Kann man das Beteiligen an einer Demo als gesellschaftliches Engagement verstehen?

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4 Antworten

nein - an einer Demo teilzunehmen oder diese (mit-) zu organisieren, ist politisches Engagement.

Gesellschaftliches Engagement wäre z.B. Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe, Hausaufgabenbetreuung, Trainer in einem Verein zu sein.

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Kommentar von magigstar
18.08.2016, 10:10

Ich glaube, in Deinem Beitrag fehlt ein "nicht". Wieso ist allerdings sowas kein politisches Engagement bzw. gesellschaftliches Engagement?

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Solltest du dich bei einem Arbeitgeber bewerben wollen, würde ich die Art gesellschaftliches Engagement lieber nicht in die Bewerbung schreiben.
Der könnte auf die Idee kommen, sich einen potentiellen Unruhestifter in Betrieb zu holen.

Für eine Bewerbung bei Greenpeace würde sich die Teilnahme an Anti AKW Demos aber förderlich auswirken.

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Ich würde sagen, dass man es so nennen kann, wenn die Umsetzung der Wünsche der Demonstranten der Gesellschaft in der du lebst einen Vorteil bringen würden.

Sich auf die Straße zu stellen um zu bekunden, dass man Erdogan "geil" oder "ungeil" (je nachdem) findet erfüllt diese Bedingung in meinen Augen nicht. Ist die Demonstration so ausgelegt, dass auf die Einhaltung der Menschenrechte gepocht wird und ein Beitritt der Türkei zur EU unter diesen Umständen abgelehnt werden sollte, dann bringt das der Gesellschaft in meinen Augen schon einen Vorteil. Es wäre gesellschaftlich sicher nicht gut, wenn solches Verhalten auch nur geduldet wird. Das wäre ein falsches Signal.

Es ist aber immer die Frage was man selbst für "gut für die Gesellschaft" betrachtet.

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Kommentar von magigstar
18.08.2016, 10:15

Ok, ich hätte das "Pro-Erdogan" nicht als negatives Beispiel nehmen sollen. :-)

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Also in eine Bewerbung würde ich es nicht schreiben......

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