Frage von LuMo96, 233

Kann man als Meister Berufsschullehrer werden?

Hallo Leute :) Die Frage oben erklärt eigentlich schon alles. Ich werde bald meinen Handwerksmeister im Bereich Feinwerktechnik machen und habe überlegt, danach zur Berufsschule zu gehen. Doch ist das mit dem Meistertitel überhaupt möglich? Den Ausbilderschein mache ich in der Weiterbildung als Meister mit, falls das eine Rolle spielt. Danke schonmal :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 155

Hallo LuMo96,

fachbezogen würden wir sagen Ja.

Es gibt aber auch Möglichkeiten bei freien (nicht staatlichen) Meisterschulen zu dozieren. Z.B. die Online-Meisterschule.de suchen oft Dozenten in verschiedenen Fachbereichen. Auch bei den HWK`s werden zum Teil Fernelhrgänge für Meisterkurse angeboten oder sonst Dozenten für die Kurse gesucht.

Wir kennen 2 Dozenten (KFZ-Meister) die solche Lehrgänge teilweise auch nebenberuflich machen. Die Online-Lernzeiten (dozentengeführt) finden meist abends statt. Hier teilen sich auch 2 bis 3 Dozenten die Zeiten (Urlaub, Krankheit etc.) gemeinsam auf.

Dozent / lehrer an Meisterschulen könnte ja auch noch eine Alternative sein.

Anonsten (für staatliche Berufsschulen) würden wir auch zu einem pädagogischen Bachelorstudium raten, damit die Chancen (u.U. auch eine Verbeamtung) und das Gehalt besser werden. Das geht ja mittlerweile auch in Fernstudiengängen neben dem Beruf.

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von Pudelwohl3, 167

Das ist im Grunde eine gängige Zugangangsqualifikation für Berufsschulen. Je nach Bundesland wirst Du noch die ein oder andere pädagogische Qualifikation durchlaufen müssen, da gibt es aber häufig berufsbegleitende Angebote.

Am Besten machst Du Dich in Deinem Bundesland mal auf den Seiten des Kultusministeriums oder wie auch immer das bei Euch heißen mag, schlau.

Da stehen (im Internet) in der Regel viele Informationen zur Verfügung.

Antwort
von Miramar1234, 140

Ja,Du bist dann Fachdozent! Auch die Verbindung zur IHK kann eine Aufgabe sein,Kreishandwerksmeister,etc. Beste Grüße.

Antwort
von Akka2323, 108

Ich kenne einen Bäckermeister, der Berufschullehrer ist, als Fachlehrer, und einen Metzger, der aber Abitur hatte und dann noch studiert hat und Berufsschullehrer geworden ist. Der zweite verdient mit Studium mehr.

Expertenantwort
von Joshua18, Community-Experte für Schule, 91

Durch eine KMK Vereinbarung von 2009 wird nunmehr der Meistertitel als Allgemeine Hochschulreife anerkannt. Das bedeutet, Du kannst nunmehr an einer Universität alles studieren, wie an Abiturient auch.

Du solltest für ein berufliches Lehramtsstudium Eltiteunivesitäten nach Möglichkeit vermeiden, wenn Du dir das Leben nicht unnötig schwer machen willst. Bei uns in NRW könnte ich Dir die Unis Siegen, Wuppertal und Paderborn für Lehramt empfehlen.

Du musst immer zwei Fächer studieren. Für Dich käme in Siegen z.B. Fertigungstechnik oder Maschinenbau als erstes Fach und z.B. Informatik oder Physik oder Mathe als zweites Fach in Frage. Die Einstellungschancen in diesem Bereich sind zur Zeit in NRW hervorragend !

Du solltest nach Studienbeginn auf jeden Fall mal nachfragen, ob Dir nicht Leistungen aus Deinem Meisterkurs angerechnet werden können. Ich habe gehört, das sei manchmal der Fall.

Ein Praktikum brauchst Du aufgrund Deines beruflichen Werdeganges nicht mehr !

http://www.uni-siegen.de/zsb/studienangebot/lehramt/bk\_ba.html?m=e

Antwort
von Neubii, 100

Mein Vater ist Fliesenlegermeister und wenn in der Berufsschule mal ein Lehrer ausfällt springt er da ein, kann also gut sein dass man als Meister Berufsschullehrer werden darf.

Antwort
von thomsue, 80

An einer Berufsschule gibt es viele verschiedene Lehrer: die meisten haben Abitur und auf Lehramt Berufsschule studiert. Ich bin Gymnasiallehrer und arbeite ebenfalls an einer Berufsschule.

Andere Lehrer sind teilweise Ausbilder, Meister für die berufliche Ausbildung. Sie bekommen einen niedrigeren Lohn.

Ja so ist das in Sachsen.

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