Ich hatte eine Nasennebenhölenentzündung u jetzt eine Ohrenentzündung und hab Paracetamol genommen, weil ich unheimliche Schmerzen hatte, seit mehr als einer Woche nehme ich die jetzt nicht mehr.Ich hatte Sie ca. 2 Monate genommen, aber immer auf die max. Tagesdosis geachtet und auch zwischendurch mal wieder 4 Tage nich o.s. Jetzt hab ich doch Bedenken, wg. Nierenschäden u.s.w....
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Kann man mit Blutuntersuchung testen. Paracetamol hat eher eine schädigende Wirkung auf die Leber.
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.Meine Freundin musste nämlich während ihrer kompletten Schwangerschaft Paracetamol nehmen zur Blutverdünnung wegen Thrombosegefahr.Hast du dir mal den Beipackzettel durchgelesen? Sonst frag doch mal den Apotheker.
Ja, hab ich. Im Beipackzettel steht, in max. Dosis und über einen längeren Zeitraum können Nierenschäden entstehen.
Nun weiß man nicht,was die unter "längeren zeitraum " verstehen.Ich würd an deiner Stelle,zu deiner eigenen Beruhigung, vielleicht doch mal mit dem Hausarzt drüber sprechen.Alles Gute

Als Monopräparat in geringer Dosierung gilt Paracetamol als weitgehend unschädlich und kann unter medizinischer Überwachung sogar langfristig angewendet werden. In Kombination mit anderen Arzneistoffen oder Alkohol ergeben sich aber Wechselwirkungen, die besonders an Leber und Nieren langfristig Organschäden verursachen können. Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Paracetamol
Zur Blutverdünnung wird Paracetamol allerdings nicht genommen. Eine Nierenschädigung kann dabei auftreten, wenn die Niere schon vorgeschädigt ist und die Dosierung recht hoch ist. Dann verkleben die Glomerulie und die Niere versagt, es entsteht eine "stumme Niere", daher ist es wichtig, dass man bei solchen Medikamenten auch ausreichend trinkt. Was die Leber betrifft, kann man bei einer massiven Überdosierung einen irreversiblen Leberschaden erleiden. Dieser ist dann so gross, dass die Leber versagt und der Tod die Folge ist.
Paracetamol wirkt nicht über das zentrale Nervensystem und kann deswegen nicht süchtig machen. Allerdings wirkt es zentral. Das bitte nicht verwechseln.
Also auch wenn das Bundesgesundheitsministerium die Einnahme empfiehlt,würde ich dem Beipackzettel mehr Beachtung schenken. Fakt ist, bei meiner Tochter hat das nach 2 wöchiger Einnahem von 3x1 Tablette zur Abhängigkeit geführt, so das sie immer wieder eine genommen hat, mit dem Ergebnis das die Schmerzen mehr wurden. Abzuwägen sind nach meiner Meinung der Nutzen gegen den Schaden.Jetzt nimmt Sie mit diesem Wirkstoff garkeine mehr. Wogegen hast Du die Tabletten eingenommen, vielleicht besteht eine Alternative Variante?! ______________________________________________ Auszug aus dem Beipackzettel: Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten
Zusammensetzung Arzneilich wirksamer Bestandteil: 1 Tablette enthält 500 mg Paracetamol. Sonstige Bestandteile: Polyvidon, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Talcum. Darreichungsform und Inhalt Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten sind in Originalpackungen zu 10 und 30 Tabletten erhältlich. Schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel Hersteller: Merckle GmbH, Ludwig-Merckle-Str. 3, 89143 Blaubeuren Telefon: (073 44) 140, Telefax: (0 73 44) 14 16 20
Anwendungsgebiete – Leichte bis mäßig starke Schmerzen – Fieber. Hinweis Nehmen Sie Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten ohne Befragen des Arztes oder Zahnarztes nur wenige Tage und nicht in höheren Dosen ein. Gegenanzeigen Wann dürfen Sie Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten nicht einnehmen? Sie dürfen Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten nicht einnehmen bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile. Wann dürfen Sie Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen? Im folgenden wird beschrieben, wann Sie Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen. Sie sollten Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten nur mit besonderer Vorsicht (d. h. in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen bei – Leberfunktionsstörungen (z. B. durch chronischen Alkoholmißbrauch, Leberentzündungen) – vorgeschädigter Niere – angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht- Krankheit). Was müssen Sie in der Schwangerschaft beachten? Sie sollten Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten während der Schwangerschaft nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses durch den Arzt einnehmen. Sie sollten Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit, in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, da die Sicherheit der Anwendung für diese Fälle nicht belegt ist. Was müssen Sie in der Stillzeit beachten? Paracetamol geht in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird eine Unterbrechung des Stillens während der Behandlung normalerweise nicht erforderlich sein. Was ist bei Kindern zu berücksichtigen? Paracetamol-ratiopharm® 500 Tabletten sind nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Hierfür stehen Präparate in Form von Lösung oder Zäpfchen zur Verfügung. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden? Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
Auszug eines Internethinweises einer Apotheke:
Paracetamol ist weißes kristallines, geruchloses Pulver. Im Lateinischen heißt es Paracetamolum. Paracetamol besitzt die Summenformel: C8H9NO2.
Paracetamol gehört zu den zentral wirksamen Analgetika.
Paracetamol wirkt analgetisch (schmerzstillend) und antipyretisch (fiebersenkend).
Paracetamol ist in Tablettenform (500mg), in Zäpfchenform ( ab 125mg bis 1000mg) und als Saft erhältlich.
Paracetamol kann auch schon an Säuglinge und Kleinkinder verabreicht werden. Kinder bis 1 Jahr erhalten 125mg Paracetamol. Kinder von 1 – 5 Jahren 250mg und Kinder von 6 – 12 Jahren 250 – 500mg Paracetamol.
Bei der Einnahme von Paracetamol können Nebenwirkungen auftreten. Diese können sich in allergischen Reaktionen bis hin zu Nierenschäden (bei längerer Einnahme oder bereits bestehenden Nierenschäden) äußern.
Die Tagesdosis für Erwachsene beträgt 4g pro Tag
Alles Gute!
Klare Antwort: Nein! Wenn Du nicht 105 Jahre alt und multimorbide bist, kannst Du davon ausgehen keine Nierenschädigung durch Paracetamol zu erleiden.