mgerard am 13.03.2007 um 20:41 Uhr
Ist es sinnvoll von Windows auf MacOs umzusteigen? Vor- und Nachteile
Zur ersten Frage: Ja, man kann. Wie genau hängt allerdings vom Modell ab.
Bei „alten“ mit PowerPC muss das ganze zwingend per Emulation stattfinden, was einen relativ hohen Aufwand (und entsprechend langsamem Windows) darstellt. Hierzu gibt es beispielsweise „VirtualPC“ das aber (glaube ich) nicht mehr aktiv für Mac weiterentwickelt wird. Bei Intel-Macs (also allen derzeit erhältlichen Modellen) gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einmal bietet Apple selbst die Software „BootCamp“. Dadurch ist es möglich, den Mac alternativ unter OSX oder unter Windows hochzufahren. Von vielen als die bessere Lösung angesehen wird die Virtualisierung, da dabei (vereinfacht ausgedrückt) Windows unter OSX läuft, man also gleichzeitig auf beide Systeme zugreifen kann. Ein Link zu einem (angeblich) recht zuverlässigen Produkt:
Schließlich gibt es noch „Q“ bzw. „Qemu“. Das bietet ebenfalls eine Virtualisierung, ist aber Freeware, soweit ich weiß.
Was das „Sinnvoll“ angeht: Das kann man so nicht beantworten. Meiner Meinung nach ist OSX absturzsicherer als Windows und auch leichter zu warten (z.B. Gibt es unter OSX ein paar sehr gute Programme, um das System „sauber“ zu halten, zu nennen wäre da zum Beispiel „UnInstaller“). Allerdings hat da jeder so seine eigenen Erfahrungen. Außerdem kann man wohl davon ausgehen, dass Apple weiterhin führend beim Einbinden neuer Funktionen ist und Microsoft eher etwas hinterher hechelt. Aber das ist ein anderes Thema.

Man kann auf den neuen Apple-Notebooks mit Intelprozessor auch WindowsXP installieren. http://www.apple.com/de/macosx/bootcamp/ Sinnvoll ist es vieleicht wenn man noch Windowssoftware weiter benutzen will.
Danke für diese Antwort :-)