Frage von LuzifersBae, 144

Kann man als ungläubige an Karma glauben?

Ich persönlich glaube an Karma und bin der Meinung das jeder zurückt bekommt was er tut, sei es nun gutes oder böses. Wie steht ihr dazu, glaubt ihr an Karma? Wenn ja, wieso? UND, kann man an Karma glauben auch wenn man Ungläubig ist, oder wär das ein Widerspruch?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 37

Ich bin Buddhist und der Meinung, dass der Karmabegriff häufig zu einseitig, ausschließlich im Sinne einer "ausgleichenden Gerechtigkeit" verstanden wird.

Der moralische Gedanke "Gute Taten werden belohnt und böse bestraft" ist für mich unbuddhistisch - denn es fehlt bei diesem Denkmuster nur noch der strafende Gott, der höchstpersönlich Blitze auf die "Bösen" schleudert.

Karma bedeutet für mich einfach, dass jede unserer Handlungen sich auf irgendeine Weise auch immer auf uns selbst auswirkt - und das nicht als Belohnung oder Strafe für moralische bzw. unmoralische Verhaltensweisen.

Wenn ich mit beispielsweise eine Zehnerpackung Billig-T-Shirts für fünf Euro kaufe, dann ist das eigentlich nichts besonderes und da würde wohl kaum jemand daran denken, was das nun mit "Karma" zu tun hat.

Tatsächlich bin ich als Käufer des T-Shirts ein wichtiger Faktor in einer langen Reihe von negativen Handlungen.

Bäume werden für Anbauflächen gerodet. Verschuldete Menschen müssen ohne Lohn die Baumwolle anpflanzen. Durch Pestizide werden Umwelt und Menschen geschädigt. Wichtige Insekten sterben, durch Monokultur wird der Boden ausgelaugt.

Die Färber arbeiten mit giftigen Chemikalien und zerstören ihre eigene Gesundheit. Das giftige Wasser gelangt in die Umwelt. Näherinnen arbeiten für einen Hungerlohn stundenlang an Nähmaschinen, bekommen womöglich leistungssteigernde Drogen, um länger durchhalten zu können.

Die langen Lieferwege per Luft- oder Schiffsfracht kosten Treibstoff/Rohstoffe und belasten die Umwelt - all dies geschieht, bevor ich diese T-Shirts bei einer Verkäuferin kaufe, die gerade einmal den Mindestlohn erhält.

Das ist mein Karma als Käufer eines Billig-T-Shirts - ich bin die Ursache von Leiden anderer Wesen.

Das hat nichts damit zu tun, ob ich vorsätzlich "böse" bin, oder moralisch falsch handele- es ist einfach die Folge meiner Handlungen.

Die Folgen der Umweltverschmutzung und sozialen Ausbeutung werden irgendwann auch mich erreichen. Sei es, dass die Luft- und Wasserqualität sinkt, oder Menschen aus Armut in das Land fliehen, in dem ich lebe und dort um Zuflucht und Unterstützung bitten.

Karma, Glaube und Religion

Ob man die Vorstellung des Karma für wahr oder richtig ansieht, ist eine persönliche Entscheidung. Man muss keiner Religion angehören, um von dieser Idee überzeugt zu seins

Denn sonst gäbe es diese ganzen Esoterik-Bücher zum Thema gar nicht und die gelangweilte Hausfrau würde sich nicht mit solcher New Age Literatur beschäftigen.

Wenn man meint, dass die Karma-Theorie mit der eigenen Weltanschauung vereinbar ist, dann kann man sie natürlich in die persönlichen Konzepte und Überlegungen einbinden - es kann jedoch nicht schaden, sich vorher Gedanken darüber zu machen, welche Bedeutungen dahinter stehen.

Antwort
von Matahleo, 60

Hallo,

Karma heißt Schicksal und hat nichts mit einer Religion zu tun. Wenn du also an das Schicksal glaubst, dann tu das.

Ich persönlich glaube, dass unsere Welt sidh in einem gewissen Gleichgewicht befindet.

Wenn mir also etwas zustößt, was ich in diesem Moment als Unglück empfinde, dann glaube ich, dass Gott mir nie mehr zu tragen gibt, als ich schaffen kann und dass irgendwo auf dieser Welt jemand das Quentchen Glück gerade nötiger hat als ich.

Vielleicht sogar um zu überleben. Und dafür kann ich schon mal einen sogenannten Rückschlag in Kauf nehmen.

Meistens entpuppt sich das "Unglück" doch als ein relatives Glück, weil ich dadurch etwas gelernt habe oder die Kette der Ereignisse eine Wendung genommen haben, die ich erst später überblicken kann.

Also nehme ich mein Karma, mein Schicksal so an wie es kommt und bin dankbar für jede Erfahrung, die ich im Leben machen darf.

LG Mata

Kommentar von LuzifersBae ,

Ohne dich angreifen zu wollen, weshalb glaubst du, das Gott dir diese Kraft gibt und das Gott dich sogar mit deinen Problemen ehrt? Als würde er dich NOCH schonen? Das zeigt doch nur, das man einfach Gott anbeten und ihm unendlich dankbar sein soll das er einen schont. Allein das zeigt doch das man nur seine Marionette ist und das man DAS tun soll was er will, tust du das nicht, kommst du in die Hölle. 

Für mich persönlich ergibt das keinen Sinn, denn NUR ICH gebe mir diese Kraft, nur ich stehe alleine da und kämpfe durch meine Probleme bzw Unglück. Diese Geschichte, von wegen " ah wenn ich zu Gott bete wird er mir sicher Kraft und Glück schenken " ist nur sich selbst anlügen und die Probleme die man hat als 'harmlos' darstellen. Das ist so wie das Stockholm Syndrom, man redet sich Dinge ein damit man unter diesen Problemen bzw Unglück nicht dermaßen leidet. Menschliche Psyche halt ... 

Naja soll jeder dran glauben woran er glauben möchte, war nur meine Meinung ^^ 

Kommentar von Matahleo ,

Hi, jedem seine Meinung, stimmt :D

Ich glaube nicht, dass ich nur Gott anbeten muss, damit ich Kraft bekomme, das funktioniert meiner Meinung nach so gar nicht.

Ich habe lange Phasen des Zweifelns hinter und vor mir. Ich glaube nicht, dass ich ständig Gott "gehorchen" muss um geliebt zu werden. Sondern ich weiß, das ich einen freien Willen habe Entscheidungen zu treffen. Wenn diese Entscheidungen eine klare, annehmbare Grundlage haben, dann sind es gute Entscheidungen. Das heißt nicht, dass immer alles glatt geht im Leben.
Ich glaube auch nicht daran, dass ich eines Tages in die Hölle kommen könnte, sondern ich glaube, dass wir in eine übergeordnete Dimension gehen werden. Wie auch immer die aussehen mag, aber die Hölle hast du hier oft genug schon auf Erden.

Ich stelle auch meine Probleme nicht als harmlos dar, sondern weiß nur damit umzugehen.

Und ich habe Erfahrungen im Leben gemacht, auf die ich gerne verzichtet hätte. Dabei sind Sachen passiert, die nicht von dieser Welt sind und auch deshalb glaube ich.

Denn es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als wir mit unserem beschränkten Geist erfassen können.

Aber wie schon gesagt, jedem das Seine. Auch die Bezeichnung Gott fällt mir so manches Mal schwer, weil sie bei jedem Menschen anders belegt ist. So ist es aber mit allen Glaubensdingen.

Ich habe mich auch schon mit vielen sogenannten Naturreligionen auseinandergesetzt und für mich vieles gefunden, dass ich gut gebrauchen kann. Aber, es fehlen die Worte in unserer Sprache für bestimmte Dinge, weil es sie in unserem Kulturkreis einfach nicht gibt. Somit muss man versuchen sich mit dem zu behelfen, das man vorfindet.

Dir wünsche ich ein gutes Karma,

LG Mata

Antwort
von Andrastor, 39

Da Glaube ohnehin jeglicher Vernunft und Logik entbehrt, kannst du glauben was du willst und wann du willst.

Ich persönlich halte Karma, gerade so wie du es beschreibst, für eine äußerst kindische Vorstellung welche der Welt und dem Leben eine Gerechtigkeit andzudichten versucht, welche es nicht gibt.

Antwort
von Sagedrake, 62

Hey LuzifersBae, meiner Ansicht nach kann man auf jeden Fall an Karma "glauben", auch wenn man Atheist ist. Viele missverstehen diesen Begriff aber in dieser Weise, dass Karma eine art göttliche Gerechtigkeit ist (hat vermutlich mit unserer christlichen Erziehung zu tun, nach der Logik "wenn du brav bist, passiert dir auch Gutes").

Ich sehe Karma ganz einfach nur als das Gesetz von Ursache und Wirkung an, übersetzt bedeutet Karma in etwa "Handlung". Es gibt diese schöne Geschichte von Buddha, in der er dem Bauer beim Pflügen seines Ackers zusieht. Der Pflug legt einen Wurm frei, der Wurm wird von einem Vogel geschnappt und kurz darauf frisst eine Katze so den Vogel - eins führt zum anderen, alles ist miteinander verbunden :) Das bedeutet meiner Ansicht nach Karma.

Das heißt, wenn du einen Menschen umbringst, kannst du davon ausgehen, dass dich auch irgendjemand umbringen will für diese Tat ;D Ob man darin jetzt eine göttliche Gerechtigkeit sehen will, bleibt wohl jedem selbst überlassen, ich denke aber nicht, dass man gläubig sein muss, damit so etwas wie Karma logisch erscheint. 

Antwort
von GhostBird, 40

Wenn du ungläubig bist kannst du selbstverständlich nicht an Karma glauben. Wenn du Atheist bist geht das jedoch sehr wohl, es bedeutet ja nur dass alles im Leben wieder zurück kommt, das heißt ja nicht dass Gott das steuert oder erst im Leben nach dem Tod geschieht.

Antwort
von pruddle, 42

Geht man von der Definition von Karma aus:
das dem Menschen zugeordnete Schicksal, das nach buddhistischer,
dschainistischer und hinduistischer Lehre durch die guten und bösen
Taten des jetzigen und der vorherigen Leben bestimmt ist.

Buddhismus ist eher Philosophie/Lebenseinstellung, als eine Religion, da es nur der Lehre Buddhas folgt und nicht an einen Gott glaubt. ( Religion Definition: der Glaube an einen Gott oder an mehrere Götter und die damit verbundene Praxis in Kult und Lebensformen.)

Daher sehe ich darin keinen Widerspruch.
Du kannst dazu völlig frei entscheiden, an was du gerne glauben möchtest, völlig egal, ob es religiösen Ursprung hat oder nicht.
Ein bisschen glaube ich wohl auch an's Karma, alles kommt doch irgendwann auf einen zurück, oder nicht? Ich habe mich aber auch noch nicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt. ^-^

Kommentar von LuzifersBae ,

Buddhismus finde ich auch sehr interessant! 

Für mich sind auch Buddhismus und Satanismus die sinnvollsten 'Religione', wenn man die überhaupt so nennen kann. Es ist eine Lebenseinstellung, etwas woran man sich festhalten kann, ohne das man gleich an übernatürliche Dinge und Kräfte glauben muss. Ich selbst gebe mir diese Kraft und Macht, diese Kraft, alles was ich besitze und mache, kommt von mir selbst und nicht von einem Gott den ich 5 mal am Tag anbeten soll (war Muslim) ... 

Antwort
von DerEisman123, 51

Ja Karma muss nix mit einer Religion zu tun haben. Karma ist keine Religion. Ich bin mir unsicher ob ich an Karma glaube, aber ich mache auch nix böses. Du kannst an Karma glauben auch wenn du ungläubig bist. 

Antwort
von comhb3mpqy, 12

Ich glaube nicht an Karma, ich bin Christ. Wenn es Sie aber interessiert, warum ich an das Christentum glaube, dann können Sie mich fragen oder bei meinen hilfreichen Antworten vorbeischauen, dort findet man einige Gründe/Argumente, um daran zu glauben.

Antwort
von 3plus2, 19

Aber sicher, Gott hat das Universum, die Sonnen, die Planeten und das Leben geschaffen und den Menschen 10 Gebote gegeben.

Die Religionen hat Gott nicht geschaffen, das ist Menschenwerk die haben aus den 10 Geboten über 1000 Verbote gemacht um die leichtgläubigen zu unterjochen und selbst ein gutes Leben zu führen.

Kommentar von osboha ,

Die 10 Gebote sind ja auch in eigener Sache verfasst.

Antwort
von osboha, 3

Es werden bestimmt viele Menschen meine Meinung nicht gut finden, aber jede Religion hat positive Seiten.

Warum sollte man diese für einen positiv erscheinenden Seiten als nicht direkt zur jeweiligen Religion zugehöriger Mensch nicht gut finden oder als für einen zutreffend bewerten dürfen???

Problem ist jedoch, was nützt das Karma, wenn die Menschheit durch ihr handeln, die Welt zum Untergang führt? In dieser Folge muss die Reinkarnation ebenfalls als wahr angenommen werden und nur, wer ein reines Karma behält, kann auf einem friedvollen Planeten wiedergeboren werden.

Antwort
von Aleqasina, 55

Ich glaube nicht daran.

Ich empfinde es oft als verletzend, wenn jemand angesichts eines Unglücks eines Menschen sagt, das sei karmisch. Denn das bedeutet ja letztlich: "selbst schuld", egal, um was es geht.

Kommentar von LuzifersBae ,

es kommt drauf an wie man Karma definiert. Du kannst nichts dagegen tun, wenn jemand böses für dich möchte. Es gibt das böse und das gute. 

Tut dir der böse etwas an bist du auf keinen Fall schuld daran. Aber man sollte daran glauben das der jenige es irgendwann, irgendwie zurück bekommen wird, und sei es auch nur psychisch, sei es auch nur Reue die er zeigt. 

Kommentar von Aleqasina ,

Das ist mir zu einfach gedacht.

Die Welt ist zu verworren, um sie nach diesem Muster zu erklären.

Antwort
von Broiler0815, 73

Grundsätzlich kannst du doch glauben an was du willst da spielt ja deine Religion keine Rolle. :)

Antwort
von maxim65, 48

Wenn du an etwas glaubst bist du nicht ungläubig. Sagt ja eigentlich schon die Sprache.

Die Wahrscheinlichkeit das man Hilfe  bekommt wenn man jemanden selber geholfen hat ist grösser. Besonders von Seiten derer die es wissen das man geholfen hat. Ansonsten hat es halt viel mit dem Charakter zu tun ob man freundlich oder nicht so freundlich behandelt wird. Wenn du Karma damit gleichsetzt ja. 


Kommentar von LuzifersBae ,

Ich glaube an die Gerechtigkeit und an das Gute (nichts übernatürliches), ist das auch eine Religion bzw Glaube? Eben nicht. 

Jeder hat ein Ziel im Leben, eine Lebenseinstellung, etwas woran er festhalten kann. Bei mir ist es der "Glaube" an Gerechtigkeit, bei anderen Religionen.

Antwort
von Want2beAnonym, 46

Natürlich kann man an Karma glauben, auch wenn man nicht gläubig ist.

Was du glaubst und was du tust und wie und warum du handelst ist schließlich dir überlassen.

Ich glaube übrigens auch an positives und negatives Karma... Bin aber in keiner Glaubensgemeinschaft oder Religion :)

Also glaub weiter was du glauben willst ;)

Hoffe ich konnte helfen,

LG Nico

Antwort
von artdirector, 44

nein das ist kein Widerspruch.

nur weil du nicht an einen mann glaubst der in den wolken sitzt mit seinem rauschebart - oder an einen fetten kerl der im schneidersitz was von selbstdisziplin faselt - etc etc ...

bedeutet es ja nicht das du nicht an das physikalische model aktio = reaktio glaubst ...  und bedeutet vor allem nicht, das es nicht eigentlich doch universelle grundgesetze gibt die religionsübergreifend in unserem universum installiert sind ... 

ganz verallgemeinert würde ich sagen :

wenn du jemandem etwas gutes tust, bist du zufriedener, und strahlst zufriedenheit aus, durch die du von anderen als zufriedener gesehen wirst, ihnen signalisierst das du bereit bist zufriedenheit zu geben und zu nehmen. und dadurch bist du auch in der lage dinge zu erhalten die zufriedenheit in dir auslösen ...

wenn du jemandem etwas böses tust, bist du in dir drin auch unzufrieden, und deine mitmenschen werden dir das auch in diesem falle spiegeln und dir zeigen wie es ist böses zu erhalten ... unzufrieden zu sein ...

da gut und böse nur eine frage der eigenen bewertung ist - bewertest du sowieso alles so wie du willst. so siehst du vermeidlich böses als gut und vermeidlich gutes als böse - jeh nach dem wie du es selber definierst ... und so bekommst du genau das nach dem dir ist ...  ob das nun karma ist  - nun meinetwegen nenn es halt karma.   karma ist auch nur ein wort und vieleicht nennen es die gläubigen schnacksis vom planeten omega percyeye acht auch bubu  oder glaguwatsch ...   

ist doch aber klar das wenn da einer bei denen einen anderen um 10 millionen spacecash betrügt - das er am ende trotzdem ne arme sau sein wird ... letzendlich schon deswegen weil er nie erfahren wird wie es ist mal von jemandem angerufen zu werden der keine kohle geborgt bekommen will ... und weil er genau da immer den neid und den diebstahl vermuten wird - ebend weil er sich selber so gut mit neid und diebstahl auskennt ...

u get what u deserve ... wa :)

Antwort
von Raubkatze45, 40

Für mich als Christ ist das ein totaler Widerspruch. Wer entscheidet denn, ob dein Leben bzw. deine Taten gut oder böse waren und wer verordnet dir dann das Karma?  Es muss ja Einen geben, der dein Leben sieht und beurteilt. Der Begriff Schicksal ist zwar beliebt, setzt aber auch eine Macht voraus, die darüber bestimmt. Esoteriker stellen sich eine göttliche Macht nicht als Person, sondern als Energie vor, die alles durchwirkt und am Ende auch den Menschen vergöttlicht.   Aber auch das erfordert den Glauben daran.

Kommentar von LuzifersBae ,

Ich selbst sehe mich als "Gott" an. Was heißt hier Gott, ich definiere das Wort Gott nicht so, wie andere Menschen es definieren. Ich bin nichts besseres als all andere Menschen, aber ich glaube daran das die Kraft die ich besitze von mir selbst kommt. Das der Glück, Unglück, das gute und das böse alles in meinen Händen liegt. Natürlich spreche ich nur für mich, nicht für die Menschheit. ich bin mein eigener "Gott" quasi. Für mich persönlich ist es total unlogisch das man einen "Gott" anbetet, und daraufhin hofft das alles wieder gut wird. 

Antwort
von nowka20, 8

ein ungläubiger kann nicht auf dem gebiet glauben, auf dem er ungläubig ist

Antwort
von Fantho, 8

Die Frage lautet: Ungläubig in welcher Hinsicht?

Karma ist ein göttlich-geistiges Gesetz; es ist weder eine irdische Kraft noch ein irdisches Naturgesetz...

Gruß Fantho

Antwort
von gottesanbeterin, 6

Wenn du an Karma glaubst, bist du doch nicht ungläubig, du glaubst doch (eben an Karma)!

Antwort
von DarcVader, 56

du glaubst an karma daher bist du glaubig an eine kraft. 

wenn du Atheist bist glaubst du an nichts nach dem leben, das leben ist (sinnlos) und willkurlich.

ich glaube nicht an karma, wobei ich Reinkarnation "logisch" finde 

Kommentar von LuzifersBae ,

Haha ganz ehrlich, seit dem ich Atheist bzw 'moderne' Satanistin bin, hat mein Leben wieder einen Sinn. Würde das nicht so allgemein ansprechen als wär das bei JEDEM zu 100% so. 

Außerdem glaube ich an etwas ja, an die Gerechtigkeit :-) liegt einfach an meinem Charakter, nur Gerechtigkeit zählt für mich, und deshalb glaube ich an Karma. Es hat auch nichts mit "unnatürlichen" Kräften oder so etwas zutun lol

Kommentar von DarcVader ,

LOL wie erwachsen du doch bist, Luzifers before anything else, nun das deutet auf deine reife hin. 

wenn du atheist bist, dann finde ich das moderner satanist Bezeichnung nicht passt,  denn 

moderner satanismus ist die verehrung derjenigen geistigen macht, die im alten testament 10 menschen (buch hiob) tötete.

in Südafrika gibt es auch satanisten die an den teufel glauben und ihn verehren.

ist in dem wort schon satanist enthalten, deutet es eine sehr grosse  religios Haltung an. 

Wahrscheinlich sind dir viel ungerechte machen widerfahren das du so denkst. Fuer mich ist das allgemein denn wenn man an nichts glaubt fehlt der welt der Sinn der Entstehung. Daher ist das menschliche leben als sinnlos zu beurteilen, man kann sich hoechst selbst sinn suchen, 

ach ja deine Gerechtigkeit, hat seinen Ursprung in den Religionen,

besonders im christentum muendet dort alles.

auch keine Letztbegrundung ohne gottesidee, mann kann nicht Gerechtigkeit ohne glauben sowie Achtung des menschlichen Lebens universell begruenden.

Kommentar von LuzifersBae ,

Kann ich dich fragen weshalb du dich so angegriffen fühlst und weshalb du jetzt auf irgendeiner Art und Weise versuchst mich runterzumachen, von wegen ich sei unreif etc. ..? 

Das ist meine Meinung, akzeptiere das. Modernde Satanismus ist Atheistmus, da man sich den (nicht existierenden) Gott gleich stellt. Ich fühle mich nicht wie Gott oder als wär ich etwas besseres als die anderen Menschen, aber ich weiß zu 100% das NUR ICH mir die Kraft gebe. Das NUR DURCH MICH und durch MEIN Ehrgeiz Dinge bekomme die ich will. Das NUR ICH meine Psyche unter Kontrolle bekommen kann, das nur ich mich selbst unglücklich/glücklich mache. Wenn ich nicht will passieren die Dinge auch nicht ganz einfach. 

Wenn ich 5 mal am Tag bete(war muslim), werde ich nicht stinkreich. Ich bekomme dadurch nicht die glücklichste Familie, den besten Ehemann etc etc .... 

Ich sehe Religionen wie das Stockholm Syndrom an; man betet und glaubt an etwas, damit die Psyche nicht darunter leidet. In Religionen ist der Mensch nur eine Marionette, und tust du nicht was der Gott sagt, wirst du bestraft. Es ist eine pure Gefangenschaft, ein Folter in meinen Augen. Und trotzdem empfinden Menschen für solche dinge Sympathie und lieben diesen Gott über alles das sie sogar wegen der ach so großen Liebe töten würden. - Stockholm Syndrom eben. 

Kommentar von DarcVader ,

wie kann man Religionen mit den Stockholm Syndrom vergleichen ? ich weiss nicht wie das bei Muslimen ist, aber in meiner religion ist das nicht so. Sie gibt mir halt und kraft.  Fuer mich sind das nur zerrbilder was du beschreibst nach dem Prinzip do ut des,  und der strafende Gott. 

aber du klingst sehr materialistisch, "Geld" den Besten Ehemann, religonsaequivalente...

kommt eben auch darauf an aus welchen Kulturkreis man kommt, die sicht auf die religion 

und ich wollte nicht angreifen, aber dein haha am anfang, lol und bae haben mich wohl etwas angegriffen, wenn man schon eine Antwort gibt 

Kommentar von LuzifersBae ,

Du denkst nur das Gott dir diese Kraft gibt. In Wirklichkeit überstehst du die Dinge selbst, nur mit eigenen Willen. Soll ich dir mal was sagen, vor paar Jahren habe ich genau so gedacht. Jeden Abend über eine Stunde heulend gebetet weil ich die Dinge nicht mehr ertragen konnte. Wenn ich so zurück schaue hatte ich unglaublich viel Kraft ja, aber das kam nicht von Gott. Das war mein Wille, meine Kraft. Ich habe mich quasi selbst verars.ht in dem ich geglaubt habe das etwas übernatürliches mir die Kraft gibt, was für ein Schwachsinn. 

Und ja, ich sehe das auf jeden Fall als Stockholm Syndrom an und stehe 100% hinter meiner Meinung. Ich mein dein Gott wäre ganz sicher nicht erfreut darüber wenn du dich als gläubiger Christ bezeichnen würdest aber all die Dinge tun würdest die deinem Buch widersprechen oder..? Was würde Gott dann mit dir anstellen...? ;) 

Denk mal bisschen nach, du bestimmst selbst über dich, es gibt einfach keinen Gott. Je länger und intensiver man über die Sache nachdenkt und recherchiert desto mehr wird einem bewusst was für ein Schwachsinn das alles ist. 

Aber naja, jedem das seine . 

Kommentar von DarcVader ,

ich stehe 100 prozent hinter mein Meinung, aber alles sind nur Meinungen, deine auch es ist kein Fakt keine tatsache darum ist es ja auch mein Glaube. und du musst den unterscheid erkennen nur Gott gibt die kraft ist auch ein Zerrbild, ich betone Gott unterstuetzt mich da ist eine Differenz, richtig ? 

Mein Gott ist in meinem glaube barmherzig, er nimmt mich so an wie ich bin, auch wenn ich Fehler  mach, und auch wenn es dem buch mal widerspricht. 

je langer ich daruebr nachdenke, desto mehr glaube ich an meinen glauben, 

aber ich muss zugeben ich kenne den islam nicht ich kann nicht viel dazu sagen, wie es da ist, mit Haram und den ganzen gesetzten. 

nette diskussion. irgendwie 

Kommentar von LuzifersBae ,

Die Bibel ist da viel viel lockerer drauf soweit ich weiß. Du sagst das Gott dich unterstützt  - so steht es anscheinend auch in der Bibel. Aber im Quran ist man quasi Gottes Diener und nur auf ihn sind wir Menschen angewiesen. Als wären wir Marionetten, als hätten wir keine Wahl. Klar, wir haben eine Wahl, aber ungläubige bzw Andersgläubige mit verschiedensten Meinungen werden in diesem Buch so schlecht dargestellt, als wären sie Schanden, als müsste man sie direkt alle abschlachten. 

Logik des Islams; bist du lieb und Marionette/Diener gottes (als Frau auch des Mannes) dann bist du perfekt und du wirst mit deinen 72 Jungfrauen (als Mann) im Paradies 'belohnt'. Aber hast du eine andere Meinung gegenüber die Religion und die Regeln oder bist du sagen wir mal Homosexuell, dann bist du ein riesen Schande der in der Hölle schmorren wird :D 

Naja das sind meine Erfahrungen mit dieser Religion, sicher gibt es Menschen die sich sowohl auch mit Christentum oder den Islam sehr wohlfühlen, dagegen habe ich auch nichts. Aber für mich ist das auf jeden Fall nicht gemacht ^^ 

Antwort
von DerBuddha, 12

als gläubiger kann man an alles glauben, was leider auch oft geschieht und dann zu den lustigsten glaubensdingen führt...........:)

eine wiedergeburt, eine art bestrafung/belohung für ein früheres leben ist quark mit viel käse und mit vielen kleinsten beispielen widerlegbar........... schon oft von mir mit echten beispielen beschriebgen............*g*

karma usw.... alles nur glaubensdinge, die fern der realität sind und oft zu den schlimmsten auswüchsen führen............

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