Frage von Klopfklopfklopf, 359

Kann man Arbeitgeber mir vorschreiben, dass ich mich bei Krankmeldung telefonisch melden muss, statt per Mail?

Hallo Leute, ich bin gerade mit einer Kollegin auf eine Frage gekommen, die uns schon beide interessiert hat. Die Frau aus der Personalabteilung will unbedingt, dass ich mich immer telefonisch krank melde. Ich habe es nämlich erst immer per Mail direkt morgens nach dem Aufstehen gemacht, weil da noch keiner in der Firma ist und ich danach dann ja auf dem Weg zum Arzt bin (komme vom Dorf, da dauert alleine die Fahrt ein wenig länger, gerade wenn ich das Auto nicht nehmen kann) und dann später wenn ich beim Arzt war (haben hier AU-Pflicht ab dem ersten Tag) noch eine Mail mit der eingescannten AU. Zudem schreibe ich immer noch eine Mail meine aktuelle Abteilung, wo dann einfach alle in Kopie sind, damit der der zuerst kommt es weiß. Da ist um die Uhrzeit ja auch noch keiner, ist so abgesprochen und kein Problem… Das machen in den Abteilungen nämlich alle so.

Dann plötzlich meinte meine Personalerin mal (zickig) zu mir, ich sollte gefälligst anrufen wenn ich krank bin, weil sie es erst so spät sonst sehen. Habe dann versucht zu erklären, dass ich eben los muss ehe da der erste ist (hatte anfangs da angerufen aber dann aufgeben) und ewig unterwegs bin. Sie überhaupt nicht einsichtig.

Habe also dann immer trotz sehr böser Blicke im Wartezimmer angerufen, außer einmal, weil ich sehr Erkältung mit hohem Fieber hatte und absolut keine Stimme. Habe also wieder eine Mail geschrieben mit Erklärung warum ich nicht anrufe (mein Freund war wegen Frühschicht schon lang weg und konnte es daher auch nicht machen). Da hat sie mich als ich wieder da war zu einem Gespräch eingeladen und mich richtig anzuzicken wir hätten doch besprochen ich solle anrufen und nicht schreiben, die Aussage dass ich nicht sprechen konnte und der Arzt mir das auch bestätigen könne hat sie nicht interessiert.

Ich bin darauf also gerade mit meiner Kollegin zu sprechen gekommen, weil sie heute nach paar Tagen Krankheit wieder da war und eben auch schwere Erkältung mit total heiser sein hatte und ich frage wie sie sich denn krank gemeldet hat, da sie alleine lebt.

Sie ist bei einer anderen Personalerin zugeteilt und da gab es NIE Probleme, weil sie Mails schreibt, wenn sie krank ist. Der ist der Meinung Hauptsache die Abteilung klärt untereinander wie es laufen soll, er meldet das ja nur für die Gehaltsabrechnungen.

Kann meine Personalerin mir also vorschreiben, dass ich mich telefonisch krankmelden muss, wenn es im Unternehmen keine einheitliche Regelung dazu gibt? Im Arbeitsvertrag steht nur unverzüglich melden und ab 1. Tag AU Pflicht

Wie gesagt, im Normalfall ist das für mich kein großes Problem. Zwar ärgerlich, aber muss ja, doch wenn dann in Ausnahmen so eine Nummer geschoben wird und es eben nicht wegen der Abteilung ist, verstehe ich das Problem nicht.

Habe nur Angst wenn so was noch mal vorkommen sollte, dass ich eben wirklich nicht anrufen kann und keinen habe der es macht (Arzthelferinnen wollten nicht, viel zu tun), Ärger zu kriegen. Sie mag mich generell nicht.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von klaerchen1, 241

Wie man sich krank meldet ist egal, ob nun telefonisch oder per E-Mail. Das wichtigste ist, das man sich am ersten Tag beim AG meldet. Der AG kann dem AN nicht vorschreiben, auf welche Art man sich krank melden soll. Wenn die Dame ihre Mails nicht regelmäßig checkt, dann ist das ihre Nachlässigkeit. Du hast alles richtig gemacht.

Wenn im Arbeitsvertrag etwas derartiges festgeschrieben sein sollte, dann muß man sich darin halten, aber bei dir ist das nicht der Fall. Spreche noch einmal mit deiner Personaldame darüber, mache ihr klar das du nicht immer anrufen kannst (Kosten, Zeitfaktor früh usw.) Du solltest auch mal mit jemand anderen aus der Personalabteilung über dieses Problem sprechen, vielleicht findet sich dort eine Regelung.

Bei uns wird sich nur per WhatsApp gemeldet und der Krankenschein wird gefaxt. Das ist aber in jeder Firma anders.

Kommentar von Boyker2 ,

sehr schöne Antwort !!

und vor allem richtig,

da es vertraglich nicht geregelt ist und gesetzlich schon drei mal nicht, sollte eine E-Mail mehr als genug sein. Schließlich ist es ja wohl unzumutbar zu verlangen dort Anzurufen wenn das nicht geht.

VG

PS: bei mir in der Arbeit reicht es vollkommen wenn sich die Kolegen über eine E-Mail melden, finde ich persönlich sogar besser! Und AU-Bescheinigungen reichen auch ab dem dritten Tag.

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeit & Arbeitsrecht, 189

Im § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz ist vorgeschrieben dass der AN dem AG die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitteilen muss.

Eine gesetzliche Vorschrift wie das genau  passiert gibt es nicht.

Prof. Dr. Peter Wedde schreibt dazu im Arbeitsrechtkommentar u.a.:

"Führt eine Erkrankung zu einer Arbeitsunfähigkeit, so muss der betroffene AN aufgrund der Mitteilungspflicht in Abs. 1 Satz 1 § 5 EFZG seinen AG unverzüglich informieren.

Eine bestimmte Form dieser Information ist nicht vorgeschrieben. Die entsprechende Mitteilung kann somit mündlich, telefonisch, per E-Mail, per SMS usw. erfolgen.

Der erkrankte AN kann dem AG seine Krankheit selbst anzeigen oder eine entsprechende Mitteilung von Dritten wie etwa Familienangehörigen, Lebenspartnern, Nachbarn oder Arbeitskollegen vornehmen lassen. Ist der AG über die Erkrankung bereits informiert, wird die Mitteilung entbehrlich."

Du solltest die Dame aus der Personalabteilung mal fragen, auf welche Rechtsgrundlage sie ihre Forderung stützt. Das würde mich auch interessieren.

Kommentar von Boyker2 ,

mich auch

Kommentar von Klopfklopfklopf ,

vielen Dank!

Ja, mir kommt das auch komisch vor, gerade wenn die anderen Kollegen es bei ihrer Personalerin ja anscheinend dürfen und das seit vielen Jahren.

Die Personalerin scheint mich generell zu hassen, ich weiß nur nicht warum und zeigt mir gerne, dass ich in der Hackordnung deutlich unter ihr stehe... Leider nie vor Zeugen, sondern immer nur alleine und mündlich...

Kommentar von Hexle2 ,

 zeigt mir gerne, dass ich in der Hackordnung deutlich unter ihr stehe...

Das zeigt dass auch diese "geschulten" Menschen anscheinend nicht viel von Mitarbeiterführung verstehen und deutliche Defizite haben. Leider gibt es davon genug und sie sind in allen möglichen Jobs zu finden.

Da hilft es oft, wenn man mal nachfragt worauf sie ihre Forderungen/Ansichten (hier persönlicher Anruf) stützen und nach Belegen fragt. Da hat man schon manchem "den Wind aus den Segeln" genommen.

Kommentar von klaerchen1 ,

Die Rechtsgrundlage dazu würde mich auch interessieren

Antwort
von Jewi14, 154

Das Gesetz schreibt die Art der Benachrichtigung nicht vor, sondern unverzüglich dem AG melden.  Heißt also, auch per Email geht vor allem wenn z. B. dein Arbeitsbeginn 7 Uhr ist und du dich da auch melden muss, der Personalchef aber erst um 9 Uhr telefonisch erreichbar ist. Würdest du dich beim Personalchef um 9 Uhr melden, ist das nicht mehr unverzüglich.

Dass der Chef so lange braucht um seine Email zu lesen, ist nicht dein Problem.

Aus dem Arbeitsvertrag ist keine Pflicht ableitbar, dass du dich nur telefonisch krank melden darfst. Rechtlich auch kaum haltbar. Stell du vor, du bist dermaßen heiser, dass du kein Wort herausbringst oder noch schlimmer, du liegt bewusstlos im Krankenhaus und ein Angehöriger informiert dem AG.  Dann hast du deine Pflicht persönlich anzurufen auch nicht erfüllen. Kannst du auch nicht. Nein, die Einschränkung auf nur eine Benachrichtigungsart halte ich für falsch.

Antwort
von UserDortmund, 135

Du bist nur verpflichtet deine Arbeitsunfähigkeit unverzüglich mitzuteilen. In der Regel geht das tatsächlich am besten telefonisch, da du per E-Mail keine Garantie hast, dass diese gelesen wird oder angekommen ist.

Ob deine Personalerin dich dazu zwingen kann, glaube ich fast nicht. Da du geschrieben hast, dass es keine Regelung zu diesem Thema gibt, würde ich vielleicht mal mit dem Personalrat sprechen, ob eine entsprechende Regelung aufgesetzt wird.

Antwort
von polarbaer64, 101

Das ist ja eine komische Einstellung bei deiner Personalchefin. Es gibt sicher kein Gesetz, wie man sich krank zu melden  hat. Gibt es denn bei euch keinen Personalrat? Da solltest du dich mal hinwenden wegen diesem Problem.

Ich melde mich z.B. bei einer Kollegin privat per SMS, wenn ich krank bin, da ich um 7 Uhr anfange, und der Arbeitgeber erst um 8 Uhr da ist (Kinderbetreuung - der Arbeitgeber hockt auf dem Rathaus ;o) ...). Dann schreibe ich eine Mail an den Arbeitgeber und schicke nach dem Arztbesuch jemanden mit meiner AU dorthin.

Bei dir scheint das reine Schikane zu sein. Gibt es keine Kollegin, die du privat per SMS benachrichtigen kannst, wenn du wieder mal krank bist, die es auf der Arbeit weiter gibt? Dann wäre die Info ja genauso schnell da, wie wenn du anrufen würdest. Oder schlag deiner Personalchefin doch vor, einen Anrufbeantworter zu schalten, da könntest du dann drauf sprechen (oder dein Partner, wenn du wieder mal keine Stimme hast). Da sieht sie sofort, wenn sie kommt, dass es blinkt.

Es ist schon klar, dass bei Arbeitsbeginn bekannt sein muss, dass man nicht kommt, aber wie gesagt, deine Chefin ist da wohl ein klein wenig überheblich ;o) ... .

Kommentar von Klopfklopfklopf ,

an die Abteilung sende ich auch eine Mail, direkt an alle, damit der erste der kommt es sieht. Machen dort alle so und ist in der Abteilung vollkommen ausreichend. 

Nur die Personalerin macht so einen Zirkus, dabei könnte es ihr total egal sein, sie muss es nur ins System eintragen wegen der Gehaltsberechnung (falls man über die 6 Wochen kommt). 

Sie scheint mich generell zu hassen, ich weiß nur nicht warum... Sie zeigt mir auch sehr gerne, das ich deutlich unter ihr stehe in der Hackordnung, natürlich immer nur ohne Zeugen und mündlich, gerne so Kleinigkeiten wo jeder denken würde ich übertreibe, wenn ich mich  aufregen würde... Aber eben gerne oft und ohne Beweise zu hinterlassen, bin schon am überlegen irgendwann zu gehen, obwohl Kollegen und Arbeit gut sind. Komme nämlich evtl. nächstes Jahr fest in eine Abteilung erfahre aber erst Anfang des Jahres in welche und wenn die Personalerin dann noch zuständig ist, nehme ich das Angebot wohl nicht an. (Theoretisch ist ein Personaler für eine Abteilung zuständig, ich bin nur nirgendwo fest zugeteilt und daher bei einer anderen als meine momentanen Kollegen) Langsam fangen ihre kleinen nicht beweisbaren Aktionen nämlich an, dass ich schon richtig Angst habe wenn sie mich einläd usw.  

Ich habe auch total Angst sollte ich noch mal nicht anrufen können (mein Freund hatte da Frühschicht und war schon weg bevor ich aufgewacht bin), dann eine Abmahnung oder schlimmeres zu bekommen. Der Frau traue ich mittlerweile alles zu! Sie ist halt schon lange da und alle meinen sie ist doch eig. ganz nett und meint das nicht so usw.. Nur eine Kollegin hat mittlerweile auch das Gefühl da stimmt was nicht, aber sie ist selber von er Rangordnung nur knapp über mir und keiner hört auf sie. Aber da es oft kleine Geschichten sind nimmt mich auch keiner, auch nicht der Abteilungsleiter, ernst... Habe sogar schon nur die härteren Geschichten erzählt und mehrere um zu zeigen es war kein Einzelfall, aber da "hatte sie wohl einfach nur eine schlechte Woche, ich solle mir keine Gedanken machen". Ich kann ja eben auch nie was beweisen, sind andere dabei ist sie total nett und freundlich, auch zu mir.

Das mit dem AB hatte ich auch schon angesprochen, ich müsse dann eben anrufen wenn sie kommt, dass sei ja immer zur gleichen Uhrzeit... Sie hat aber eine Anrufliste mit Uhrzeit, könnte also sehen dass ich es zumindest probiert habe. Ihre Personaler-Kollegen kommen leider auch nicht früher, sonst würde ich ja bei denen anrufen und dass meine Kollegen ihr bescheid geben will sie nicht. ICH müsse mich melden.

Sammle momentan schon alle Sachen die sie so bringt, um mal einen Überblick zu haben...

Zudem will ich das mit dem anrufen, gerade wenn ich eben ausnahmsweise keine Stimme habe, jetzt nach vielen netten Kommentaren hier noch mal ansprechen! Scheint ja keine rechtliche Grundlage zu geben. Ich frage einfach die nette Kollegin, die sich eben immer per Mail krank melden darf, ob sie mitkommt, denn noch mal aufs übelste angezickt zu werden muss ich mir nicht antun und die Frage betrifft sie ja auch, wenn das scheinbar falsch ist...  Ich hoffe sie ist bereit mitzukommen...

Kommentar von polarbaer64 ,

Ich frage einfach die nette Kollegin, die sich eben immer per Mail krank melden darf, ob sie mitkommt...

Genau DAS! Wenn eine Situation mal derart eingefahren ist, muss man solche Gespräche immer unter Zeugen machen. Ist woanders nicht anders, glaub mir ;o) .

Und bitte schalte den Personalrat / Betriebsrat ein, wenn es das bei euch gibt. Jede größere Firma hat sowas.

Dass du alles aufschreibst, ist genau richtig. Nachdem du sowieso gehen würdest, wenn du in der Abteilung bleiben müsstest, würde ich es letztendlich auch riskieren, den Mund aufzumachen. Lass dir nicht alles gefallen, du bist auch wer. Du hast ordnungsgemäß eine Krankmeldung abgeschickt, dich fristgerecht vom Arzt krank schreiben lassen, dir kann rechtlich keiner was.

Was die Dame da betreibt, grenzt an Mobbing. Es gibt leider Leute, die sich für etwas Besseres halten und gerne andere ein bisschen piesacken. 

Kann es sein, dass du noch in der Ausbildung bist? Azubi´s sind gerne das "Opfer" solcher Leute.... . 

Kopf hoch, Augen zu und durch ;o) . Lass dir von der Nuss nix gefallen!

Antwort
von Biberchen, 97

Ruf dort an! Das mußt du aber nicht im Wartezimmer machen- es nervt! Du kannst anrufen bevor du das Wartezimmer betrittst oder wenn du es mit dem Krankenschein wieder verlässt!

Kommentar von Klopfklopfklopf ,

Wartezimmer und Rezeption sind direkt nebeneinander, da hört man alles... Würde also keinen Unterschied machen...

Vor dem Arzt ist direkt eine große sehr laute Straße, da hört man das eigene Wort nicht (schon wenn die Tür auf geht) und auf dem Weg sind überall Funklöcher, weil eben danach wieder mitten im Nichts...   

Das alles könnte mir auch der Arzt bestätigen, aber die Personalerin will davon nichts hören...

Die einzige Chance ist also leider das Wartezimmer, versuche schon immer sehr leise zu reden.

Das Problem war nur als ich kein Wort sagen konnte (schwere Erkältung mit hohem Fieber und eben keine Stimme, Freund war wegen Frühschicht davor schon weg und wusste von nichts), habe also dann ausnahmsweise doch wieder eine Mail geschrieben und sie ist fast ausgerastet, als sie mich danach zu einem Gespräch eingeladen hat, wie hätten das Thema doch ausführlich besprochen gehabt. Dabei stand in der Mail sogar erklärt warum ich nicht anrufe und habe ihr sogar eine Bestätigung vom Arzt angeboten, dass es so war.

Die Abteilung wo ich arbeite macht es immer so, dass der der krank ist allen schreibt, damit der erste der kommt bescheid weiß. Daran liegt es also nicht.

Die andere Personalerin meiner Kollegin hat auch kein Problem mit Mails, nur meine anscheinend...

Antwort
von Hobbybastler123, 70

Jede Firma hat einen Anrufbeantworter, der außerhalb der Geschäftszeiten angeschaltet ist. Dann kannst du deine Mitteilung auf den Anrufbeantworter sprechen. Der wird jeden Morgen als erstes abgehört.

Antwort
von wilees, 82

Aus meiner persönlichen Sicht ist die Krankmeldung per Email sinnvoller als ein Anruf im Personalbüro. Die Sachbearbeiterin hat bei Eintreffen im Büro sofort einen Übersicht wer sich krankgemeldet hat. Zudem kann der Arbeitnehmer jederzeit nachweisen wann er sich krankgemeldet hat. Diese Möglichkeit entfällt, wenn der Personalsachbearbeiter behaupten würde, Du habest Dich nicht krankgemeldet. In Deinem Fall würde ich sogar zusätzlich zur telefonischen Krankmeldung eine Mail schreiben.                                                                  

Ob diese Sachbearbeiterin hier eine telefonische Krankmeldung zwingend fordern kann, kann Dir nur die Geschäftsleitung beantworten.


Gewusst wie - Richtig krankmelden - Special - Stiftung Warentest

www.test.de › Steuern + Recht › Specials

Eigentlich sollte es kein Problem sein, sich beim Arbeit­geber korrekt krank­zumelden. Aber es kommt immer wieder zu Abmahnungen wegen Fehlern bei der Krankmeldung. Das können Sie vermeiden.


Wenn Sie krank sind und nicht arbeiten können, sollten Sie Ihren Arbeit­geber möglichst früh informieren, am besten noch bevor Ihre offizielle Arbeits­zeit beginnt. Warten Sie nicht, bis Sie beim Arzt waren. Wenn es in Ihrem Betrieb Regeln gibt, wie die Krankmeldung zu erfolgen hat, halten Sie sich daran. Solange im Betrieb nichts vorgeschrieben ist, können Sie sich per Fax, per Anruf oder per E-Mail krankmelden. Wichtig ist, dass Sie sich bei der richtigen Stelle krankmelden. Das ist in der Regel die Personal­stelle oder das Büro Ihres Chefs. Wenn Sie nur einen Kollegen informieren, geht es zu Ihren Lasten, wenn dieser vergisst, die Krankmeldung weiterzugeben. Geben Sie bei der Krankmeldung auch an, wie lange Sie nach Ihrer Schät­zung ausfallen werden. Gehen Sie später zum Arzt, und ergibt sich, dass Sie länger krank sein werden, müssen Sie sich noch einmal in der Firma melden.


Krankmeldung per E-Mail: Ist das erlaubt? - Advocardwww.advocard.de › Streitlotse › Arbeit und Karriere › Krankmeldung



Kommentar von Klopfklopfklopf ,

Die Geschäftsleitung wird sich das nicht anhören wollen. Ist eine große Firma.

Die Personalcheffin sagt zu Fragen (von uns unwichtigen Leuten) immer nur sie hätte gerade keine Zeit, wir sollen uns an das sagen was unsere zuständige Personalerin sagt und sonst da noch mal nachfragen. Wenn sie doch mal "Zeit" findet, dann signalisiert sie einem sehr deutlich, dass man stört und sie gleich den nächsten Termin habe. Für fest zugeteilte Mitarbeiter hat sie Zeit, aber für die unteren in der Hackordnung nicht, wir sind ja vermutlich einfach ohne Probleme austauschbar.

Antwort
von LeCux, 104

Viel viel Text: wenn du krank bist schreib eine Mail und da du eh zu Hause bist komme der Bitte nach und ruf zusätzlich später nochmal an wenn die PA das möchte.

Kommentar von Anna1972 ,

würde ich auch so machen um böse stimmung von der Persolalleiterin zu umgehen!!!

Kommentar von kreuzkampus ,

Kürzer hätte ich auch nicht antworten mögen.

Die Begründung: "...weil sie es erst so spät sonst sehen."" ist auch nachvollziehbar. Die Frau ist nicht verpflichtet, morgens zu allererst das Mailfach zu öffnen. Das scheint der Fragesteller aber nicht als Erklärung, die ihm die Frau nciht einmal geben muss, zu akzeptieren.......Wie gut, dass ich kein Arbeitgeber bin. Womit man sich da heutzutage alles rumschlagen muss.

Kommentar von Klopfklopfklopf ,

hinterher ist aber dann aber meist frühestens um 12 bzw. dann ja erst nach der Mittagspause, weil die Wege so lang sind und unterwegs viele Funklöcher... Daher meinte sie selber, hinterher macht keinen Sinn mehr und ist auch nicht gewünscht. Sie will unbedingt morgens angerufen werden...

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