen Angststörung. Vielleicht solltest du das bei deinem Psychologen ansprechen und falls der dir nicht hilft, sogar wechseln.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Antwort
von Naajed, 40

Guten Abend,

bei einer Sozialphobie weiß der Betroffene das seine Ängste irrational sind . Als Außenstehender kann man sich eine Sozialphobie nicht vorstellen . Beim Betroffenen schießen Fragen durch den Kopf wie : "Wie sehe ich aus?" "Was machen meine Hände?" "Bitte darf mich jetzt keiner blöd anmachen?!" ... und mehr solche Fragen.

Das was Du hast würde ich nicht als eine Soziale Phobie bezeichnen, wenn Du Sorge hast kannst Du das mit deinem Psychologen absprechen . Ich vermute ehr Depressionen ...

Antwort
von ischdem, 15

Verhatenstherapie wird dir helfen......bzw. wird ein Training zur Selbsthilfe geben...alles Gute  wird schon ...

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