ich würd gerne ihre meinung dazu wissen, da mein sohn vor einiger zeit nach hause kam und das meinte und irgwie hat er ja schon recht.

Das Leben als Krankheit mit nefaster (toedlicher) Prognose zu sehen, ist ein alter Hut, sorry. (Falls du also einen RAT gewuenscht hast: Nicht unbedingt von Vorteil, so zu denken.) Wir sollten aber auch nicht vergessen, dass fuer manche das eigentliche Leben erst DANACH losgeht. So gesehen, wird die Prognose dann mit einem Schlag positiv (natuerlich nur, wenn man/frau nicht so boese war, klar). Eine andere interessante Frage :-) aus dieser Kategorie koennte lauten: Gibt es ein Leben vor dem Tod. Manchmal bin ich jedoch geneigt, denen recht zu geben, die da fragen: Gibt es intelligentes Leben auf der Erde. Aber nur gelegentlich. HG

Lieber svenji2007, anscheinend hast Du Langeweile und brauchst keinen Rat. Niemand hat Lust auf Fragen zu antworten die den Eindruck machen, dass Du Dir einen Spaß erlaubst und gar keine Ratschläge möchtest. Ich möchte Dich bitten, das beim nächsten Mal zu berücksichtigen, ansonsten werden Deine Beiträge gelöscht. Vielen Dank für Dein Verständnis. Ted vom gutefrage.net-Support
Bemerkenswert! Bemerkenswert: Da stellt jemand eine Frage nach Krankheit und Leben und muß fürchten, daß seine Beiträge gelöscht werden. Super.

interessante betrachtung - so hab ich es noch nie gesehen, aber das hat was... dann wäre der tod die genesung und die geburt die erkrankung, und was vor der geburt und nach dem tode ist, das "ewige" leben...
Wolfgang Joost am 13. Oktober 2007 17:38 Manche werden ja wiedergeboren, wie zum Beispiel bei den Zeugen Jehowas als Tier!
Kabark am 13. Oktober 2007 18:16 Echt, Wolfgang???

Philosophisch könnte man es sagen: werden, wachsen und vergehen.
Beinhaltet die Definition von Krankheit einen tödlichen ausgang?
Das Leben als Krankheit zu betrachten geht von einem grundsätzlich falschen Verständnis dessen aus, was Krankheit ist. Krankheit ist so etwas wie eine Reifenpanne. Man kann noch fahren, aber nicht mehr so gut. Leben ist ein dynamischer Prozess und als solcher gut mit einem Kohlkopf vergleichbar. Er wird gesät, wächst und gedeiht und wenn er groß und dick ist, wird er geerntet und verspeist. Das Leben des Menschen ist was anderes und das was beim Menschen anders ist, kann man sich klar machen, wenn man den Kohlkopf mit dem Schachtelhalm vergleicht. Die Evolution brauchte viele Entwicklungsschritte, um sich vom Schachtelhalm bis zum Kohlkopf weiterzuentwickeln. Eins ist in dieser Entwicklung gleich geblieben: Der Anfang und das Ende. Der Anfang ist unbestimmt: Das Ei, der Same, man müßte Papst sein, um den Anfang zu bestimmen. Das Ende ist als Erscheinung deutlich. Der Kohl wird abgeschnitten, sein Vorgänger, der Schachtelhalm wuchs und wuchs, weil keiner kam und ihn abgeschnitten hat, der Mensch war noch nicht da. Aber irgendwann fiel auch der Schachtelhalm, wurde Opfer der Würmer, die ihn auffrassen und den Rest als Humus ausschieden. Es wuchs aus dem Humus neuer Schachtelhalm etc. Mit dem Kohl würde es genauso gehen, wenn der Koch ihn nicht abschneiden würde. Das, was die Würmer vom Kohl auffressen würden, wäre Grundlage für neuen Kohl. Den Samen für neue Kohlköpfe hätten die Würmer nicht gefressen und verdaut, sondern unverdaut ausgeschieden. Den Rest kannst Du Dir selber zusammenreimen. Wenn die Viren und die Parasiten den Menschen in Gesundheit wachsen und alt werden lassen, kippt er irgendwann um, legt sich hin und steht nicht wieder auf usw. und seine Reste sind der Frass der Würmer. Daran ist nichts auszusetzen und die Vorstellung, ich werde alt und liefere mich den Würmern aus, hat für mich viel beruhigendes. Im Leben habe ich mir oft mehr einverleibt, als ich verdauen konnte, im Tod gebe ich dem Boden etwas zurück, damit neues Kraut wachsen kann.
Fragt sich was der Tod ist und was das Leben ist. Ich glaube, der Tod ist das Leben nach dem Leben und das alles hat mit Krankheit nichts zu tun. Aber ich weiß schon, das war eine scherzfrage. Lg