Frage von robi187, 57

Kann man Christ sein, ohne dass man an die Bibel und deren auslegungen glaubt?

was hat der papst vor 500 jahre für auslegungen? wie heute? wieviel schattierungen der auslegungen gibt es denn? wie kam die bibel zu stande? in welchem zeitraum? wie sind die übersetzungen? usw. ich bin christlich gebrägt und ich gaube an gott aber alles andere ist doch mehr oder weniger nur menschelich? muss ich mich da schuldig fühlen?

Antwort
von SwamiShankara, 49

Du kannst dir eine eigene Version basteln, evtl. findest du eine ansprechendere Vorstellung von Jesus in den Apokryphen, und wärst nach wie vor Christ. Aber als kath. evang. lutheran. usw usf könntest du dich dann nicht bezeichnen da du deren Dogmen dann nicht mehr anerkennst!

Das einimpfen von Schuldgefühlen ist nur ein Mittel der Kirchen um ihre "Schäfchen" zu kontrollieren bzw. zusammenzuhalten. 

Kommentar von robi187 ,

wie brauchen kirchensteuer und werden mich nicht rauswerfen?

Kommentar von SwamiShankara ,

Deine Mitgliedschaft bei der Kirche musst Du schon selbst kündigen! Auf Dein Geld verzichten DIE nicht freiwillig! In Ö. geht das mittlerweilen auch online. Warum dabeibleiben und zahlen wenn Du mit deren Vorstellungen (Dogmen) nichts anfangen kannst?

Antwort
von pinkyitalycsb, 20

Wie könntest du wissen, was ein Christ überhaupt ist und dich sogar selbst als „christlich geprägt“ bezeichnen, wenn es die in der Bibel enthaltenen Berichte und Zeugenaussagen nicht gäbe? Allein zweitausend Jahre nur mündlich überlieferte Erlebnisse würden dir dazu wohl kaum eine angemessene Antwort geben können!

Ja, ich glaube, du müsstest dich tatsächlich schuldig fühlen, wenn du wirklich an Gott glaubst und dich Christ nennst, ohne deinem Glauben auf den Grund zu gehen!

Befolge am besten die dir hier bereits gegebenen Ratschläge und informiere dich gründlich, sowie durch Lesen und Vergleichen mehrerer Bibeln als auch über dir Geschichte und verschiedenen Aspekte des Christentums.

Durch das Internet wird es dir leicht gemacht, und je mehr du liest und vergleichst, je ausführlichere Antworten kannst du auf all deine Fragen finden!

Kommentar von robi187 ,

genau das ist jede relgion, die wissen immer war andere machen sollen? und vergessen dabei das man gleich an gott sich wenden kann.

und wer sagt dass ich nicht längst mich mehr oder weniger gut mich mit viele aspekte betrachtet haben?

soll wer möchte die schriftstücke anbeten statt gott.

schon wie die bibel zustande gekommen ist wie oft in wieviel sprachen und übersetzter alle ohne fehler? und jetzt wird es buchstaben genau oft ausgelegt? na ja wer die glaubt kann ich lassen.

lasse mir auch meinen gauben der ist auf jedenfall menschlich un-vollkommen im gegensatz zu viele ausleger?

z.b. wie wurde die bibel von wieviel päpste wie oft anders ausgelegt?

was war dann die warheit der papste? jeder in seiner arzt und weis? aber dafür musten schon wieviel menschen sterben? z.b. hexen, ablas usw.

und der ursprun aller bibeln ist immer ein papst dabei gewesen?


Kommentar von pinkyitalycsb ,

Warum stellst du diese Fragen, wenn du keine Ratschläge willst, und wendest dich nicht tatsächlich direkt an Gott, den du allerdings nur dank der Bibel kennst?

Wer sagt, dass du dich nicht mit einigen Aspekten des Glaubens beschäftigt hast? Deine eigene Fragestellung beweist doch, wie unzulänglich deine Kenntnisse darüber sind!

Wer betet Schriftstücke an? Niemand! Schriften der Bibel werden nicht angebetet, sondern gelesen und studiert, um die Botschaft der Bibel überhaupt erst einmal kennen und verstehen zu lernen!

Die vielen Bibelübersetzungen weisen zwar manchmal einige kleine Unterschiede auf, doch die grundsätzliche Botschaft der Bibel ist trotzdem sehr klar und unmissverständlich bis in unsere Zeit gelangt! Die bis jetzt entzifferten antiken Schriftrollen von Qumran am Toten Meer bestätigen das!

Deinen ganz persönlichen Glauben lasse ich dir natürlich! Den kann dir keiner nehmen! Aber wenn du wirklich an Gott glaubst, wünschst du dir auch selbst mehr Klarheit darüber, was Er uns zu sagen hat und was Er auch von dir erwartet!

Du scheinst sehr auf die katholische Kirche und den Papst fixiert zu sein, der doch mit der Entstehung der Bibel nun überhaupt nichts zu tun hat! Die einzelnen Schriftrollen der Bibel wurden innerhalb von Tausenden von Jahren von Propheten und später von Evangelisten und Aposteln verfasst.

Übrigens: Hexenverbrennung und Ablassbriefe gab es im finsteren Mittelalter! Ist dir nicht bewusst, dass die Welt sich schon lange verändert hat und die heutigen christlichen Kirchen rein gar nichts mehr damit zu tun haben?

Niemand will dich zu einer Religion zwingen! Aber ohne die Bibel wüsstest du gar nichts über Gott, könntest also auch nicht an Ihn glauben und dich schon gar nicht als „christlich geprägt“ bezeichnen!

Es steht dir natürlich völlig frei, dich eingehender mit Bibel und Glauben zu beschäftigen oder auch nicht! Aber versuch es doch mal, dich gründlicher zu informieren und die Bibel wenigstens teilweise zu lesen! Du musst ja nicht zwangsläufig daran glauben, aber dein Allgemeinwissen etwas zu erweitern, würde auch dir ganz bestimmt nicht schaden! Alles Gute!

Antwort
von Geisterstunde, 57

Um an Gott zu glauben muss man keiner Religionsgemeinschaft angehören. Gott findest Du überall, nicht nur in der Kirche.

Antwort
von ThomasAral, 24

alles was der aktuelle papst anders offiziell verlauten lässt wie päpste vorher ist dan gültig

schattierungen der auslegungen: gibt ja etliche christliche religionen, die meisten ohne papst

die bibel ist ein sammelsurium von schriften von propheten, da nicht jeder prophet (Apostel) immer das selbe schrieb über das selbe thema gibts da auch widersprüchliches. Am Konzil von Nizäa wurde dann auch "aussortiert" und viele bis dahin gültige Bibeltexte verschwanden, einige bis heute nicht mehr rekonstuierbar, andere schon.

bei den Übersetzungen wurde manchmal absichtlich, manchmal unabsichtlich etwas falsch gemacht.

im hebräischen bzw. aramäischen der originaltexte gibt es kein komma, man kann dann bei der übersetzung in eine höher entwickelte sprache fehler machen. Der Satz:  "Ich sage dir, heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein".  Ist falsch übersetzt. Es müsste wohl eher heißen  "Ich sage dir heute: du wirst mit mir im Paradiese sein".  Absichtlich falsche übersetzungen um sich irgendwelche Vorteile als herrschender rauszuholen.

Nein musst dich nicht schuldig fühlen und im gegensatz zu vor 500 Jahren auch nicht befürchten dass man dich als Heretiker hinrichtet.

Antwort
von tryanswer, 54

Der Kern des Christentums ist der Glaube an Gott und die Anerkennung Jesus Christus als Erlöser. Hinzu kommt das persönliche Bekenntnis, welches seinen Ausdruck in der Taufe findet. Alles andere liegt allein an dir.

Kommentar von robi187 ,

das bekenntnis ist die falle? die kommt von menschen und nicht von gott

Kommentar von tryanswer ,

Was verstehst du unter Bekenntnis? Ich meine damit nicht mehr, als das du dich selber als Christ bezeichnest - dich also bekennst.

Kommentar von robi187 ,

ok, ich dachte an das glaubensbekenntis.

aber ich bekenne mich zu christ deshalb auch die frage

Kommentar von BibelGeschichte ,

Es gibt verschiedene Glaubensbekenntnisse. Diese variieren je nach Konfession (Katholisch, Evangelisch, Orthodox, etc.) z.B. gibt es das Apostolische Glaubensbekenntnis, welches auch jedes mal am Anfag des Rosenkranz-Gebtetes aufgesagt wird. Man nennt es auch Credo (Lateinisch 'Credo' = ich glaube). Dieses Gebet ist Grundlegend in der Katholischen Kirche. Aber am wichtigsten ist es, dass du mit dem Herzen erkannt hast, dass du Jesus deinem Herr und deinem Gott folgen möchtest. Noch einen gesegneten Abend !

Antwort
von elvis67, 36

Man muss die Bibel ja nicht in allem wörtlich nehmen. Am wichtigsten scheint mir, ist es den Geist des neuen Testaments und das was Jesus gepredigt hat zu verstehen. Und den 10 Geboten nachzukommen

Antwort
von Introspektion, 47

Christen sind normalerweise Menschen die an Jesus glauben und da muss man sich dann auch nicht auf eine Auslegung der Bibel einigen.

Antwort
von chrisbyrd, 25

Was der Papst oder andere Prediger, Theologen, Pfarren, Pastoren usw. sagen, ist in der Tat zunächst einmal relativ irrelevant...

Christen sollten so vorgehen, wie es die Beröer gemacht haben: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift1, ob es sich so verhalte" (Apostelgeschichte 17,11).

Wenn Christen die Bibel nicht hätten, könnten sie nicht wissen, was Gott möchte, wer er ist, welchen Plan er mit der Welt und mit ihnen persönlich hat, wo sie herkommen und einst hingehen werden usw.. Allein die Bibel kann Christen diese Fragen beantworten...

Die Bibel sagt über sich selbst: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben [inspiriert; wörtlich: von Gott ausgehaucht] und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit" (2. Timotheus 3,16).

Deshalb kann für Christen eigentlich nur die Bibel die Richtschnur für ihr Glaubensleben sein...

Kommentar von robi187 ,

ha ha das muss ja in so einer schrift stehen?

hat gott der allmächtig ist es nögtig sowas zu scheiben lassen?

aus meiner sicht nicht sonder es ist gut für zucht und ordung oder züchtigung und un-ordung gut? alles für macht?

nein dann möchte ich lieber kein so einen glauben haben. nene mich aber weiter christ und wende mich nur an gott.

Kommentar von chrisbyrd ,

Nach der Bibel ist der Weg zur Errettung der Glaube an Jesus Christus und die Annahme seines stellvertretendes Opfers am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden.

Die Bibel sagt ganz klar, dass wir alle gesündigt haben in Worten, Gedanken und Taten (Prediger 7,20; Römer 3,10-23). In Römer 7,18-19 schreibt Paulus: "Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich."

Die Konsequenz daraus ist, dass wir es alle verdienen haben, nicht zu einem heiligen, reinen und gerechten Gott kommen zu können: "Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!" (Römer 3,12).

Deswegen ist Jesus stellvertretend für unsere Sünden am Kreuz gestorben. Ob man das jetzt gerecht oder ungerecht findet, Gott hat diesen einen Weg gewählt (Johannes 14,6), der zur Errettung und zum ewigen Leben führt. Nach Gottes Plan war das notwendig, damit wir gereinigt und geheiligt vor einem völlig reinen und heiligen Gott stehen und das ewige Leben im Paradies erhalten können: "Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde" (1. Johannes 1,7b).

Gott lädt uns ein, Jesus Christus als unseren Erlöser anzunehmen und Seinen Tod als vollständige und gerechte Bezahlung für unsere Sünden zu akzeptieren. Gott verspricht jedem, der an Jesus als seinem alleinigen Erlöser glaubt, dass er gerettet wird und nicht in die Hölle kommt. Der einfache Glaube, auf Jesus Christus als Erretter zu vertrauen, ist der Weg,

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Doch woher wissen wir [Christen] das? Aus der Bibel...

Kommentar von hummel3 ,

Hallo chrisbyrd, inzwischen hast du wohl auch bemerkt, was der Fragesteller mit seiner Frage und den Kommentaren bewirken will.

Getreu dem Bibelwort mit den "Perlen", solltest du daher nicht weiter auf ihn eingehen. 

LG hummel3

Antwort
von BibelGeschichte, 24

Die Bibel ist von Gott eingegeben und göttlich inspiriert. Sie ist verbindlich zu lesen und zu befolgen für jeden der sich Christ nennt. Alles Andere grenzt an Heuchelei.

Kommentar von robi187 ,

das ist die aussage und glaube von dir? beweisen kannst es aber nicht.

braucht die allemacht gott denn menschen um den menschen den weg zu zeigen? das ist nicht allmacht?

wie kann man einen anders-gläubiger gläubigen des heuchelei beschipfen?

dann kann ich auch sagen das sei scheinheilig?

Kommentar von BibelGeschichte ,

Wenn du so verfahren bist in deine Meinung, wieso fragst du dann ? Die Bibel ist das einzige Zeugnis und der einzige Bericht den wir Christen über Gott haben. Besonders das Neue Testament ist wichtig. Ohne die Bibel, wäre Gott nur ein haltloses Konstrukt ohne Regeln. Keiner würde heute noch irgendein glaubhaftes Zeugnis über Jesus oder die Apostel erhalten. Das liefert nur die Bibel. Warum sollte man also sagen „ich bin Christ" und nicht an das glauben, was in der Bibel steht ? Gott hat häufiger Menschen benutzt um andere Menschen zu bekehren. Diese hat er dann meistens selber vorher bekehrt. Ein bekanntes Beispiel ist der Apostel Paulus. Es war nicht meine Absicht dich zu beleidigen. Es tut mir leid, wenn du es so verstanden hast.

Antwort
von tinimini, 32

Wer die Bibel wörtlich nimmt, hat immer Menschen um sich die dich in der Luft verbal zerreißen, wer aber den Sinn in den Texten sucht, kommt ein ganzes Stück weiter, Denn es  sind  Geschichten die Zeigen, was passiert, wenn man Für oder Gegen Gott arbeitet und was sich die Menschen dabei gedacht haben wenn Unglücke passiert sind, 

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